Queen 2026: Kommt die Rock-Legende nochmal nach Deutschland?
17.02.2026 - 21:04:45Queen sind wieder überall in deinem Feed – und jedes Mal brennt die gleiche Frage: Kommen sie 2026 nochmal nach Deutschland? Zwischen Tour-Gerüchten, emotionalen TikToks aus den letzten Shows und kryptischen Aussagen von Brian May ist die Nervosität im Fandom maximal. Die einen feiern jede neue Live-Ankündigung, die anderen fürchten, dass es wirklich die letzten großen Queen-Shows sein könnten.
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Fest steht: Keine andere Classic-Rock-Band beschäftigt Gen Z und Millennials gerade so sehr wie Queen. Auf Reddit diskutieren Fans komplette Setlists, auf TikTok explodieren Zooms auf Brians Gitarrensoli, und auf Insta geht jedes Bohemian-Rhapsody-Singalong in einer Arena viral. Also: Was ist 2026 wirklich Stand der Dinge – und wie stehen die Chancen für neue Queen-Momente in Deutschland?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell laufen alle Fäden bei Queen mittlerweile über zwei Ebenen: die Band selbst (also vor allem Brian May und Roger Taylor, plus Adam Lambert als aktueller Frontmann) und die offizielle Seite, auf der neue Live-Daten auftauchen. Wer in den letzten Wochen aufmerksam war, hat gemerkt: Das Queen-Camp hält sich mit großen Ankündigungen auffällig bedeckt, arbeitet aber im Hintergrund extrem strukturiert an neuen Live-Kapiteln.
In den internationalen Musikmedien ist immer wieder zu lesen, dass Brian May in aktuellen Interviews betont, wie sehr ihn die Reaktionen der jüngeren Fans pushen. Er spricht davon, dass er sich von TikTok- und YouTube-Kommentaren teilweise regelrecht gerettet fühlt, weil dort Leute schreiben, sie hätten durch Queen überhaupt erst eine Gitarre in die Hand genommen. Solche Aussagen sind wichtig, weil sie zeigen: Die Band denkt Live-Shows nicht nur als Nostalgie-Event für Ü50, sondern als Generationen-Mix, bei dem 18-Jährige neben 60-Jährigen ausrasten.
Was für deutsche Fans spannend ist: In britischen und US-Medien wird seit Monaten diskutiert, ob Queen & Adam Lambert nach den letzten großen Arena- und Stadiontouren noch einmal eine konzentrierte Europa-Runde fahren – mit Fokus auf Metropolen wie London, Paris, Berlin, Madrid. Konkrete Deutschland-Daten wurden zuletzt zwar nicht offiziell bestätigt, aber Booking-Quellen aus der Livebranche spekulieren immer wieder über einen Block an europäischen Terminen, der logischerweise ohne Deutschland kaum Sinn machen würde. Deutschland ist seit Jahrzehnten einer der stärksten Queen-Märkte überhaupt, sowohl bei Streaming als auch bei Ticketverkäufen.
Hinzu kommt: Die Wiederveröffentlichungen und Jubiläumseditionen klassischer Alben laufen im deutschsprachigen Raum extrem stark. Immer wenn ein großes Jubiläum – sei es zu "A Night at the Opera" oder zu "News of the World" – ins Haus steht, ziehen die Streams hierzulande kräftig an. Für Tourplaner ist das ein deutliches Signal: Wenn die Fanbase in Deutschland so aktiv bleibt, lohnt es sich, hier nicht nur einen, sondern mehrere Arena-Stopps einzuplanen.
Die Implikation für dich: Wenn du Queen 2026 nochmal live erleben willst, solltest du die Entwicklungsrichtung ernst nehmen. Die Bandmitglieder sind mittlerweile in einem Alter, in dem jede große Tour körperlich ein Brett ist. In Interviews fällt immer häufiger das Wort "privileg" und der Hinweis, dass man die Zeit nutzen müsse, solange es noch geht. Zwischen den Zeilen liest sich das für viele Fans wie: Die nächste große Runde durch Europa könnte tatsächlich eine der letzten ihrer Art sein.
