Radfahren, Stoffwechsel

Radfahren vs. Gehen: Welcher Sport kurbelt den Stoffwechsel mehr an?

15.01.2026 - 08:30:12

Radfahren verbrennt mehr Kalorien als Gehen. Doch welche Alltagsaktivität ist der effektivere Stoffwechsel-Booster? Ein Blick auf die Fakten zeigt ein differenziertes Bild.

In puncto reiner Kalorienverbrennung gewinnt das Radfahren klar. Bei gleicher Zeit verbrennt eine 80 Kilogramm schwere Person auf dem Rad etwa 600 Kalorien pro Stunde. Beim Gehen sind es nur rund 300.

Doch der Stoffwechsel ist komplexer. Gehen als gewichtstragende Aktivität kann den Fettstoffwechsel auf andere Weise stimulieren. Bei längeren, entspannten Einheiten lernt der Körper, effektiver auf seine Fettreserven zuzugreifen. Die Mär von der erst nach 30 Minuten einsetzenden Fettverbrennung ist falsch – sie läuft von Beginn an, ihr Anteil steigt nur mit der Dauer.

Muskelaufbau: Mehr Power für den Grundumsatz

Hier punktet das Radfahren erneut. Der Widerstand an den Pedalen fordert besonders die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur. Dieser Reiz kann Muskelmasse aufbauen – und Muskeln sind die größten Stoffwechselmotoren des Körpers. Mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz, also die Energie, die der Körper in Ruhe verbraucht.

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Gehen kräftigt ebenfalls Beine und Rumpf, besonders bei Steigungen. Eine französische Studie mit über 12.000 Teilnehmern zeigte aber geschlechtsspezifische Unterschiede: Während Frauen bereits von regelmäßigen Spaziergängen profitierten, zeigte sich bei Männern kaum ein Effekt auf Gewicht oder Körperfett. Radfahren wirkte sich bei beiden Geschlechtern positiv aus.

Alltagstauglichkeit und Gelenke: Die Stärken des Gehens

Radfahren ist gelenkschonend. Der Sattel trägt bis zu 75 Prozent des Körpergewichts und entlastet Knie, Hüften und Knöchel. Das macht es ideal für Menschen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen und ermöglicht oft längere Trainingseinheiten.

Gehen trumpft mit seiner einfachen Integration in den Alltag auf. Es braucht keine Ausrüstung, ist überall möglich und fördert so die Regelmäßigkeit – den entscheidenden Faktor für langfristige Stoffwechselanpassungen.

Der Nachbrenneffekt: Das Extra nach dem Training

Der Nachbrenneffekt (EPOC) beschreibt den erhöhten Kalorienverbrauch nach dem Sport. Seine Stärke hängt von der Intensität ab.

Hochintensives Intervalltraining (HIIT) maximiert diesen Effekt. Beim Radfahren lassen sich solche intensiven Belastungen gelenkschonender erreichen als beim Gehen. Bei moderatem Tempo ist der Nachbrenneffekt bei beiden Aktivitäten hingegen gering.

Fazit: Die Mischung macht’s

Die Wahl hängt von Ihren Zielen ab:
* Radfahren ist besser für hohen Kalorienverbrauch, Muskelaufbau und gelenkschonendes, intensives Training.
* Gehen ist ideal für einfache Integration in den Alltag und eine natürliche Förderung des Fettstoffwechsels.

Für den optimalen Stoffwechsel-Boost empfehlen Experten eine Kombination aus beiden Aktivitäten, ergänzt durch Krafttraining. Der beste Sport bleibt am Ende der, den Sie regelmäßig und mit Freude ausüben.

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