Reolink TrackFlex: 4K-Sicherheitskamera attackiert Abo-Modelle
28.01.2026 - 13:01:12Reolinks neue Sicherheitskamera TrackFlex Floodlight WiFi kombiniert 4K-Überwachung mit lokaler KI – ganz ohne monatliche Gebühren.
Berlin, 28. Januar 2026 – Der Smart-Home-Markt bekommt neuen Zündstoff: Reolink bringt mit dem TrackFlex Floodlight WiFi eine High-End-Sicherheitskamera auf den Markt, die gezielt das Geschäftsmodell von Abo-Diensten herausfordert. Nach der Vorstellung auf der IFA Berlin 2025 ist das Gerät nun in den USA erhältlich. Es vereint eine leistungsstarke Flutlicht-Beleuchtung mit automatischer Nachverfolgung und setzt vollständig auf lokale KI-Verarbeitung. Für Verbraucher bedeutet das: professionelle Überwachungsfunktionen ohne laufende Cloud-Kosten.
Duale Linse und 360-Grad-Erfassung: Der Blick fürs Detail
Das Herzstück der Kamera ist ein innovatives Zwei-in-Eins-Objektiv-System. Eine 8-Megapixel-Weitwinkel-Linse liefert den 4K-Überblick über Einfahrt oder Garten. Gleichzeitig zoomt ein zweites Teleobjektiv mit 6-facher Hybrid-Zoomstufe heran, um Details wie Gesichter oder Kennzeichen scharf zu erfassen. Mechanisch schwenkt und neigt sich die Kamera um 355 Grad horizontal und 50 Grad vertikal.
Diese Kombination ermöglicht Auto-Tracking: Sobald die Bewegungserkennung anschlägt, verfolgt die Kamera das Objekt physisch. Das Teleobjektiv hält es dabei stets im fokussierten Close-up. Ein klassisches Problem vieler Überwachungskameras – der Verlust von Details beim digitalen Zoomen – wird so umgangen.
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Intelligentes Flutlicht und aktive Abschreckung
Die TrackFlex ist mehr als nur eine Kamera. Zwei verstellbare LED-Panels sorgen für bis zu 3.000 Lumen Helligkeit. Die Farbtemperatur lässt sich von warmem 3000K bis zu tageslichtweißen 6500K anpassen. So dient die Einheit mal als gemütliche Gartenbeleuchtung, mal als blendendes Sicherheitslicht.
Ausgelöst wird die Abschreckungsfunktion durch drei PIR-Sensoren mit 270-Grad-Erfassungsbereich. Sie registrieren Bewegung, noch bevor ein Objekt im Sichtfeld der Linse ist. Als Reaktion können neben den Flutlichtern auch ein 110-Dezibel-Sirenenalarm aktiviert werden.
Lokale KI „ReoNeura“: Starke Intelligenz, keine Cloud-Abos
Der größte Unterschied zu Mitbewerbern wie Ring oder Arlo ist die vollständig lokale KI-Verarbeitung. Die „ReoNeura“-Technologie im Gerät erkennt eigenständig Personen, Fahrzeuge und Tiere – und reduziert so Fehlalarme durch Zweige oder Insekten.
Die spektakulärste Anwendung dieser KI ist die „KI-Video-Suche“. Nutzer können in der Reolink-App natürliche Sprachbefehle wie „Person mit blauem Hemd“ oder „Lieferwagen“ eingeben. Die Kamera durchsucht dann lokal gespeichertes Material und springt sofort zur relevanten Sequenz. Da alle Analysen auf dem Gerät laufen, entfällt die Notwendigkeit teurer Cloud-Abos. Ein Argument, das privacy-bewusste Kunden zunehmend überzeugt.
Preis, Verfügbarkeit und Marktkontext
In den USA ist die TrackFlex Floodlight WiFi seit dieser Woche für 259,99 US-Dollar (rund 240 Euro) erhältlich. Ein Launch in Großbritannien ist für den 2. März 2026 geplant. Die Kamera benötigt einen festen Stromanschluss, unterstützt aber 24/7-Daueraufzeichnung auf microSD-Karten bis 512 GB und die Integration in Netzwerk-Videorekorder (NVR).
Die Markteinführung unterstreicht einen Branchentrend: „Edge AI“ verlagert Rechenleistung von der Cloud zurück aufs Endgerät. Reolink positioniert sich damit gezielt in der „Prosumer“-Nische – anspruchsvolle Privatanwender, die professionelle Funktionen ohne laufende Kosten suchen. Ob etablierte Wettbewerber mit ihren abhängigen Abo-Modellen darauf reagieren müssen, wird der Markt 2026 zeigen.
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