Dazu kommt eine neue Dynamik: Der Hype um Biopic, Dokus und virale Clips hat Queen für viele junge Fans zur "ersten alten Band" gemacht, die sie richtig feiern. Genau diese Konstellation – alt, aber zeitlos und plötzlich TikTok-kompatibel – erhöht den Druck, noch einmal Shows auf die Beine zu stellen, die historische Songs mit modernem Show-Design verbinden. Ob das 2026 mit Stadion-Shows in Deutschland endet oder eher mit ein paar exklusiven Arena-Nächten, hängt aus Branchenperspektive stark von Verfügbarkeiten der Locations und vom Gesundheitszustand der Band ab. Aber dass intern Szenarien durchgespielt werden, gilt in der Szene als offenes Geheimnis.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Queen in den letzten Jahren mit Adam Lambert gesehen hat, weiß: Das ist kein steriler Nostalgie-Abend, sondern eine komplett durchinszenierte Rock-Show, die trotzdem extrem viel Herz hat. Die Setlists folgen einem groben Muster, das sich immer wieder leicht verändert – und genau dort setzt gerade die Fan-Diskussion für mögliche 2026-Termine an.
Der Kern besteht fast immer aus den "Pflichtsongs", die du erwartest: "Bohemian Rhapsody", "We Will Rock You", "We Are The Champions", "Somebody To Love", "Another One Bites The Dust", "Radio Ga Ga", "Don’t Stop Me Now", "I Want To Break Free", "Killer Queen", "Under Pressure". Diese Songs verschwinden praktisch nie aus der Setlist, weil sie das emotionale Rückgrat jeder Show bilden – man merkt, dass das Publikum von der ersten Note an mitsingt, egal ob 20 oder 60.
Darum herum baut die Band regelmäßig rotierende Blöcke. In neueren Tourphasen tauchten zum Beispiel Stücke wie "Innuendo", "’39", "Love of My Life", "Who Wants To Live Forever" oder "The Show Must Go On" auf, oft mit sehr persönlichen Intros von Brian May oder Roger Taylor. Gerade "Love of My Life" ist live ein Moment, bei dem die Halle komplett still wird und du plötzlich spürst, wie nah Freddie Mercury in dieser Sekunde ist – nicht als Hologramm, sondern als gemeinsame Erinnerung, die sich tausende Menschen gleichzeitig ins Gedächtnis holen.
Adam Lambert bringt dabei eine eigene Energie in die Show. Er imitiert Freddie nicht, sondern macht aus den Songs etwas Eigenes, bleibt aber extrem respektvoll. In Fan-Recaps liest man immer wieder, wie krass sein Stimmumfang live wirkt, besonders bei "Who Wants To Live Forever" oder "The Show Must Go On". Wer skeptisch war, weil er "nur" Casting-Show-Sieger war, kippt meistens nach zwei, drei Songs in ehrliche Begeisterung. Diese Wandlung vom Zweifler zum Fan ist fast schon ein Running Gag in Kommentarspalten.
Visuell setzt Queen auf große Bilder: Mehrstöckige Bühnen, gigantische LED-Wände, Laser, Feuer, aber auch intime Momente, in denen Brian May alleine mit Akustikgitarre vorne auf einem Catwalk sitzt. Besonders ikonisch sind die Lichtspiele bei "Bohemian Rhapsody" – die Band kombiniert Original-Video-Elemente mit Live-Bühnenaction, was jedes Mal wirkt, als würdest du durch ein Portal in die Siebziger gezogen, während die Halle neben dir komplett durchdreht.
Spannend für potentielle 2026-Setlists: In Fan-Foren werden aktuell Songs gehandelt, die lange nicht mehr live zu hören waren, aber durch TikTok-Trends gerade wieder hochpoppen. Dazu zählen etwa "Good Old-Fashioned Lover Boy", "You’re My Best Friend" oder "Spread Your Wings". Wenn die Band – wie schon öfter – ihre Songauswahl an Streaming-Statistiken und Fan-Wünschen orientiert, könnten genau solche Tracks plötzlich wieder auf der Bühne landen.
