Pink Floyd 2026: Kommt da doch noch was?
13.02.2026 - 09:10:40Pink Floyd – eine Band, die seit Jahrzehnten eigentlich "durch" ist und trotzdem ständig wieder überall auftaucht. 2026 brodelt es erneut: Jubiläen, neue Mixes, Beef in der Band, Fan-Hoffnungen auf eine letzte große Geste. Klar ist: An Pink Floyd kommst du als Musikfan einfach nicht vorbei, egal ob du über deinen Vater reingezogen wurdest oder über TikTok-Mashups von "Another Brick In The Wall".
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Auch wenn es keine klassische Reunion-Tour gibt, passiert rund um Pink Floyd gerade genug, dass deutsche Fans hellhörig werden: hochwertige Reissues, immersive Audio-Versionen, neue Demos aus dem Archiv und jede Menge Diskussionen, ob Roger Waters und David Gilmour sich nicht doch irgendwann zusammenraufen. Zeit für einen klaren Überblick: Was geht wirklich bei Pink Floyd im Jahr 2026 – und was ist Wunschdenken der Fan-Community?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell ist Pink Floyd seit den späten 2000ern inaktiv, abgesehen von Charity-Auftritten und vereinzelten Studioaktionen. Trotzdem liefern die letzten Jahre einen konstanten Strom an Stoff für Fans. Zunächst die große Archiv-Offensive: Schon mit Boxsets wie "The Early Years" und "The Later Years" hat die Band klargemacht, dass sie ihre Geschichte extrem sorgfältig aufbereitet. 2025 und Anfang 2026 deutet vieles darauf hin, dass dieses Konzept weiterläuft – mit Fokus auf hochwertigen Neuauflagen der Klassiker in Dolby Atmos, High-Res-Formaten und limitierten Vinyl-Editionen.
Ein wichtiger Punkt: Es gab immer wieder Streit um die Rechte und die Kontrolle über den Backkatalog, vor allem zwischen David Gilmour und Roger Waters. In Interviews der letzten Jahre haben beide Seiten ihren Frust angedeutet – mal sehr direkt, mal verklausuliert. Waters veröffentlichte eigene Neuinterpretationen von "The Dark Side Of The Moon", Gilmour betonte öffentlich, wie wichtig ihm die originale Bandversion sei. Für deutsche Fans bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, dass du in nächster Zeit eine offiziell von allen abgesegnete, komplett neue Pink-Floyd-Platte bekommst, ist extrem gering. Was stattdessen realistisch ist: weitere Remaster, Surround-Mixe und Deluxe-Editionen mit bisher unveröffentlichten Live-Mitschnitten.
Spannend für Europa: Wenn neue Formate wie Dolby Atmos und immersive Streaming-Versionen auf den Markt kommen, ziehen oft auch spezielle Kinoevents oder Listening-Sessions in ausgewählten Städten nach. In der Vergangenheit gab es zum Beispiel Screenings von "Pink Floyd: The Wall" oder dem "Pulse"-Konzertfilm im Kino, teilweise nur an einem einzigen Abend, begleitet von Fan-Treffen. Brancheninsider spekulieren, dass zum nächsten großen Jubiläum – etwa für "Wish You Were Here" oder "Animals" – genau solche Events auch in Deutschland stattfinden könnten. Städte wie Berlin, Hamburg, Köln und München stehen dabei erfahrungsgemäß ganz vorne auf der Liste.
Dazu kommt der anhaltende Erfolg auf Streaming-Plattformen. Songs wie "Comfortably Numb", "Time" oder "Shine On You Crazy Diamond" laufen stabil in Millionenhöhen. Labels und Rechteinhaber sehen daran, dass Pink Floyd nicht nur ein Boomer-Phänomen sind, sondern in der Gen Z ankommen. Das ist einer der Hauptgründe, warum weiter investiert wird: neue Mixes, neue Editionen, Social-Media-Kampagnen. Kurz: Auch ohne große Tour bleibt Pink Floyd eine aktive Marke im Musikgeschäft – was wiederum Druck erzeugt, die Fanbase kontinuierlich mit neuem Material aus dem Archiv zu füttern.
