Shell, Aktie

Shell Aktie: Milliarden-Pläne in Nigeria

29.01.2026 - 11:27:33

Shell konzentriert sich auf profitable Tiefsee-Förderung in Nigeria und treibt Aktienrückkäufe vor. Die Quartalszahlen am 5. Februar sollen Details zu den Investitionsplänen liefern.

Shell baut sein Portfolio radikal um. Während sich der Energie-Riese aus dem schwierigen nigerianischen Onshore-Geschäft zurückzieht, plant CEO Wael Sawan nun eine massive Investition in die Tiefsee-Förderung desselben Landes. Gleichzeitig läuft das Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren – eine klare Botschaft der Stärke an die Aktionäre kurz vor den anstehenden Quartalszahlen.

Fokus auf Offshore und Gas

Die Strategie ist eindeutig: Qualität vor Quantität. Rund 20 Milliarden US-Dollar könnten laut aktuellen Berichten in den nigerianischen Öl- und Gassektor fließen. Der Fokus liegt dabei auf der lukrativen Tiefsee-Förderung. Dieser Schritt unterstreicht, dass Shell Westafrika keineswegs den Rücken kehrt, sondern lediglich risikoreichere und politisch anfälligere Onshore-Anlagen abstößt, um sich auf profitablere Offshore-Projekte zu konzentrieren.

Auch in Südamerika treibt der Konzern seine Expansion voran. Zusammen mit BP bemüht sich Shell aktiv um US-Lizenzen für ein grenzüberschreitendes Erdgasprojekt zwischen Venezuela und Trinidad. Ziel ist die langfristige Sicherung der Gasversorgung in der westlichen Hemisphäre.

Aktienrückkäufe vor den Zahlen

Doch nicht nur das operative Geschäft steht im Fokus: Shell pflegt weiterhin seine strikte „Shareholder Return“-Strategie. Allein am 27. und 28. Januar kaufte das Unternehmen umfangreiche Aktienpakete an den Börsen in London und Amsterdam zurück. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Anzahl der ausstehenden Aktien zu verringern und damit den Gewinn pro Anteilsschein zu verdichten.

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An der Börse wird dieser Mix aus Wachstumsperspektive und Kapitaldisziplin stabil aufgenommen. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 31,69 Euro und hält sich damit über dem wichtigen 200-Tage-Durchschnitt.

Ausblick auf den 5. Februar

Der Blick der Anleger richtet sich nun auf den 5. Februar 2026. Wenn Shell seine Bücher öffnet, werden nicht nur harte Finanzkennzahlen erwartet, sondern auch konkrete Zeitpläne für die Umsetzung der Nigeria-Investitionen. Ein weiterer Punkt auf der Agenda dürfte ein laufendes Schiedsverfahren bezüglich eines kasachischen Feldes sein, dessen potenzielle finanzielle Auswirkungen vom Markt genau beobachtet werden.

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