Neuer MAN TGX im Test: Was der Langstrecken-LKW jetzt wirklich kann
16.02.2026 - 17:44:19Mehr Reichweite, weniger Stress im Fahrerhaus: Der aktuelle MAN TGX zielt genau auf das, was Spediteure und Fahrer in Deutschland am meisten brauchen – niedrigen Verbrauch, hohe Zuverlässigkeit und ein Cockpit, das sich eher wie ein modernes Büro anfühlt als wie ein klassischer LKW.
Wenn du wissen willst, ob sich ein Wechsel auf den neuesten MAN TGX für deine Flotte oder deinen Fuhrpark jetzt wirklich lohnt, bist du hier richtig. Wir fassen die wichtigsten Testergebnisse, Fahrereindrücke und Expertenmeinungen für den deutschen Markt zusammen – inklusive EU-Emissionsvorgaben, Maut-Impact und Fahrermangel-Thema.
Was Nutzer jetzt wissen müssen: Der MAN TGX ist längst mehr als ein Facelift – er ist MANs strategische Antwort auf Volvos FH, den Mercedes Actros und die immer strengeren Effizienz-Ziele im europäischen Fernverkehr.
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Analyse: Das steckt hinter dem Hype
Der MAN TGX ist das Flaggschiff im Fernverkehrs-Portfolio von MAN Truck & Bus, einer Marke der Traton SE mit Sitz in München. Seit der großen Überarbeitung der TG-Baureihe wurde der TGX in unabhängigen Vergleichstests von Fachmedien wie Lastauto Omnibus, Trucker, Fernfahrer und verschiedenen europäischen Vergleichsfahrten immer wieder hervorgehoben – vor allem beim Thema Fahrerarbeitsplatz und Verbrauch.
Die jüngsten Testfahrten auf deutschen Autobahnen zeigen: Der TGX mit den neuen Effizienz-Paketen und aerodynamischen Optimierungen kann beim Verbrauch gegenüber der Vorgängergeneration deutlich sparen, je nach Einsatzprofil im Fernverkehr typischerweise einige Prozentpunkte. In der Praxis bedeutet das: Bei hohen Jahreslaufleistungen im internationalen Verkehr können sich die Mehrinvestitionen aus Sicht vieler Flottenmanager bereits nach wenigen Jahren amortisieren.
Parallel dazu hat MAN konsequent am Fahrerhaus gearbeitet: Bedienelemente, digitale Instrumente, Infotainment, Ablagen und Schlafbereich sind klar darauf ausgelegt, dem akuten Fahrermangel in Deutschland mit einem attraktiveren Arbeitsplatz entgegenzuwirken. Besonders gelobt werden in vielen Tests die sehr gute Sitzergonomie, die intuitive Bedienlogik sowie die durchdachten Stauraumlösungen.