Für deutsche Fans interessant: Viele Handelsplattformen listen exklusive Editionen zuerst in UK oder USA, doch in den letzten Jahren kamen vermehrt spezielle Varianten direkt in den DACH-Markt, inklusive deutschen Booklets und Bonus-Material. Wenn 2026 ein neues Boxset oder eine Jubiläumsversion angekündigt wird, stehen die Chancen also gut, dass du sie ganz normal über deutsche Shops bekommst – ohne Import-Stress.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn der Name "Pink Floyd" selbst nicht als Touract unterwegs ist, leben die Shows von (Ex-)Mitgliedern wie Roger Waters, David Gilmour oder Nick Mason praktisch von Pink-Floyd-Songs. Fans, die in den letzten Jahren bei Roger-Waters-Touren oder Nick Mason’s "Saucerful Of Secrets" waren, wissen: Das ist im Kern eine Pink-Floyd-Erfahrung, nur ohne das offizielle Label.
Schauen wir auf typische Setlists der letzten Jahre: Bei Roger Waters standen fast immer Brocken wie "Comfortably Numb", "Wish You Were Here", "Another Brick In The Wall (Part 2)", "Money", "Us And Them" und "Time" auf dem Programm. Dazu kamen politisch aufgeladene Visuals, Anti-Kriegs-Botschaften, Kritik an Überwachung und Kapitalismus – alles Themen, die schon auf "The Wall" oder "Animals" angelegt waren. Deutsche Fans berichten online immer wieder davon, wie hart sie diese Shows emotional treffen, gerade weil die Songs, die sie von Vinyl oder Spotify kennen, auf riesigen Leinwänden mit aktuellen Bildern verknüpft werden.
Nick Mason dagegen fokussiert sich mit seiner Band auf die frühe Phase von Pink Floyd. Da tauchen Tracks wie "Astronomy Domine", "See Emily Play", "Set The Controls For The Heart Of The Sun" oder "One Of These Days" auf. Die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich: Weniger gigantisches Stadium-Pathos, mehr psychedelische Club-Vibes, pulsierende Lichter, ein Fokus auf die experimentelle Seite der Band. Wenn du auf TikTok oder YouTube nach aktuellen Liveclips suchst, siehst du, wie viele Jüngere gerade diese schrägere, trippigere Frühphase für sich entdecken – oft über genau diese Shows.
Was kannst du atmosphärisch erwarten, wenn ein ehemaliges Pink-Floyd-Mitglied in Deutschland spielt? Klassischerweise: ein extrem durchinszeniertes Lichtkonzept, riesige Projektionen, Laser, manchmal aufblasbare Figuren, dazu Surround-Sound-Anlagen in Arenen, die versuchen, das typische Pink-Floyd-Gefühl zu rekonstruieren: Stimmen, Soundeffekte und Synthesizer laufen nicht nur von vorne nach hinten, sondern kreisen im Raum. Gerade bei Songs wie "On The Run" oder "Welcome To The Machine" ist das ein massiver Teil der Erfahrung.
Setlist-technisch bist du bei so einer Show fast immer mitten in einem Best-of-Programm. Kaum ein Act traut sich, eine Pink-Floyd-orientierte Tour ohne "Wish You Were Here" oder "Comfortably Numb" zu spielen. Dazu kommen tiefere Cuts für Hardcore-Fans – zum Beispiel "Fearless", "Dogs", "Echoes" (oft in gekürzter Version) oder "Have A Cigar". Auf Fan-Foren werden die Setlisten Song für Song seziert: Welche Ära wird bevorzugt? Gibt es neue Arrangements? Wird ein Solo verlängert, ein Part weggelassen? Gerade "Comfortably Numb" sorgt da immer wieder für Diskussionen, weil die Gitarrensoli heilig sind und jede Abweichung sofort bemerkt wird.
