NUNIVO, Onboarding-Haus

NUNIVO baut Hamburger Onboarding-Haus für Azubis

28.01.2026 - 03:00:12

Hamburg startet ein Pilotprojekt gegen den Fachkräftemangel. Die Stadt vergibt den Zuschlag für ein neuartiges Wohnheim für Auszubildende an die Immobilienentwicklerin NUNIVO GmbH. Das „Onboarding-Haus“ im Bezirk Wandsbek soll jungen Menschen den Start in der Hansestadt erleichtern.

Das Projekt ist ein zentraler Baustein der städtischen Strategie, bezahlbaren Wohnraum für Nachwuchskräfte zu schaffen. Der offizielle Zuschlag erfolgte am 22. Januar nach einem Ausschreibungsverfahren des Landesbetriebs Immobilienmanagement (LIG). Das Grundstück wird im Erbbaurecht vergeben.

NUNIVO setzt auf ein innovatives Konzept: Ein drei- bis viergeschossiges Gebäude in Holzmodulbauweise. Diese Methode verspricht eine schnelle Errichtung und hohe Nachhaltigkeit. Das Unternehmen übertrifft die Vorgaben deutlich und plant mindestens 68 voll möblierte Wohnheimplätze statt der geforderten 49.

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Die Wohneinheiten werden barrierearm oder barrierefrei ausgeführt. Das Haus is rechtlich als Beherbergungsbetrieb konzipiert. Das ermöglicht eine flexible, temporäre Vermietung von Einzel- und Doppelzimmern für die ersten Monate in Hamburg.

Ein sozialer Hub für den Neustart

Das Konzept bietet mehr als ein Dach über dem Kopf. Es soll eine Anlaufstelle werden, die soziale Kontakte und das Ankommen erleichtert. Neben den privaten Zimmern mit eigenem Bad sind Gemeinschaftsflächen geplant:
* Gemeinschaftsküchen
* Freizeiträume
* Waschmöglichkeiten
* Fahrradstellplätze
* Gewerbeflächen im Erdgeschoss

Die Lage in Wandsbek nahe großer Gewerbegebiete sichert kurze Wege zu den Ausbildungsbetrieben. Langfristig könnte der Standort sogar dauerhaften Wohnraum für Azubis bieten.

Kampf um die besten Nachwuchskräfte

Für Hamburgs Wirtschaft ist das Projekt überfällig. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum gilt als eines der größten Hindernisse, Lehrstellen zu besetzen. Viele potenzielle Azubis sagen ab, weil sie keine Unterkunft finden oder sich das Pendeln nicht leisten können.

Das Onboarding-Haus reiht sich ein in weitere Initiativen der Stadt, wie das HASPA-Azubi-Wohnheim in Altona oder Projekte am Berufsschulzentrum Ausschläger Weg. Die Botschaft ist klar: Hamburg will seinen Wirtschaftsstandort für die Zukunft sichern.

Branchenbeobachter sehen in dem Modell Potenzial für andere Großstädte. Die Kombination aus temporärem Wohnen, sozialer Integration und nachhaltiger Bauweise könnte zum neuen Standard im Wettbewerb um junge Talente werden.

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