Ein weiterer Punkt, der für mögliche neue Deutschland-Shows viel ausmacht: die Publikumsenergie. Deutschland ist für Queen traditionell ein Lautstärke-Land. In Recaps von Shows in Köln, München oder Berlin liest man immer wieder, dass "Radio Ga Ga"-Klatschmomente hier besonders intensiv wirken, weil wirklich jede Reihe mitmacht. Für Brian und Roger, die seit Jahrzehnten auf Tour sind, ist genau diese Art von Feedback ein echter Motivationsboost – und ein Argument, Deutschland auf der Landkarte zu lassen.
Wenn du dir vorstellst, was dich 2026 erwarten könnte, dann am ehesten eine Show, die noch stärker auf Emotion setzt: vielleicht ein längerer Story-Block zu Freddie, vielleicht ein Fokus auf einem Jubiläum eines bestimmten Albums. Denkbar wäre auch, dass die Band nochmals ein paar tiefe Cuts in die Setlist packt, um Hardcore-Fans zu belohnen. Gleichzeitig wird der "Hit-Blitz" sicher bleiben – denn am Ende wollen Tausende Menschen genau das: gemeinsam "We Are The Champions" in die Nacht schreien.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen brodelt es: Wie geht es mit Queen live weiter – besonders in Europa und speziell in Deutschland? Ein häufiges Thema ist die Frage, ob eine mögliche 2026-Runde als "Abschiedstour" gebrandet wird oder ob die Band das bewusst vermeidet. Viele Fans verweisen auf frühere Aussagen, in denen Brian May klar gemacht hat, dass er kein Fan von mehrfachen "Farewell"-Ankündigungen ist, wie sie bei anderen Acts üblich sind. Stattdessen spricht er eher von "solange es sich richtig anfühlt".
Daraus hat sich eine Fan-Theorie entwickelt: Queen könnten einfach eine weitere große Europa-Tour ankündigen, ohne den Abschieds-Stempel, aber intern wissen alle, dass es zumindest die letzte richtig große Stadion- oder Arena-Runde sein könnte. Für deutsche Fans heißt das: Sobald Daten aufploppen, sofort überlegen, ob das nicht dein Moment ist, statt auf ein "nächstes Mal" zu hoffen.
Auf Social Media wird außerdem heiß diskutiert, ob es 2026 eine neue Produktion oder ein leicht verändertes Bühnenkonzept geben könnte. Einige TikTok-Creator spekulieren, dass Queen stärker mit immersiven Visuals arbeiten könnten – etwa mehr Einbindung historischer TV-Auftritte, Studio-Szenen oder bisher unveröffentlichtem Archivmaterial von Freddie Mercury. Besonders die Idee eines emotionalen Storyblocks über Freddies Songwriting-Prozess kommt in Kommentaren extrem gut an.
Ein anderer Streitpunkt: Ticketpreise. Schon bei den letzten Touren gab es hitzige Diskussionen. Einerseits sind viele Fans bereit, für eine Legende wie Queen tiefer in die Tasche zu greifen, andererseits wird die Schere zwischen Innenraum-Goldticket und Oberrang immer größer. In deutschen Subreddits liest man oft, dass sich Fans bewusst für günstigere Ränge entscheiden, um überhaupt dabei sein zu können, während VIP-Pakete mit Meet-&-Greet oder Merch-Bundles im vierstelligen Bereich nur für eine kleine Gruppe erreichbar sind.
Spannend ist, dass viele jüngere Fans das pragmatisch sehen: "Lieber oben am Rand, aber einmal "Bohemian Rhapsody" mit tausenden Leuten live schreien", als gar nicht. Andere fordern klarere Preisstrukturen und frühzeitige Kommunikation, um nicht wieder in Pre-Sales "überrumpelt" zu werden. Auch die Hoffnung auf einen starken Vorverkaufsschutz gegen Bots und Reseller ist groß.
Richtig emotional wird es, wenn es um die Rolle von Adam Lambert geht. Die Fronten sind weniger hart, als man denkt, aber es gibt drei klare Lager: Die "Freddie-only"-Fraktion, die Queen seit den Neunzigern eher im Archivmodus sieht; die "Queen+Adam"-Fans, die Lamberts Interpretation lieben; und eine große Mischgruppe, die sagt: "Es ist anders, aber wertvoll, und wir feiern beides." In Q&A-Runden auf Social Media und in Kommentaren unter Live-Videos liest man immer wieder Sätze wie: "Ich war sicher, dass ich Adam hassen würde – und bin dann völlig fertig aus der Show rausgekommen."