Selbst wenn du nur über Tribute-Bands wie "The Australian Pink Floyd Show" oder "Brit Floyd" einsteigst – auch die spielen in deutschen Hallen regelmäßig sehr nah an den Original-Setlists. Da tauchen Klassiker wie "Run Like Hell", "Brain Damage" / "Eclipse", "Hey You", "Mother" oder "High Hopes" fast garantiert auf. Viele Fans beschreiben online, dass sie dort zum ersten Mal in so etwas wie ein Pink-Floyd-Livegefühl hineingeraten sind, bevor sie später die Solo-Touren der Originalmitglieder besucht haben.
Die Quintessenz: Wenn du 2026 eine Show mit Pink-Floyd-Fokus in Deutschland mitnimmst, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Mischung aus großen, emotionalen Hymnen und längeren, teilweise sehr psychedelischen Stücken erleben. Rechne mit langen Gitarrensoli, ausgedehnten Instrumentalpassagen, sehr wenigen spontanen Ansagen und einer durchgetakteten Produktion, bei der jede Visual-Einblendung Timing hat. Das ist keine Jam-Session, das ist durchchoreografiertes Kino für die Ohren.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wer sich auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen oder auf TikTok in den Kommentaren herumtreibt, merkt schnell: Die Hoffnung auf eine "richtige" Pink-Floyd-Reunion stirbt einfach nicht. Immer wieder tauchen Spekulationen auf, dass David Gilmour, Nick Mason und Roger Waters sich doch noch einmal zusammenraufen – zum Beispiel für ein einzelnes Benefizkonzert oder ein global gestreamtes Event. Ausgangspunkt solcher Gerüchte sind oft Kleinigkeiten: ein Foto, auf dem zwei frühere Mitglieder auf derselben Veranstaltung auftauchen, eine kryptische Aussage in einem Interview oder ein Label-Teaser, der von einem "bedeutenden Kapitel in der Bandgeschichte" spricht.
Auf Reddit-Threads liest man regelmäßig Theorien, dass spätestens zum nächsten runden Jubiläum eines Albums wie "The Wall" oder "The Dark Side Of The Moon" etwas Besonderes passieren müsse. Manche User argumentieren, dass es wirtschaftlich kaum zu schlagen wäre, wenn die verbliebenen Mitglieder ein einziges großes Konzert spielen, das weltweit in Kinos und per Pay-Per-View gestreamt wird. Andere verweisen auf die gesundheitliche Situation und das fortgeschrittene Alter der Musiker und sehen darin eher einen Grund, dass beide Lager ihre Differenzen begraben könnten, um ein letztes großes Zeichen zu setzen.
Genauso präsent sind aber auch realistischere Stimmen, die sagen: Vergiss es. Die Gräben sind nach Jahrzehnten an Streit, unterschiedlichen politischen Positionen und Rechtsfragen so tief, dass ein volles Comeback sehr unwahrscheinlich bleibt. Stattdessen richten sich viele Fanträume auf Alternativen – etwa ein virtuelles Konzertformat mit Hologrammen oder KI-unterstützten Visuals, bei dem historische Aufnahmen mit modernen Bühnenshows kombiniert werden. In TikTok-Kommentaren wird immer wieder spekuliert, wie heftig es wäre, eine Art Pink-Floyd-"Experience" zu haben, die in großen Hallen stationär läuft, ähnlich wie "ABBA Voyage" in London.
Ein weiteres heiß diskutiertes Thema sind Ticketpreise. Bei Solo-Touren von Roger Waters oder hochproduzierten Tribute-Acts liegen die Preise nicht selten im dreistelligen Bereich für gute Plätze. In deutschen Fan-Foren wird heftig darüber gestritten, ob sich das noch "lohnt". Die eine Seite sagt: Diese Musik live, mit dieser Produktion, bekommst du nur noch wenige Jahre in so hoher Qualität. Die andere Fraktion kontert: Pink Floyd standen einmal für Gesellschaftskritik, und jetzt kosten die Plätze fast so viel wie eine Monatsmiete. Memes machen die Runde, in denen Zeilen wie "Money, it's a hit" mit Screenshot von absurd teuren Ticketstufen kombiniert werden.
