Abstellanlage, S-Bahnen

ÖBB eröffnen neue Abstellanlage für S-Bahnen in Wien-Floridsdorf

15.01.2026 - 20:48:12

Die ÖBB haben eine neue Abstellanlage in Wien-Floridsdorf in Betrieb genommen. Sie ist Grundlage für den Einsatz von 109 neuen Doppelstockzügen ab Sommer 2026 und Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms.

Die ÖBB haben eine neue Abstellanlage für Nahverkehrszüge in Wien-Floridsdorf in Betrieb genommen. Sie ist ein Schlüsselprojekt für die Modernisierung der S-Bahn Wien und schafft Platz für längere Züge und dichtere Takte.

Die Anlage ging Mitte Dezember 2025 in Betrieb und ist das Herzstück des Programms „S-Bahn Wien Upgrade“. Sie liegt östlich des Bahnhofs Floridsdorf auf dem Gelände eines ehemaligen Frachtenbahnhofs. So wurde neuer Flächenverbrauch vermieden.

Effiziente „Parkplätze“ für die Züge der Zukunft

Auf rund 3.000 Metern Gleislänge finden die neuen Züge nun ihren Stellplatz. Die Anlage ist mit allem ausgestattet, was für einen reibungslosen Betrieb nötig ist:

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  • Moderne Oberleitungen und Sicherungsanlagen
  • Einrichtungen für Reinigung und Service
  • Ein neues Betriebsgebäude

Diese Infrastruktur ist speziell auf die nächste Generation von S-Bahnen zugeschnitten. Sie stellt sicher, dass die Züge effizient für ihren nächsten Einsatz vorbereitet werden können.

Grundlage für die neue Doppelstockflotte

Die Anlage ist die Voraussetzung für den Einsatz von 109 neuen Cityjet-Doppelstockzügen. Ihre Einführung ist für Sommer 2026 geplant. Was bringen die neuen Garnituren?

  • Bis zu 591 Sitzplätze in einer sechsteiligen Einheit
  • Mehr Komfort durch Klimaanlage, WLAN und USB-Anschlüsse
  • Bis zu 60 Fahrradstellplätze pro Zug für multimodale Mobilität

Mehr Kapazität für die meistbefahrene Strecke

Das „S-Bahn Wien Upgrade“ zielt auf die Modernisierung der Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf. Täglich nutzen sie etwa 250.000 Menschen. Die Maßnahmen umfassen:

  • Die Umstellung auf das digitale Zugsicherungssystem ETCS Level 2 für dichtere Takte.
  • Die Verlängerung von Bahnsteigen für die längeren Züge.
  • Das Gesamtprojekt soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Antwort auf das Fahrgastwachstum

Der Ausbau ist eine direkte Reaktion auf das starke Fahrgastwachstum in der österreichischen Ostregion. Um die Bahn als klimafreundliche Alternative zu stärken, investieren die ÖBB massiv. Allein für 2025 sind über 1,2 Milliarden Euro für das Schienennetz in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland vorgesehen.

Nächster Schritt: Der Service-Hub

Die Entwicklung in Floridsdorf geht weiter. Bis Frühjahr 2026 entsteht eine neue Instandhaltungshalle. Sie wird als zentraler Service-Hub für die Cityjet-Flotte dienen und etwa 150 neue Arbeitsplätze schaffen. Parallel laufen die weiteren Arbeiten an Bahnhöfen, Brücken und der digitalen Leit- und Sicherungstechnik.

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