ServiceNow Aktie: Buyback stützt
31.01.2026 - 04:36:30ServiceNow liefert starke Zahlen, doch an der Börse ist die Stimmung gemischt. Nach dem Q4-Bericht drückten Zweifel am „organischen“ Wachstum zunächst auf den Kurs – trotz besserer Ergebnisse als erwartet. Gleichzeitig setzt das Management mit einem großen Aktienrückkaufprogramm ein klares Signal.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Q4-Umsatz: 3,57 Mrd. USD (+20,5%), über Konsens (3,53 Mrd. USD)
– Q4-EPS: 0,92 USD, über Konsens (0,89 USD)
– Neue Rückkauf-Ermächtigung: 5 Mrd. USD
– „Now Assist“: >600 Mio. USD Annual Contract Value (ACV) in Q4
– Abo-Umsatz-Ausblick 2026: 15,53–15,57 Mrd. USD
Starke Q4-Zahlen – trotzdem Gegenwind
Am Mittwoch meldete das Unternehmen für das vierte Quartal 2025 ein Umsatzplus von 20,5% auf 3,57 Mrd. USD. Der Abo-Umsatz, die zentrale Kennzahl im SaaS-Geschäft, stieg um 21% auf 3,47 Mrd. USD.
Trotzdem geriet die Aktie direkt nach dem Bericht unter Druck und fiel deutlich unter das Niveau vor den Zahlen. Als Grund wurden am Markt vor allem Sorgen über das „organische Wachstum“ genannt: Bereinigt um große Übernahmen wie Armis (7,75 Mrd. USD) und Moveworks (rund 3 Mrd. USD) lag dieses laut Bericht bei etwa 18,5%.
5 Mrd. USD Rückkauf als Vertrauenssignal
Um das Vertrauen der Aktionäre zu stützen, kündigte das Management eine neue Aktienrückkauf-Ermächtigung über 5 Mrd. USD an. CEO Bill McDermott verwies dabei auf die „Rule of 55+“ – also die Kombination aus Umsatzwachstum und Free-Cashflow-Marge – als Beleg für ein robustes operatives Modell.
Die Botschaft: ServiceNow will die Kapitaldisziplin betonen, auch wenn der Markt die Wachstumskomponente nach den jüngsten Deals genauer auseinanderdividiert.
KI-Story läuft – aber der Markt rechnet neu
KI bleibt der zentrale Treiber in der Equity-Story. In Q4 erzielte die „Now Assist“-Suite einen ACV von über 600 Mio. USD. Bis Ende 2026 peilt das Unternehmen laut Prognose mehr als 1 Mrd. USD an. Zudem gab es im Quartal 35 KI-Deals mit jeweils über 1 Mio. USD Volumen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?
Doch was bringt die KI-Dynamik, wenn der Sektor gleichzeitig eine Neubewertung erlebt? Genau hier setzt das aktuelle Marktumfeld an: Im Softwarebereich wird stärker hinterfragt, ob KI bestehende SaaS-Modelle nachhaltig stützt oder strukturell verändert. Dieses „AI rerating“ belastete laut Bericht auch andere Anbieter wie Salesforce und SAP – und traf ServiceNow trotz übertroffener Prognose.
Citigroup hebt Kursziel deutlich an
Am Freitag kam ein Gegenakzent aus dem Analystenlager: Citigroup erhöhte das Kursziel auf 237 USD und bestätigte „Buy“. Ausgehend vom Handelsniveau um ~117 USD impliziert das rechnerisch deutliches Aufwärtspotenzial.
Andere Analysten hatten ihre Erwartungen zuvor teils angepasst. Oppenheimer blieb zwar bei „Buy“, doch einzelne Kursziele wurden laut Bericht wegen sektorweiter Bewertungsanpassungen („multiple compression“) neu kalibriert.
Zum Ausblick: Für 2026 stellte ServiceNow beim Abo-Umsatz 15,53 bis 15,57 Mrd. USD in Aussicht. Das Management setzt dabei auf Fortschritte bei der Integration der Zukäufe und die Skalierung des KI-Portfolios.
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


