OpenAI will KI-Hardware künftig in den USA fertigen
19.01.2026 - 16:24:12OpenAI sucht US-Partner für die Produktion von KI-Hardware – ein strategischer Pivot weg von reiner Software. Das Unternehmen hat eine umfassende Ausschreibung gestartet, um eine neue Fertigungsinfrastruktur für Rechenzentren, Elektronik und Roboter aufzubauen. Ziel ist eine „Silicon Renaissance“ in den USA, um Lieferketten abzusichern und die physische Grundlage der KI-Revolution zu kontrollieren.
Im Kern der Ausschreibung steht die Lokalisierung der Rechenzentrums-Herstellung. OpenAI sucht Partner für die Fertigung von Recheneinheiten, Stromversorgungssystemen und fortschrittlicher Kühltechnik. Auch die physische Infrastruktur wie Server-Racks und Hochleistungs-Netzwerkkomponenten soll künftig aus heimischer Produktion kommen.
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Diese Fokussierung ist direkt mit dem ehrgeizigen „Stargate“-Projekt verbunden. Dabei will OpenAI bis zu 10 Gigawatt an KI-Rechenkapazität aufbauen – ein Ziel, das nach Unternehmensangaben bereits zur Hälfte erreicht ist. Eine lokale Lieferkette soll Abhängigkeiten von ausländischen Zulieferern verringern und geopolitische Risiken minimieren.
Konsumgüter und Roboter: Die physische Zukunft der KI
Ein überraschender Aspekt der Ausschreibung betrifft Consumer Electronics. OpenAI sucht nun Partner für Module, Werkzeuge und Endmontage in den USA. Das deutet stark darauf hin, dass Produkte aus der Design- in die Serienphase übergehen. Branchenkreise verbinden dies mit der erwarteten Zusammenarbeit mit Ex-Apple-Designer Jony Ive und seiner Firma LoveFrom.
Der dritte Pfeiler zielt auf die Robotik. Gesucht wird die US-Fertigung kritischer Komponenten wie Motoren, Getriebe und Leistungselektronik. Damit erkennt OpenAI an, dass die Zukunft der KI nicht digital bleibt, sondern in autonomen Systemen liegt, die mit der physischen Welt interagieren.
Strategische Neuausrichtung im KI-Wettlauf
Die Ausschreibung markiert einen tiefgreifenden Wandel. Bisher wurde der KI-Wettlauf vor allem über Software und Modelle definiert. Jetzt zeigt sich: Die Führung in der KI erfordert auch die Kontrolle über die physische Infrastruktur. Das Unternehmen will eine Fertigung etablieren, die „amerikanische Werte widerspiegelt“ und resiliente Lieferketten fördert.
Die Initiative adressiert akute Engpässe in der globalen Lieferkette für Strom und Komponenten. Sie passt zudem zum breiteren Bestreben der USA, die technologische Souveränität angesichts geopolitischer Spannungen zu stärken. Indem OpenAI eine klare Nachfrage für Hardware jenseits von Halbleitern signalisiert, könnte private Investitionen in heimische Fertigung beflügelt werden.
Ausblick: Aufbau des „Intelligenz-Zeitalters“
OpenAI hat als Frist für Angebote Juni 2026 gesetzt, die Prüfung erfolgt fortlaufend. Die Auswahl der Partner ist für März 2027 anvisiert – ein Zeichen für einen langfristig angelegten Aufbau eines neuen Industrie-Ökosystems.
Der Erfolg dieses Plans wird eine Schlüsselgeschichte der kommenden Jahre sein. Es geht um mehr als Beschaffung: Es ist ein Grundpfeiler von OpenAIs Vision für das „Intelligenz-Zeitalter“, in dem wirtschaftlicher Erfolg untrennbar mit robuster, sicherer und heimischer Infrastruktur verbunden ist. Gelingt der Vorstoß, könnte er nicht nur OpenAIs Hardware-Zukunft sichern, sondern auch die Landschaft des US-Tech-Manufakturings nachhaltig verändern.
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