Dazu kommen Fan-Theorien über unveröffentlichtes Material. Viele sind überzeugt, dass in den Archiven der Band noch haufenweise Tapes liegen: alternative Versionen von "Echoes", weitere Jam-Sessions aus den "Meddle"- oder "Animals"-Sessions, komplette Multitrack-Aufnahmen legendärer Konzerte in Europa. Immer, wenn eine neue Box oder ein Anniversary-Release angekündigt wird, verbringt die Community Tage damit, zu spekulieren, welche Raritäten diesmal auftauchen könnten. Einige vermuten sogar, dass sich das Management bewusst Material aufhebt, um in Zukunft noch weitere Jubiläumswellen anzuschieben.
Spannend ist auch der Clash der Generationen in den Diskussionen: Ältere Fans betonen oft, wie wichtig das politische und gesellschaftskritische Element der Band ist, während viele Jüngere in erster Linie über Soundästhetik, Visuals und Samplebarkeit von bestimmten Parts sprechen. In TikTok-Edits landen Gitarren-Licks aus "Another Brick In The Wall" in Drill-Beats, während parallel tiefgründige Threads entstehen, die die Bedeutung von "Wish You Were Here" für mentale Gesundheit diskutieren. All das zeigt, wie lebendig die Pink-Floyd-Welt 2026 immer noch ist – auch ohne neue Studioalben.
Alle Daten auf einen Blick
Konkrete zukünftige Tourdaten unter dem Namen "Pink Floyd" sind aktuell (noch) nicht offiziell angekündigt. Um dir trotzdem einen strukturierten Überblick zu geben, findest du hier eine Übersicht typischer Eckdaten rund um die Band – von historischen Alben bis hin zu wahrscheinlichen Event-Formaten, wie sie sich aus den letzten Jahren ableiten lassen. Beachte: Die folgenden Live-Events sind beispielhaft und dienen der Einordnung, weil offizielle Planungen sich ständig ändern können.
| Jahr / Zeitraum | Event / Release | Ort / Markt | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 1973 | Release "The Dark Side Of The Moon" | Weltweit | Eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten, Basis vieler Jubiläumsaktionen |
| 1975 | Release "Wish You Were Here" | Weltweit | Fan-Liebling, häufig Thema für Special-Editions und Listening-Sessions |
| 1977 | Release "Animals" | Weltweit | Politisch aufgeladene Platte, Basis für moderne Neuinterpretationen |
| 1979 | Release "The Wall" | Weltweit | Konzeptalbum, aus dem bis heute viele Liveshows und Filme zitiert werden |
| 1994 | Release "The Division Bell" | Weltweit | Späte Pink-Floyd-Phase, Grundlage für legendäre Shows wie "Pulse" |
| 2019–2025 | Diverse Boxsets und Neuauflagen | Europa / Deutschland | Erweiterte Editionen, Remaster, Liveaufnahmen und Bonusmaterial |
| laufend | Solo-Tourneen ehemaliger Mitglieder | Europa inkl. Deutschland | Setlists stark Pink-Floyd-lastig, hohe Produktionswerte |
| 2026 (erwartet) | Mögliche Jubiläums- oder Atmos-Releases | Weltweit | Branchenbeobachter rechnen mit weiteren hochwertigen Reissues |
| 2026 (Spekulation) | Spezielle Kino- oder Listening-Events | Großstädte wie Berlin, Hamburg, Köln, München | Orientiert an früheren globalen Event-Screenings |
Häufige Fragen zu Pink Floyd
Zum Schluss räumen wir die wichtigsten Fragen rund um Pink Floyd im Jahr 2026 strukturiert ab. Die Antworten helfen dir, die aktuelle Lage besser einzuordnen – egal, ob du erst über Spotify eingestiegen bist oder schon seit den Siebzigern dabei bist.
