Rigetti, Aktie

Rigetti Aktie: Harte Rückschläge

03.02.2026 - 21:18:31

Der Quantencomputing-Spezialist Rigetti verzeichnet massive Kursverluste nach einem verpassten Regierungsauftrag und einer verschobenen Produkteinführung. Ein Großauftrag aus Indien kann die Stimmung kaum aufhellen.

Der Start in das Jahr 2026 verlief für Rigetti Computing mehr als holprig. Nach massiven Kursverlusten in den letzten Wochen kristallisieren sich die Gründe heraus: Der Ausschluss aus einem prestigeträchtigen Regierungsauftrag und Verzögerungen in der Produkt-Roadmap belasten die Stimmung schwer. Zwar kann das Unternehmen auch kommerzielle Erfolge vorweisen, doch die Kombination aus technischen Hürden und verpassten Chancen dominiert derzeit die Wahrnehmung am Markt.

Dämpfer durch DARPA und Zeitplan-Probleme

Verantwortlich für die jüngste Talfahrt war vor allem eine Nachricht Ende Januar: Rigetti wurde bei der Vergabe eines wichtigen Benchmarking-Vertrags der US-Forschungsbehörde DARPA übergangen. Dieser Ausschluss wiegt schwer, da staatliche Aufträge im Quantensektor oft als Gütesiegel für die technologische Reife gelten.

Zusätzlich musste das Unternehmen seine ambitionierten Zeitpläne korrigieren. Das 108-Qubit-System „Cepheus“, dessen Start Anleger früher erwartet hatten, soll nun erst gegen Ende des ersten Quartals 2026 allgemein verfügbar sein. Rigetti begründet die Verschiebung mit notwendigen Arbeiten an der Fehlerquote und der Signaltreue – technische Herausforderungen, die in der gesamten Branche als Nadelöhr für den kommerziellen Durchbruch gelten.

Lichtblick aus Indien

Trotz der technischen Gegenwinde gibt es auf der Vertriebsseite positive Signale. Das Unternehmen sicherte sich einen Auftrag im Wert von 8,4 Millionen US-Dollar vom indischen C-DAC (Centre for Development of Advanced Computing) für die Lieferung eines 108-Qubit-Quantencomputers.

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Dieser Abschluss folgt auf frühere Bestellungen im Januar über rund 5,7 Millionen US-Dollar für zwei kleinere 9-Qubit-Systeme der Novera-Reihe. Diese Verkäufe demonstrieren, dass trotz der Verzögerungen bei der Spitzenforschung eine konkrete Marktnachfrage für die bestehende Hardware existiert. Dennoch spiegelt der Kursverlust von fast 30 Prozent auf Sicht von 30 Tagen wider, dass die Sorgen überwiegen. Die Aktie notiert derzeit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief.

Spannung vor den Zahlen

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den nächsten formellen Finanzbericht. Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 werden voraussichtlich um den 4. März 2026 veröffentlicht. Dieser Termin wird entscheidend sein, um zu bewerten, ob der neue Zeitplan für das Cepheus-System hält und wie sich der Auftragsbestand angesichts der jüngsten Deals tatsächlich entwickelt hat.

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