Rio Tinto Aktie: Wichtiger Zukauf
30.01.2026 - 11:45:31Rio Tinto baut sein Portfolio strategisch um und setzt verstärkt auf die Energiewende. Mit einer gezielten Übernahme in Brasilien und soliden Produktionszielen sendet der Minen-Konzern ein klares Signal der Stärke. Doch wie passt dieser Schritt in die langfristige Planung des Rohstoff-Giganten?
Der britisch-australische Konzern stärkt seine Position im Markt für kohlenstoffarmes Aluminium durch ein Joint Venture mit der Aluminum Corporation of China Limited (Chalco). Die Partner haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Kontrolle über den brasilianischen Produzenten Companhia Brasileira de Alumínio (CBA) zu übernehmen. Das Gemeinschaftsunternehmen erwirbt dabei das Paket von knapp 69 Prozent, das bisher von Votorantim gehalten wurde. Innerhalb dieser Partnerschaft wird Rio Tinto einen Anteil von 33 Prozent halten, während Chalco die verbleibenden 67 Prozent kontrolliert.
Starke operative Basis
Diese Akquisition fügt sich in eine Reihe strategischer Entwicklungen ein. Gleichzeitig bestätigt das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2026. Die Eisenerzlieferungen aus der Pilbara-Region sollen sich in einer Spanne von 323 bis 338 Millionen Tonnen bewegen. Für die konsolidierte Kupferproduktion wird ein Volumen zwischen 800.000 und 870.000 Tonnen erwartet.
Die optimistischen Ziele fußen auf einem starken Schlussquartal 2025. Rio Tinto meldete hier Rekordwerte bei Produktion und Verschiffung von Eisenerz. Auch im Kupfergeschäft verzeichnete der Konzern ein Rekordjahr, getrieben durch den erfolgreichen Hochlauf des Untertagebau-Projekts Oyu Tolgoi in der Mongolei. Mit 326,2 Millionen Tonnen Eisenerzlieferungen im Gesamtjahr 2025 wurden die eigenen Vorgaben punktgenau erfüllt.
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Effizienz durch Partnerschaften
Neben Übernahmen setzt das Management verstärkt auf Kooperationen, um die Effizienz zu steigern. Bereits Mitte Januar einigte sich Rio Tinto mit dem Erzrivalen BHP darauf, gemeinsam die Förderung von bis zu 200 Millionen Tonnen Eisenerz in Westaustralien zu prüfen. Durch die Nutzung angrenzender Minen und bestehender Infrastruktur sollen Synergien gehoben werden, ohne massiv neues Kapital investieren zu müssen.
Die aktuelle Strategie spiegelt den breiteren Trend im Bergbausektor wider: Unternehmen fokussieren sich auf Rohstoffe, die für die Energiewende essenziell sind, und wahren gleichzeitig Kostendisziplin. Mit der Kombination aus gezielten Zukäufen und der Optimierung bestehender Assets positioniert sich Rio Tinto robust, um von stabilen Rohstoffpreisen und der globalen Nachfrage nachhaltig zu profitieren.
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