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Sonos Sub im Test: Der Moment, in dem dein Wohnzimmer zum echten Kino wird

19.01.2026 - 11:55:39

Du glaubst, deine Anlage klingt schon gut – bis du einmal einen Film, eine Live-Session oder einen Bass-lastigen Track mit dem Sonos Sub gehört hast. Dieser Subwoofer ist weniger ein Gerät, mehr ein Upgrade für dein komplettes Hör-Erlebnis – mit Suchtpotenzial.

Stell dir vor: Es ist Freitagabend, die Lichter sind gedimmt, dein Lieblingsfilm läuft. Explosion, Verfolgungsjagd, epischer Soundtrack – aber irgendwie fühlt sich alles flach an. Du hörst den Sound, klar. Aber du spürst ihn nicht. Keine Gänsehaut, kein Druck im Bauch, kein echtes Kino-Gefühl.

Genau an dieser Stelle kapitulieren die meisten Soundbars, Fernseher-Lautsprecher oder kleinen Regallautsprecher. Sie liefern Höhen und Mitten – doch wenn es um echten Tiefbass geht, ist einfach Schluss. Und das nervt: Du hast gutes Geld in deine Anlage gesteckt, aber der "Wow"-Moment bleibt aus.

Wenn du dir heimlich wünschst, dass Explosionen durch den Körper rollen, Kick-Drums im Brustkorb landen und selbst leise Filmszenen mehr Tiefe haben, dann fehlt dir nicht noch ein Lautsprecher – dir fehlt Fundament. Bass-Fundament.

Die Lösung: Wenn Bass plötzlich eine eigene Dimension bekommt

Genau hier setzt der Sonos Sub an. Der kabellose Subwoofer ist das fehlende Puzzlestück im Sonos-Ökosystem – gebaut, um deinen bestehenden Sonos Speaker-Setup (Arc, Beam, Ray, Era, One, Five & Co.) in ein echtes Heimkino oder Club-Feeling zu verwandeln.

Statt einfach nur lauter zu sein, nimmt der Sonos Sub den Tiefbass aus deinen Lautsprechern und liefert ihn selbst – mit zwei gegenüberliegenden Tieftönern in einem ikonischen, schlanken Gehäuse mit markantem Schlitz in der Mitte. Ergebnis: Mehr Druck, mehr Klarheit und deutlich weniger Verzerrung. Deine Lautsprecher müssen sich nicht mehr mit dem schweren Bass abmühen und können das tun, was sie am besten können: sauber spielen.

Das Spannende: Du hörst nicht einfach nur „mehr Bass“. Du hörst plötzlich Details in Filmen, Serien und Musik, die vorher schlicht untergegangen sind. Ein leises Grollen, ein subtiler Synth-Bass, das Atmen des Raums.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Der Markt ist voll von Subwoofern. Große Kisten, viele Watt, viel Marketing-Blabla. Was macht den Sonos Sub im Alltag wirklich anders – und für viele Nutzer so begehrenswert?

  • Nahtlose Einbindung ins Sonos-Universum: Du koppelst den Sub per App mit wenigen Klicks zu deiner Soundbar oder deinen Sonos Speakern. Kein Gefrickel mit Receivern, keinen Pegelabgleich per Hand – die Sonos App führt dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
  • Kabellos (fast): Der Sonos Sub braucht nur Strom, der Rest läuft über WLAN. Das heißt: Du kannst ihn frei im Raum platzieren – aufrecht neben dem Lowboard, liegend unter dem Sofa oder an der Wand, solange er gute Funkverbindung hat.
  • Dual-Force-Cancelling-Design: Zwei gegenüberliegende Treiber im Gehäuse kompensieren gegenseitig Vibrationen. Was nach Marketing klingt, sorgt in der Praxis dafür, dass der Sub richtig Druck macht, ohne dass das ganze Sideboard mitscheppert.
  • Mehr Klarheit für dein gesamtes System: Weil der Sonos Sub die tiefen Frequenzen übernimmt, werden Stimmen und Details aus Soundbar oder Stereo-Setup hörbar klarer. Viele Nutzer beschreiben es so, als hätten sie nicht nur „mehr Bass“, sondern ein komplett neues System.
  • Trueplay Tuning (in unterstützten Regionen und mit iOS): Die Sonos App kann mit einem kompatiblen iOS-Gerät die Akustik deines Raumes messen und den Klang automatisch anpassen. Der Bass wird dadurch kontrollierter, weniger dröhnig und besser ausbalanciert.
  • Design-Objekt statt Bass-Klotz: Der Sub ist in Hochglanz-Schwarz oder -Weiß erhältlich (laut Sonos-Website), mit ikonischer Aussparung in der Mitte. Er sieht aus wie ein Statement-Piece, nicht wie ein Kompromiss, den du im Wohnzimmer verstecken musst.

