Demenz-Risiko, Gedächtnis

Sport kann Demenz-Risiko senken und Gedächtnis stärken

24.01.2026 - 08:01:12

Regelmäßiges aerobes Training kann das Volumen der Gedächtniszentrale im Gehirn vergrößern und so den altersbedingten Abbau nicht nur bremsen, sondern teilweise umkehren.

Aerobes Training wie Laufen oder Schwimmen kann den altersbedingten Abbau des Gehirns nicht nur stoppen, sondern teilweise umkehren. Neue Studien zeigen, dass Ausdauersport gezielt das Volumen des Hippocampus vergrößert – der zentralen Schaltstelle für Gedächtnis und Lernen.

Studie belegt: Sport lässt Gehirnregion wachsen

Lange galt das Schrumpfen des Hippocampus im Alter als unaufhaltsam. Eine wegweisende Studie mit 120 älteren Erwachsenen zeichnet nun ein anderes Bild. Die Teilnehmer, die ein Jahr lang regelmäßig aerob trainierten, konnten das Volumen ihres vorderen Hippocampus um durchschnittlich zwei Prozent vergrößern. Das entspricht einer Verjüngung um ein bis zwei Jahre. In der Kontrollgruppe mit nur Dehnübungen schrumpfte die Gehirnregion weiter.

So verjüngt Bewegung das Gehirn

Die positiven Effekte lassen sich auf klare biologische Mechanismen zurückführen:

  • Mehr BDNF: Sport regt die Ausschüttung des Wachstumsproteins BDNF an. Dies fördert die Bildung neuer Nervenzellen im Hippocampus.
  • Bessere Durchblutung: Das Gehirn wird optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Schädliche Ablagerungen können besser abtransportiert werden.
  • Erhöhte Neuroplastizität: Das Gehirn bleibt anpassungsfähiger und kann neue Informationen effizienter speichern.

Diese Kombination stärkt die Struktur und Funktion des Gedächtniszentrums nachhaltig.

Spürbare Verbesserungen für das Gedächtnis

Die messbare Vergrößerung des Hippocampus hat direkte Auswirkungen auf die kognitive Leistung. Besonders das räumliche Gedächtnis verbessert sich durch regelmäßiges Training. In Studien korrelierte das gewachsene Gehirnvolumen eindeutig mit besseren Testergebnissen.

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Menschen mit einer höheren kardiorespiratorischen Fitness haben tendenziell nicht nur einen größeren Hippocampus, sondern schneiden auch in Gedächtnisaufgaben besser ab. Körperliche Aktivität wird so zu einer wirksamen, nicht-medikamentösen Waffe gegen den kognitiven Abbau.

So sieht das optimale Gehirntraining aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt älteren Erwachsenen explizit regelmäßige Bewegung zum Erhalt der kognitiven Gesundheit. Die Forschung gibt konkrete Hinweise:

  • Art: Moderate bis intensive aerobe Aktivitäten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen bringen die größten Vorteile.
  • Häufigkeit: Drei bis vier Einheiten pro Woche haben sich als besonders wirksam erwiesen.
  • Mischung: Ideal ist eine Kombination aus Ausdauersport und koordinativ anspruchsvollen Aktivitäten wie Tanzen oder Tennis. Sie aktivieren unterschiedliche Hirnregionen.

Experten betonen: Jede Bewegung ist besser als keine. Schon tägliches zügiges Gehen kann das Demenzrisiko signifikant senken. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Regelmäßigkeit.

Paradigmenwechsel in der Vorsorge

Angesichts einer alternden Gesellschaft und fehlender Durchbrüche in der Medikamentenforschung gewinnen Lebensstilfaktoren massiv an Bedeutung. Die Erkenntnis, dass wir die Struktur unseres Gehirns durch Bewegung aktiv positiv beeinflussen können, markiert einen Wendepunkt.

Die künftige Forschung will nun die optimalen Trainingsprotokolle für verschiedene Altersgruppen definieren. Klar ist heute schon: Ein aktiver Lebensstil ist eine der wirksamsten Strategien, um Körper und Geist langfristig gesund zu halten.

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