Phishing-Welle, Smartphone-Nutzer

Phishing-Welle trifft Smartphone-Nutzer mit neuen Tricks

27.01.2026 - 07:14:12

Eine neue Angriffswelle mit KI-gestützten Phishing-Methoden und Voice Cloning bedroht Smartphone-Nutzer in Deutschland. Experten warnen vor Smishing, Quishing und Banking-Trojanern und geben konkrete Schutzempfehlungen.

Eine neue Angriffswelle mit hoch entwickelten Phishing- und Betrugsmethoden zielt gezielt auf Smartphone-Nutzer in Deutschland ab. Kriminelle kombinieren altbekannte Taktiken mit innovativer KI-Technologie, um an sensible Daten und Geld zu gelangen. Verbraucherschützer und Behörden schlagen Alarm und fordern zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Die Angriffe laufen über E-Mails, SMS, manipulierte QR-Codes und sogar gefälschte Sprachanrufe. Die Grenze zwischen echter und betrügerischer Kommunikation verschwimmt dabei immer mehr.

Smishing und Quishing: Die Gefahr in SMS und QR-Code

Besonders verbreitet ist aktuell Smishing – gefälschte SMS, die angeblich von Paketdiensten, Banken oder Telefonanbietern stammen. Sie enthalten Links zu betrügerischen Webseiten, die persönliche Daten abfragen. Die Verbraucherzentrale warnt vor Nachrichten, die unter Zeitdruck setzen.

Parallel dazu boomt Quishing. Hier verstecken sich Betrüger-Links in manipulierten QR-Codes auf gefälschten Rechnungen oder öffentlichen Plakaten. Das Tückische: Viele Sicherheits-Apps können die bösartigen Links in den Codes nicht erkennen.

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Viele Android-Nutzer übersehen diese fünf einfachen Schutzmaßnahmen – gerade bei Smishing, Quishing und gefälschten Apps können schon kleine Einstellungen große Schäden verhindern. In einem kostenlosen Sicherheitspaket erklären Experten Schritt für Schritt, wie Sie App‑Authentizität prüfen, QR‑Codes sicher scannen, automatische Updates und Berechtigungen konfigurieren sowie Zwei‑Faktor‑Authentifizierung richtig einrichten. Die Anleitung enthält praktische Checklisten und konkrete Anweisungen, die sich sofort umsetzen lassen. Gratis-Sicherheitspaket für Android jetzt herunterladen

Banking-Trojaner und Fake-Apps: Diebstahl im Hintergrund

Noch gefährlicher sind Angriffe mit Schadsoftware. Banking-Trojaner wie “Godfather” schleichen sich oft über gefälschte Apps sogar in den offiziellen Google Play Store ein. Einmal installiert, können sie:
* Tastatureingaben und Bildschirminhalte aufzeichnen
* Gefälschte Anmeldebildschirme über echte Banking-Apps legen
* Die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgehen, indem sie SMS-TANs abfangen

Aktuell beobachten Sicherheitsforscher auch Malware, die die NFC-Funktion für kontaktlose Zahlungen missbraucht.

KI-Stimmen-Cloning: Der Enkeltrick 2.0

Die perfideste Neuerung nutzt Künstliche Intelligenz: Beim Voice Cloning reichen Betrüger schon wenige Sekunden Audiomaterial aus sozialen Medien, um eine Stimme täuschend echt zu kopieren. Mit dieser geklonten Stimme führen sie dann emotionale Schockanrufe durch.

Opfer erhalten einen Anruf von der vermeintlichen Stimme eines Angehörigen in angeblicher Not – und sollen sofort Geld überweisen. Der emotionale Druck verhindert oft ein klares Nachdenken. Die Polizei rät: Sofort auflegen und die Person über eine bekannte Nummer zurückrufen.

Warum die Angriffe immer öfter funktionieren

Der Erfolg der neuen Betrugswelle hat mehrere Gründe. KI-Tools und “Phishing-as-a-Service” senken die Einstiegshürden für Kriminelle massiv. Gleichzeitig nutzen sie gezielt psychologische Schwachstellen wie Angst, Neugier oder Vertrauen aus.

Da unser digitales Leben immer mehr auf dem Smartphone stattfindet – Banking, Shopping, Kommunikation – wird es zum lukrativen Hauptziel. Ein erfolgreicher Angriff bringt den Tätern oft Zugriff auf alles.

So können Sie sich schützen

Sicherheitsexperten sind sich einig: Die Bedrohung wird weiter zunehmen und ausgefeilter werden. Der beste Schutz ist eine Kombination aus Technik und gesundem Misstrauen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt:
* Betriebssysteme und Apps immer aktuell halten
* Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle wichtigen Konten aktivieren
* Nie auf Links in unerwarteten Nachrichten klicken oder QR-Codes von unbekannten Quellen scannen
* Bei verdächtigen Anrufen mit Geldforderungen sofort auflegen

Banken betonen: Sie fordern Kunden niemals per E-Mail, SMS oder Telefon zur Eingabe von Passwörtern oder TANs auf. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft nachfragen.

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