Unterm Strich: Der Sonos Sub ist kein „noch ein Subwoofer“. Er ist der logische nächste Schritt für alle, die bereits ein Sonos-System besitzen – oder planen, eines aufzubauen.

Sonos Sub: Auf einen Blick: Die Fakten

Der Sonos Sub bündelt seine Stärken in ein paar klaren Kernfeatures, die im Alltag den Unterschied machen. Hier die wichtigsten Eckdaten und was sie für dich bedeuten:

Merkmal Dein Nutzen
Dual-Force-Cancelling-Tieftöner im Gehäuse Starker, tiefer Bass ohne wummernde Vibrationen oder klappernde Möbel – der Druck bleibt im Sound, nicht im Sideboard.
Funkverbindung über WLAN zur Sonos-Anlage Aufstellen, wo es akustisch und optisch am besten passt – kein Lautsprecherkabel quer durchs Wohnzimmer.
Automatische Crossover-Anpassung mit verbundenen Sonos Speakern Die Lautsprecher geben Tiefbass an den Sub ab, spielen selbst klarer und verzerrungsärmer – besserer Klang ohne manuelles Feintuning.
Trueplay Tuning (mit kompatiblem iOS-Gerät) Passt den Klang an deinen Raum an – weniger Dröhnen in schwierigen Räumen, ausgewogenerer Bass ohne akustisches Fachwissen.
Schlankes Design mit markantem Ausschnitt Sieht aus wie ein Designobjekt statt wie ein klobiger Subwoofer – lässt sich sichtbar ins Wohnzimmer integrieren oder dezent platzieren.
Kompatibel mit Sonos Soundbars und -Speakern (z. B. Arc, Beam, Ray, Era, One, Five; Kompatibilitätsliste laut Sonos) Flexibel erweiterbar – vom kompakten TV-Setup bis zum großen Heimkino oder Multiroom-System.
Software-Updates über Sonos App Neue Funktionen und Optimierungen über die Zeit – dein Sub wird eher besser als älter.

Sonos Sub: Das sagen Nutzer und Experten

Der Sonos Sub ist seit Jahren so etwas wie ein Geheimtipp im Sonos-Kosmos – und gleichzeitig einer der meistdiskutierten Upgrades auf Reddit, in Testberichten und YouTube-Reviews.

Was immer wieder auftaucht:

  • „Ich dachte, ich brauche ihn nicht – jetzt kann ich nicht mehr ohne“: Viele Nutzer berichten, dass sie zuerst skeptisch waren, ob ein Subwoofer wirklich so viel ausmacht. Nach der Installation beschreiben sie den Effekt als „Tag-und-Nacht-Unterschied“ – vor allem bei Filmen und Serien.
  • Mehr Präsenz bei niedriger Lautstärke: Gerade in Wohnungen oder spät abends kommt ein Vorteil zum Tragen: Du musst nicht mehr extrem laut hören, um Bass zu spüren. Der Sub füllt einfach untenrum auf, auch bei moderaten Pegeln.
  • Starkes Zusammenspiel mit Sonos Arc oder Beam: In vielen Tests wird die Kombination aus Arc + Sub + Rears (z. B. Era oder One) als eine der besten Wohnzimmer-Heimkino-Lösungen ohne klassischen AV-Receiver beschrieben – sauberer, druckvoller Sound mit minimalem Setup-Aufwand.
  • Kritikpunkte: Der häufigste Kritikpunkt ist klar: der Preis. Der Sonos Sub bewegt sich im Premium-Segment. Einige Nutzer wünschen sich zudem noch feinere Einstellmöglichkeiten für Bass-Level und EQ direkt in der App – basierend auf Meinungen in Foren und Kommentaren.

