NEURA-Gründer Reger steigt in VDMA-Vorstand auf
19.01.2026 - 16:46:12Metzingen – Der deutsche Robotik-Pionier NEURA Robotics erhält doppelten Schub: Gründer David Reger wird Vorstandsmitglied beim Branchenverband VDMA, zugleich startet das Unternehmen eine Produktions-Allianz mit Bosch. Ziel ist die Führungsposition Europas im globalen Wettlauf um humanoide Roboter.
Strategische Doppel-Offensive für Europas Robotik
Die Personalie ist ein Signal: Mit David Reger, CEO des KI-Robotik-Spezialisten NEURA, rückt ein Vertreter der nächsten Automatisierungsgeneration in den Vorstand von VDMA Robotics + Automation. Der Verband mit über 400 Mitgliedsunternehmen gestaltet Standards und Industriepolitik. Parallel verkündete NEURA eine strategische Partnerschaft mit Bosch. Die Allianz soll die Serienfertigung humanoider Roboter „Made in Germany“ vorantreiben.
„Diese Entwicklung unterstreicht den Willen, Europas industrielle Stärke in einen Wettbewerbsvorteil im Zeitalter der Physical AI zu verwandeln“, analysieren Branchenbeobachter. In der globalen Aufholjagd investieren vor allem die USA und China massiv in humanoide Systeme. Reger soll im VDMA nun für Innovation, Investitionen und förderliche Rahmenbedingungen werben.
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Bosch-Partnerschaft: Skalierung für die Serienfertigung
Die am 14. Januar bekanntgegebene Kooperation mit Robert Bosch Robotics kombiniert NEURAs KI-Expertise mit Boscher Weltklasse in Fertigung und Sensorik. Gemeinsam wollen die Partner eine vielseitige Datenbank entwickeln, KI-Software vorantreiben und intuitive Benutzeroberflächen schaffen. Ein Schlüsselpersonalie: NEURAs Technikvorstand Dr. Oliver Wolst wechselte Anfang 2025 nach über zwei Jahrzehnten von Bosch zum KI-Robotikunternehmen.
„Die Synergie aus agiler Innovation und industrieller Skalierung ist genau das, was Europa braucht, um global mithalten zu können“, heißt es in Branchenkreisen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Produktion humanoider Roboter effizient hochzufahren und so einen Kostenvorteil zu erringen.
Neuraverse: Geteilte Intelligenz als KI-Turbo
Auf der CES 2026 in Las Vegas stellte NEURA kürzlich seine neueste Generation von Robotern vor, darunter den von Studio F.A. Porsche designten Humanoiden 4NE-1. Kern der Präsentation war jedoch die Plattform „Neuraverse“. Sie vernetzt Roboter in einem gemeinsamen Netzwerk, durchbricht so Datensilos und ermöglicht kollektives Lernen. Meistert ein Roboter eine Aufgabe, steht das Wissen sofort allen anderen zur Verfügung.
Während der Messe demonstrierte NEURA bereits Kooperationen mit Partnern wie NVIDIA und Schaeffler. Das Unternehmen baut damit gezielt ein Ökosystem auf, das die Einführung intelligenter Automatisierung beschleunigen soll.
Europäische Antwort auf den globalen Wettlauf
Die Doppel-Strategie von NEURA kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Studien zeigten Ende 2025, dass chinesische Hersteller bei Auslieferungen humanoider Roboter bereits dominieren. US-Konzerne wie Tesla und Boston Dynamics treiben die Technologie ebenfalls massiv voran.
Der VDMA fordert seit längerem einen „Robotics Action Plan for Europe“. Die Berufung Regers und die Bosch-Allianz sind eine konkrete Antwort auf diesen Appell. „Robotik und Automation sind Schlüsseltechnologien für die Wettbewerbsfähigkeit Europas“, betonte Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender von VDMA Robotics + Automation, bereits früher.
Die Branche wird nun verfolgen, wie schnell die Partnerschaft mit Bosch die Fertigung skaliert und welchen Einfluss Regers Vision auf die Verbandspolitik nimmt. Das Ziel ist ein robustes europäisches Ökosystem, das nicht nur forscht, sondern auch in Serie liefern kann.
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