Eine weitere Theorie, die 2026 immer wieder aufpoppt: Gästefeatures. Einige Fans wünschen sich, dass Queen bei ausgewählten Songs junge Artists aus dem Pop- oder Rockbereich einladen, die offen bekennen, von Queen beeinflusst zu sein. Genannt werden immer wieder Namen wie Lady Gaga (wegen "Radio Ga Ga") oder Sam Ryder (wegen seiner starken Live-Stimme und seiner Queen-Cover). Konkrete Hinweise gibt es nicht, aber die Idee passt gut zu dem Bild, das die Band gerade gern vermittelt: eine Brücke zwischen Generationen.
Auch Spekulationen über Special-Shows in Orten mit historischer Bedeutung kursieren, etwa London, Montreux oder München, wo Queen früher viel im Studio waren. Für Deutschland könnte das bedeuten, dass statt zehn Städten vielleicht zwei oder drei besonders ikonische Abende angesetzt würden, die dann entsprechend groß inszeniert werden. Solche Gerüchte heizen natürlich die FOMO massiv an.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Termine ändern sich häufig, aber so könnte eine strukturierte Übersicht für Queen-Fans aussehen, die 2026 auf mögliche Deutschland- und Europa-Shows warten. Prüfe immer parallel die offizielle Seite für Updates.
| Art | Ort / Release | Land | vorauss. Zeitraum | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Mögliche Arena-Show | Berlin (Mercedes-Benz Arena, tba) | Deutschland | Herbst 2026 (Spekulation) | Hochwahrscheinlicher Stop, da starker Markt & Historie |
| Mögliche Arena-Show | München (Olympiahalle, tba) | Deutschland | Herbst 2026 (Spekulation) | Traditioneller Queen-Hotspot, gute Logistik |
| Mögliche Arena-Show | Köln (Lanxess Arena, tba) | Deutschland | Herbst 2026 (Spekulation) | Riesige Arena, starker NRW-Fanblock |
| Europa-Block | London, Paris, Madrid, Mailand (tba) | UK / EU | Spätsommer/Herbst 2026 (Spekulation) | Klassische Route für große Queen-Tourneen |
| Wichtiges Jubiläum | "A Night at the Opera" | – | jährlich relevant | Enthält "Bohemian Rhapsody" – oft Fokus von Special-Edits & Dokus |
| Streaming-Favorit | "Bohemian Rhapsody" (Song) | global | seit 2018 verstärkt | Massiver Push durch das Biopic und Social-Media-Cover |
| Fan-Fokus | "Love of My Life" (Live-Versionen) | global | konstant | Emotionaler Fixpunkt fast jeder Show |
Hinweis: Die genannten Tourangaben zu 2026 sind spekulativ und basieren auf typischen Routen früherer Queen-Tourneen, Marktstärke und Fan-Diskussionen. Verbindliche Infos gibt es nur über die offiziellen Kanäle.
Häufige Fragen zu Queen
Um dir das Scrollen durch zig Threads zu sparen, hier die ausführlichen Antworten auf die Fragen, die sich deutschsprachige Fans zu Queen aktuell am häufigsten stellen.
1. Wird es 2026 eine Queen-Tour mit Stopps in Deutschland geben?
Die ehrliche Antwort: Noch nichts offiziell bestätigt, aber die Zeichen stehen nicht schlecht. Historisch hat Queen Europa nie ignoriert, und Deutschland gehört seit den Siebzigern zu den wichtigsten Märkten – von ausverkauften Hallen bis zu hohen Streamingzahlen. Whenever ein neuer Tourblock geplant wurde, tauchten Städte wie Berlin, München oder Köln früher oder später normalerweise im Routing auf.
