Silber: Historischer Crash
31.01.2026 - 03:36:31Der Silberpreis erlebte am Freitag einen der brutalsten Tageseinbrüche seiner Geschichte. Noch am Vortag hatte das Edelmetall ein Allzeithoch von knapp 122 US-Dollar erreicht – dann folgte der Absturz um zeitweise 30 Prozent. Auslöser war nicht etwa ein wirtschaftlicher Schock, sondern eine Personalie: Donald Trump nominierte Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Silber stürzte von knapp 122 US-Dollar auf ein Tagestief zwischen 74 und 76 US-Dollar
– Tagesverlust: über 26 Prozent zum Handelsschluss
– Der gesamte Edelmetallsektor geriet unter massiven Verkaufsdruck
– Gold verlor über 8 Prozent, Platin und Palladium bis zu 19 Prozent
Wenn Politik auf Geldpolitik trifft
Die Heftigkeit der Reaktion überrascht auf den ersten Blick. Normalerweise profitiert Silber von der Aussicht auf niedrigere Zinsen – und Warsh hatte sich zuletzt genau dafür ausgesprochen. Doch die Märkte blicken offenbar tiefer: Warsh gilt als ehemaliger geldpolitischer Falke, der seine Position an die Trumps angepasst hat.
Die eigentliche Sorge der Investoren betrifft die Unabhängigkeit der Federal Reserve. Eine Fed unter politischem Einfluss bedeutet Unvorhersehbarkeit. Und Unvorhersehbarkeit ist Gift für Märkte, die monatelang auf steigende Rohstoffpreise gesetzt hatten. Die aggressive Gewinnmitnahme in einem bereits überkauften Markt tat ihr Übriges.
Gesamter Sektor im freien Fall
Der Ausverkauf blieb nicht auf Silber beschränkt. Gold rutschte zwischenzeitlich unter 4.700 US-Dollar, Platin und Palladium verloren fast ein Fünftel ihres Wertes. Selbst Kupfer, das Industriemetall, gab über 4 Prozent nach. Geopolitische Spannungen, die zuvor noch als Kurstreiber dienten, traten plötzlich in den Hintergrund.
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Die Liquiditätsjagd erfasste den gesamten Rohstoffkomplex. Nach einem Anstieg von über 150 Prozent im Jahr 2025 und weiteren deutlichen Gewinnen zu Jahresbeginn war der Markt reif für eine Korrektur. Die Warsh-Nominierung lieferte den Trigger.
Der Freitag zeigt, wie fragil Märkte nach einer langen Rally werden können. Die Frage nach der geldpolitischen Stabilität in den USA dürfte die Rohstoffmärkte noch länger beschäftigen – besonders jene Vermögenswerte, die von niedrigen Zinsen und Vertrauen in die Währungshüter abhängen.
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