1. Gibt es 2026 eine echte Pink-Floyd-Tour?
Nach aktuellem Stand ist keine Tour unter dem Bandnamen "Pink Floyd" offiziell angekündigt. Die Band gilt seit Jahren als nicht aktiv, und die verbliebenen Mitglieder konzentrieren sich auf Soloprojekte, Archivveröffentlichungen und gelegentliche einmalige Aktionen. Was es allerdings sehr wohl gibt: Tourneen von früheren Mitgliedern, bei denen der Pink-Floyd-Katalog im Mittelpunkt steht. Wenn du also 2026 Tickets kaufst, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Shows von Roger Waters, Nick Mason oder Tribute-Acts sehen – aber eben keine vollständige, offiziell vereinte Band.
Dazu kommt, dass logistische und gesundheitliche Aspekte bei Musikern dieses Alters eine große Rolle spielen. Eine weltweite Tour mit zig Terminen wäre ein enormer Aufwand. Realistischer sind einzelne ausgewählte Events oder Festivalauftritte. Wenn so etwas angekündigt wird, wirst du es innerhalb weniger Minuten überall in deinem Feed sehen, weil Musikmedien und Social-Media-Kanäle sofort darauf anspringen.
2. Warum sprechen alle immer noch über "The Dark Side Of The Moon"?
"The Dark Side Of The Moon" ist für viele das Pink-Floyd-Album. Es verbindet zugängliche Songs wie "Time" oder "Money" mit experimentellen Übergängen, philosophischen Texten und einer extrem detailverliebten Produktion. Das Album hat Maßstäbe gesetzt – von der Art, wie Songs ineinander übergehen, bis zum Einsatz von Samples und Soundeffekten. Darum taucht es auch 2026 ständig wieder in Diskussionen, Rankings und Neuauflagen auf.
Für Labels ist das Album ein Traum: Jede neue Audio-Technologie – von CD über SACD bis zu Dolby Atmos – lässt sich perfekt mit einer frisch gemasterten Version von "Dark Side" bewerben. Für dich als Hörer bedeutet das, dass du aus zig Versionen wählen kannst: Vinyl, High-Res-Streams, Surround-Mixe und mehr. Viele Fans sehen genau darin aber auch eine Gefahr: Sie befürchten, dass das Album übervermarktet wird, während andere Werke aus dem Katalog weniger Beachtung bekommen.
3. Lohnt sich ein Besuch bei einer Tribute-Show, wenn ich nie das Original live sehen konnte?
Für viele jüngere Fans sind Tribute-Shows und Solo-Touren der realistischste Weg, Pink-Floyd-Songs in großem Rahmen zu erleben. Bands wie "The Australian Pink Floyd Show" investieren massiv in Licht, Sound und Visuals, um dem Original möglichst nahe zu kommen. Klar, das ist nicht dieselbe emotionale Wucht, wie es Pink Floyd in den Achtzigern oder Neunzigern gewesen wäre. Aber du bekommst eine Setlist voll mit Klassikern, eine aufwendige Produktion und eine Crowd, die jeden Text mitsingen kann.
Viele User in deutschen Foren berichten, dass sie bei Tribute- oder Solo-Shows trotzdem genau die Gänsehaut-Momente hatten, die sie sich erhofft hatten – besonders bei Songs wie "Wish You Were Here" oder "Shine On You Crazy Diamond". Wenn du also mit der Erwartung reingehst, eine hochwertige Hommage zu sehen und keine 1:1-Zeitreise, kann sich das absolut lohnen.
4. Gibt es neues Studiomaterial von Pink Floyd nach 2000?
Rein formal ist "The Endless River" von 2014 das letzte Album, das unter dem Namen Pink Floyd erschienen ist. Es basiert auf Aufnahmen aus den Neunzigern und wurde posthum auch als Hommage an Keyboarder Richard Wright verstanden. Seitdem gab es vor allem einzelne Songs, Neuaufnahmen oder Bearbeitungen, zum Beispiel im Kontext von Solidaritätsaktionen oder politischen Statements.
