Phishing-Welle, VR-Banken

Phishing-Welle zielt auf VR-Banken und Trade Republic Kunden

26.01.2026 - 01:45:12

Eine massive Phishing-Kampagne zielt auf Kunden von Volksbanken Raiffeisenbanken und Trade Republic ab. Die professionellen Angriffe verursachen bereits hohe finanzielle Schäden.

Eine massive Phishing-Welle trifft aktuell Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken und des Neobrokers Trade Republic. Cyberkriminelle versenden täuschend echte E-Mails und SMS, um an Zugangsdaten und Geld zu gelangen. Verbraucherschützer und Institute schlagen Alarm.

Die Angriffe sind professionell gestaltet und nutzen psychologischen Druck. Die Nachrichten imitieren das Corporate Design der Banken und fordern mit dringenden Aufforderungen zum sofortigen Handeln auf. Vorwände sind angebliche Sicherheitsupdates, auslaufende Zertifikate oder neue gesetzliche Vorgaben. Die enthaltenen Links führen jedoch auf gefälschte Seiten zum Abgreifen von PINs und TANs.

So gehen die Betrüger vor

Die Täter nutzen verschiedene Kanäle und setzen auf die Routine der Nutzer. Bei den VR-Banken zielen sie häufig auf das Sicherheitsverfahren „SecureGo plus“ ab. Kunden erhalten SMS oder E-Mails mit der Behauptung, die App müsse aktualisiert werden. Ein Klick leitet auf eine gefälschte Login-Seite. Eine andere Methode ist „Quishing“: Gefälschte Briefe mit QR-Codes sollen Opfer auf Phishing-Seiten locken.

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Trade-Republic-Kunden werden mit professionellen E-Mails attackiert. Eine aktuelle Masche fordert eine „notwendige Kontobestätigung“, um das Depot weiter nutzen zu können. Andere Varianten verlangen das Hochladen von Dokumenten oder warnen per SMS vor einem angeblich gehackten Konto. Dabei wird suggeriert, das Guthaben nur durch eine sofortige Überweisung auf ein „sicheres“ Wallet retten zu können.

Schäden in die Hunderttausende

Die Phishing-Welle hat bereits zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt. Vor allem in Bayern häufen sich die Fälle. In Mittelfranken und Oberbayern belaufen sich die gemeldeten Schäden im Zusammenhang mit Trade-Republic-Betrug bereits auf mehrere Hunderttausend Euro. Die Dunkelziffer gilt als hoch, da viele Opfer aus Scham keine Anzeige erstatten.

Die Angriffe zeigen die wachsende Professionalität der Cyberkriminalität. Die Täter agieren international und passen ihre Methoden ständig an. Der Trend zum Mobile Banking wird dabei zum Einfallstor: Auf dem Smartphone achten viele Nutzer weniger auf Details wie die korrekte URL-Adresse.

So schützen Sie sich effektiv

Banken und Verbraucherschützer betonen: Die Wachsamkeit der Nutzer ist der entscheidende Schutz. Finanzinstitute fordern Kunden niemals per E-Mail oder SMS auf, über einen Link PINs oder TANs einzugeben.

Diese Maßnahmen schützen Sie:
* Seien Sie skeptisch: Misstrauen Sie unaufgeforderten Nachrichten mit Dringlichkeits-Appell.
* Keine Links anklicken: Rufen Sie die Bank-Webseite immer manuell im Browser auf oder nutzen Sie die offizielle App.
* Absender prüfen: Achten Sie auf kleine Abweichungen in der E-Mail-Adresse.
* Auf Anrede achten: Unpersönliche Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“ sind ein Warnsignal.
* Software aktuell halten: Halten Sie Smartphone-Betriebssystem und Banking-Apps stets up-to-date.

Bei Verdacht auf einen Phishing-Angriff sollten Sie umgehend Ihre Bank kontaktieren, um Konten und Karten sperren zu lassen. Ändern Sie alle Passwörter und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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