In der Livebranche gilt als Faustregel: Wenn eine große Rock-Legende einen Europa-Run macht, lässt sie Deutschland nur in absoluten Ausnahmefällen aus. Dazu kommt, dass die Fanbasis gerade extrem sichtbar ist – Clips aus deutschen Arenen performen online stark, deutsche Fancover landen in internationalen Compilations, und Konzerterinnerungen gehen regelmäßig viral.
Was du tun kannst: Offizielle Kanäle im Blick behalten, Newsletter der großen deutschen Veranstalter abonnieren und rechtzeitig ein Budget einplanen. Denn selbst wenn die Tour erst kurzfristig angekündigt wird, gehen die besten Plätze bei Queen traditionell sehr schnell weg.
2. Wie unterscheidet sich Queen + Adam Lambert von Queen mit Freddie Mercury?
Du kannst es dir so vorstellen: Es ist die gleiche DNA, aber in einer anderen Körperform. Freddie Mercury war einzigartig – seine Bühnenpräsenz, seine Art, mit dem Publikum zu spielen, seine stimmliche Farbe. Das ersetzt niemand. Queen selbst versuchen das auch gar nicht. Adam Lambert tritt nicht als Freddie-Doppelgänger auf, sondern als eigener Künstler, der die Songs interpretiert.
Brian May und Roger Taylor sagen regelmäßig, dass Adam ihnen ermöglicht, die alten Songs auf einem hohen gesanglichen Level live zu spielen. Er bringt eine massive Range mit, ist aber stilistisch eigen: mehr Glam- und Pop-Vibes, dafür sehr präzise Intonation. Live wirkt das wie ein Hybrid aus Classic Rock und modernem Pop-Konzert. Viele Fans beschreiben es so: Wenn sie die Augen schließen, erinnern manche Phrasings an Freddie, wenn sie sie öffnen, sehen sie einen Künstler, der ganz bewusst seinen eigenen Weg geht.
Wenn du Queen noch nie live gesehen hast, lohnt es sich in jedem Fall. Du bekommst die Originalsongs mit Originalmusikern, verpackt in ein Showdesign, das heutige Standards erfüllt. Wenn du Freddie-Archivmaterial suchst, bist du bei alten Liveaufnahmen gut aufgehoben – aber für das gemeinsame, aktuelle Konzerterlebnis ist die Kombination mit Adam Lambert gerade der authentischste Weg.
3. Welche Songs sind bei Queen-Konzerten fast immer in der Setlist?
Es gibt so etwas wie ein inoffizielles Queen-Grundgerüst. Zu den Songs, die in den letzten Tourjahren praktisch immer dabei waren, gehören:
- "Bohemian Rhapsody"
- "We Will Rock You"
- "We Are The Champions"
- "Somebody To Love"
- "Another One Bites The Dust"
- "Radio Ga Ga"
- "Don’t Stop Me Now"
- "I Want To Break Free"
- "Killer Queen"
- "Under Pressure"
Dazu kommen häufig "Love of My Life", "’39", "Who Wants To Live Forever" und "The Show Must Go On". Gerade diese vier sorgen für die großen Gänsehautmomente, in denen die Atmosphäre in der Halle komplett kippt: Von Party-Mode zu ehrlicher Rührung. Rotierende Songs – also die, die mal drin, mal draußen sind – hängen oft davon ab, ob die Tour ein bestimmtes Album oder Jubiläum besonders feiert.
4. Wie teuer sind Queen-Tickets erfahrungsgemäß – und lohnt sich der Preis?
Bei den letzten großen Touren lagen die Preise je nach Stadt und Kategorie ungefähr in dieser Range (zur Orientierung, nicht als verbindliche Angabe): Oberrang und Sicht-eingeschränkte Plätze im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich, normale Sitzplätze im dreistelligen Bereich, Innenraum und vordere Plätze deutlich darüber. VIP- oder Hospitality-Pakete können stark variieren und schnell in den oberen dreistelligen bis vierstelligen Bereich rutschen.