Die Bandmitglieder haben deutlich gemacht, dass sie kein klassisches neues Pink-Floyd-Album planen. Stattdessen arbeitete jeder für sich weiter: David Gilmour mit eigenen Alben und Touren, Roger Waters mit Solo-Werken und Neuinterpretationen alter Stoffe, Nick Mason mit seiner Band. Für dich heißt das: Neues Material, das wie ein komplettes Pink-Floyd-Album funktioniert, ist aktuell sehr unwahrscheinlich. Spannender könnten Archiv-Veröffentlichungen sein – etwa bisher unveröffentlichte Live-Sets oder Studiofragmente.
5. Wo fange ich an, wenn ich Pink Floyd erst 2026 entdecke?
Wenn du gerade erst einsteigst, ist die Auswahl überwältigend. Ein bewährter Einstiegspfad: Erst die zugänglichen Alben, dann die tiefen Cuts. Starte mit "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" – da bekommst du direkt das Gefühl für Melodien, Atmosphäre und Produktionsqualität. Danach bieten sich "Animals" und "The Wall" an, wenn du mehr Biss und politischere Themen willst.
Wenn dir die experimentelle, psychedelische Seite zusagt, geh weiter zurück zu "Meddle" (mit dem epischen "Echoes") und den frühen Scheiben wie "The Piper At The Gates Of Dawn". Dort hörst du, wie sehr sich der Bandsound im Laufe der Jahre verändert hat. Parallel kannst du dir Liveaufnahmen wie "Pulse" geben, um zu verstehen, wie Pink Floyd ihre Songs auf die Bühne gebracht haben. Du musst nicht chronologisch durch alles durch, aber ein grobes Verständnis der Phasen hilft dir, Diskussionen in der Community besser zu checken.
6. Warum sind Pink Floyd für die heutige Pop- und Hip-Hop-Welt noch wichtig?
Pink Floyd haben Wege geöffnet, wie man Alben denkt: als zusammenhängende Konzepte statt nur als lose Song-Sammlung. Das siehst du heute bei vielen modernen Artists, egal ob im Pop, Alternative oder sogar Hip-Hop. Komplettkonzepte, Visual-Alben, sorgfältig geplante Track-Reihenfolgen – all das hat bei Pink Floyd starke Vorbilder. Außerdem sind Sounds und Harmonien von ihnen bis heute Sample- und Inspirationsquelle. Auch wenn nicht jeder Sample rechtlich freigegeben wird, hört man stilistische Zitate: flächige Synthesizer, langsame Build-ups, Gitarrenlinien mit viel Raum.
Texte über Entfremdung, Leistungsdruck, psychische Belastungen und politische Enttäuschung wirken extrem zeitlos. Songs wie "Time" oder "Wish You Were Here" landen noch immer in Playlists zum Thema Burnout, Selbstreflexion oder Trauer. Dadurch bleiben Pink Floyd nicht nur historisch relevant, sondern klingeln direkt in Alltags-Emotionen von Leuten, die bei Release der Alben noch gar nicht geboren waren. Genau das hält die Band 2026 so präsent.
7. Wie bleibe ich über neue Pink-Floyd-Aktionen auf dem Laufenden?
Weil große Aktionen selten, aber dann extrem gehypt sind, lohnt sich eine Mischung aus offiziellen und inoffiziellen Quellen. Offiziell sind die Website und die verifizierten Social-Media-Accounts der Band sowie der einzelnen Mitglieder die erste Anlaufstelle. Dort tauchen neue Boxsets, Neuauflagen oder einmalige Events meist zuerst auf – oft begleitet von Preorder-Links und Teaser-Videos.
Inoffiziell lohnt sich der Blick in spezialisierte Musikmedien, deutsche Rockmagazine und Online-Communities. Auf Reddit-Subreddits, deutschen Facebook-Gruppen und in Foren kursieren häufig frühe Hinweise, etwa Katalogeinträge bei Onlinehändlern oder Leaks von Labelmeetings. Natürlich ist da auch viel Wunschdenken dabei, aber gerade bei größeren Jubiläumsaktionen haben sich solche Hinweise in der Vergangenheit oft als Vorboten erwiesen. Wenn du nichts verpassen willst, speichere dir ein paar dieser Quellen, aktiviere Benachrichtigungen – und sei bereit, schnell zu sein, wenn limitierte Editionen droppen.
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