Spannend: Selbst viele professionelle Reviewer sagen, dass der Sonos Sub nicht einfach nur „mehr Bumms“ liefert, sondern das gesamte Klangbild öffnet. Gerade Musik in Stereo – etwa mit Sonos Five – wirkt luftiger und aufgeräumter, weil der Bass sauber und präzise ausgelagert wird.

Und ja: Natürlich ist der Sub ein Produkt von Sonos Inc. (ISIN: US83570H1086), einem Unternehmen, das sich seit Jahren auf vernetzte Audio-Systeme spezialisiert und sein Portfolio konsequent über Software-Updates weiterentwickelt.

Alternativen vs. Sonos Sub

Kannst du einen beliebigen Subwoofer an eine Sonos Soundbar hängen? Kurz gesagt: nicht wirklich. Das Sonos-Ökosystem ist geschlossen – und genau das ist einer der größten Vorteile des Sonos Sub.

Im Vergleich zu klassischen Heimkino-Setups mit AV-Receiver und Fremd-Subwoofer musst du dich nicht mit folgenden Themen herumschlagen:

  • kein manuelles Einmessen über externe Messmikros (der Abgleich läuft über Sonos und Trueplay, sofern verfügbar)
  • kein Kabelsalat, weil der Sub kabellos mit der Anlage spricht
  • keine Kompatibilitätsfragen zwischen Hersteller A (Receiver), B (Lautsprecher) und C (Subwoofer)

Andere Sonos-Modelle wie der Sonos Sub Mini zielen eher auf kleinere Räume und kompaktere Setups. Wenn du eine große Arc im Wohnzimmer betreibst, gerne laut hörst oder einen offenen Wohn-Essbereich beschallst, ist der „große“ Sonos Sub in der Regel die bessere Wahl: mehr Reserven, mehr Tiefgang, mehr Headroom.

Gegenüber vielen Fremd-Subwoofern ähnlicher Preisklasse punktet der Sonos Sub außerdem mit:

  • tiefer Integration in die Sonos App – ein Ökosystem, eine Bedienoberfläche
  • automatischem Zusammenspiel mit Sonos Speakern statt komplizierter Pegel-, Phase- und Crossover-Einstellungen
  • Design und Wohnraumtauglichkeit – er wirkt eher wie ein Möbelstück als wie Studiotechnik

Ist er der günstigste Subwoofer am Markt? Definitiv nicht. Ist er in einem Sonos-Setup der sinnvollste? Für viele Nutzer: ja.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Am Ende läuft alles auf eine Frage hinaus: Willst du einfach nur „guten Sound“ – oder willst du, dass dein Wohnzimmer sich anfühlt wie ein kleiner Kinosaal oder ein Club, sobald du Play drückst?

Der Sonos Sub ist kein rationales „nice to have“, sondern ein emotionales Upgrade. Er packt dein bestehendes Sonos-System am Fundament und gießt Beton darunter: mehr Druck, mehr Tiefe, mehr Film-Feeling, mehr Musik-Erlebnis. Ohne Receiver, ohne Studium in Akustik, ohne Kabelsalat.

Wenn du bereits eine Sonos Soundbar oder Sonos Lautsprecher besitzt und das Gefühl hast, da geht noch mehr – dann ist der Sonos Sub ziemlich genau dieses „Mehr“. Du wirst nicht nur hören, dass sich etwas verändert hat. Du wirst es fühlen.

Die eigentliche Frage ist also nicht: „Brauche ich einen Subwoofer?“ Sondern: Bist du bereit zu erleben, wie sich dein System mit einem einzigen Gerät anfühlt, als hättest du dir ein komplett neues Heimkino gegönnt?

@ ad-hoc-news.de