Ob es sich lohnt, ist am Ende sehr subjektiv. Viele Fans sagen: Für eine Band, die die Rockgeschichte so beeinflusst hat und von der man nicht weiß, wie viele große Tourneen noch kommen, ist das Erlebnis unbezahlbar. Andere kritisieren, dass gerade junge Fans mit kleinerem Budget oft nur die "schlechteren" Plätze abbekommen. Wichtig ist, dass du deine Erwartungshaltung klar hast: Queen fahren eine massive Produktion auf, mit aufwendigem Licht, Video, Sound und einer Show, die dramaturgisch durchdacht ist. Wenn du genau darauf Bock hast, fühlt sich der Abend meist sehr wertig an.
5. Kann man Queen auch genießen, wenn man "nur" die Hits kennt?
Definitiv. Queen-Konzerte sind fast schon Best-of-Events, bei denen selbst Casual-Hörerinnen und -Hörer permanent denken: "Ach, der Song ist auch von ihnen?!" Gerade durch Radio, Playlists, Filme und Serien kennst du vermutlich viel mehr Queen-Titel, als dir bewusst ist. Live werden diese Songs so angeordnet, dass du durch verschiedene Stimmungen geführt wirst: Euphorie bei "Don’t Stop Me Now", Groove bei "Another One Bites The Dust", Kollektiv-Momente bei "We Will Rock You".
Wenn du tiefer einsteigen willst, lohnt es sich natürlich, vor einem möglichen Konzert ein paar Alben durchzuhören – besonders "A Night at the Opera", "News of the World" und "The Game". Aber notwendig ist das nicht. Queen funktioniert live extrem intuitiv, weil die Songs so stark und melodisch klar sind, dass du selbst bei unbekannteren Stücken schnell reinkommst.
6. Was macht Queen für Gen Z und Millennials heute noch so relevant?
Mehrere Faktoren treffen hier gleichzeitig. Erstens: Die Songs sind melodisch und strukturell extrem eingängig, gleichzeitig aber musikalisch spannend. Das passt perfekt in eine Zeit, in der viele Leute zwar kurze Clips konsumieren, aber trotzdem nach Substanz suchen. Ein Song wie "Bohemian Rhapsody" sprengt jede klassische Pop-Struktur – und ist gerade deshalb so TikTok-tauglich, weil du einzelne Parts remixen kannst.
Zweitens: Queen stehen für eine Haltung, die sehr 2020er-kompatibel ist. Queerness, Selbstinszenierung, das Spiel mit Rollenbildern – all das hat Freddie Mercury damals vorgemacht, lange bevor es Begriffe wie "Genderfluid" im Mainstream gab. Viele junge Fans fühlen sich von dieser Energie verstanden, selbst wenn sie erst Jahrzehnte später geboren wurden.
Drittens: Das Biopic "Bohemian Rhapsody" und unzählige Social-Media-Edits haben Queen als Story neu aufgeladen. Statt "alte Band meiner Eltern" sieht Gen Z plötzlich eine dramatische, menschliche Geschichte über Ambitionen, Zweifel, Freundschaft und Verlust. Kombiniert mit der Tatsache, dass Brian und Roger noch auf der Bühne stehen, ergibt das eine seltene Konstellation: Du kannst eine Legende nicht nur nachhören, sondern noch live miterleben.
7. Wie bleibe ich am einfachsten über Queen-Livepläne informiert?
Die effizienteste Kombi besteht aus drei Bausteinen: Erstens die offizielle Live-Seite der Band, auf der neue Tourdaten und Städte auftauchen. Zweitens die Newsletter der großen deutschen Veranstalter und Ticketanbieter, die oft Pre-Sales ankündigen, bevor der allgemeine Verkauf startet. Drittens Social Media – besonders Instagram und X (ehemals Twitter) von Brian May, Roger Taylor und Adam Lambert, wo Andeutungen und persönliche Statements meistens zuerst landen.
Wenn du ganz sicher gehen willst, leg dir eine simple Struktur an: Lesezeichen der offiziellen Seite im Browser, eine Notiz mit Wunsch-Budget und vielleicht einen kleinen Sparplan. So musst du nicht in Panik geraten, wenn plötzlich Tourdaten gedroppt werden. Und ja, auch Fan-Foren, Subreddits und deutschsprachige Facebook-Gruppen sind hilfreich – aber verlasse dich bei finalen Infos immer auf die offiziellen Kanäle.
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