| Merkmal | MAN TGX (aktuelle Generation) | Relevanz für den deutschen Markt |
|---|---|---|
| Fahrzeugklasse | Schwerer LKW für Fern- und schweren Verteilerverkehr (Sattelzugmaschine & Fahrgestell) | Typischer Standard im internationalen Langstreckenverkehr auf deutschen Autobahnen |
| Motorisierungen | Dieselmotoren der D26/D38-Familie (Euro-6-Stufe, verschiedene Leistungsstufen) | Ausgelegt auf EU-Emissionsvorgaben, Mautrelevanz und Langstreckentauglichkeit |
| Getriebe | Automatisiertes Schaltgetriebe mit Fahrprogrammen für Effizienz und Komfort | Entscheidend für Verbrauchsoptimierung und Entlastung der Fahrer im Stau- und Autobahnverkehr |
| Fahrerhaus-Varianten | Mehrere Kabinenhöhen und -längen (z.B. für internationalen Fernverkehr mit Stehhöhe) | Wichtig für Speditionen mit Übernachtungstouren und Fahrerbindung im DACH-Raum |
| Assistenzsysteme | Abstands- und Spurassistenten, Notbremsassistent, Tempomat mit Topographie-Funktion (modell- und ausstattungsabhängig) | Unterstützt Sicherheit auf deutschen Autobahnen und hilft, Maut- & Unfallkosten zu senken |
| Innenraum & Cockpit | Digitales Kombiinstrument, Infotainment mit Truck-spezifischer Navigation, ergonomische Tastenanordnung | Deutsche Fahrer loben insbesondere Bedienlogik und Platzangebot auf Langstrecken |
| Verbrauch & Effizienz | In Vergleichstests oft unter den effizientesten Fahrzeugen im Segment (abhängig von Spezifikation & Beladung) | Direkter Hebel für Total Cost of Ownership (TCO) und CO?-Bilanz der Flotte |
| Connectivity & Flottenmanagement | Telematik- und Connect-Dienste (je nach Paket) zur Auswertung von Fahrstil, Routen und Wartung | Relevant für deutsche Speditionen mit Fokus auf Digitalisierung und Kostenkontrolle |
| Service-Netz | Dichtes MAN-Servicenetz in Deutschland und Europa | Minimiert Standzeiten und ist für internationale Verkehre über Deutschland hinaus entscheidend |
Verfügbarkeit und Bedeutung für Deutschland
Der MAN TGX ist im gesamten DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) breit verfügbar und wird sowohl von großen Speditionen als auch von mittelständischen Transportbetrieben eingesetzt. Für den deutschen Markt spielt er eine Schlüsselrolle im internationalen Kombiverkehr – gerade auf stark belasteten Korridoren wie A3, A5, A7 oder A9.
Wichtig für Flottenentscheider hierzulande: MAN bietet rund um den TGX ein engmaschiges Netzwerk an Verkaufs- und Servicepartnern, inklusive Mobilitätsgarantien, Wartungsverträgen und Finanzierungslösungen. Das ist besonders in Zeiten von knappen Margen und Fahrermangel relevant, weil Ausfälle und lange Standzeiten kaum noch verkraftbar sind.
Preisangaben variieren je nach Motorisierung, Achskonfiguration, Fahrerhaus und Ausstattungsniveau deutlich. Deutsche Fachmagazine und Händler betonen jedoch, dass der TGX eher im Rahmen der üblichen Premium-Langstrecken-LKW liegt und sich wirtschaftlich vor allem über den niedrigeren Verbrauch und die hohe Verfügbarkeit rechnet – nicht über einen reinen Einstiegspreis.
Wie der MAN TGX in Tests abschneidet
In aktuellen Praxistests von Nutzfahrzeug-Magazinen und unabhängigen Vergleichsfahrten punktet der MAN TGX besonders in vier Bereichen:
- Fahrerkomfort: Tester und Berufskraftfahrer heben wiederholt die sehr gute Sitzposition, das leise Fahrerhaus und das gut durchdachte Bedienkonzept hervor.
- Verbrauch: Auf typischen Autobahn-Strecken in Deutschland reiht sich der TGX in der Spitzengruppe ein, oft mit einem messbaren Vorteil gegenüber älteren LKW im Fuhrpark.
- Assistenz & Sicherheit: Moderne Systeme helfen, typische Gefahrensituationen – Stauenden, Spurwechsel, Müdigkeit – besser zu beherrschen.
- Alltagstauglichkeit: Stauraum, Liegenqualität und die Anordnung von Bedienelementen sind klar auf Langstrecken-Einsätze ausgelegt.
In Social-Media-Kommentaren und YouTube-Reviews von deutschen Fahrern tauchen immer wieder ähnliche Stichworte auf: „ruhiger Arbeitsplatz“, „durchdachtes Cockpit“, aber auch Diskussionen darüber, wie sich die Assistenzsysteme im dichten Verkehr auf A2, A3 oder im Ruhrgebiet verhalten. Einige Fahrer brauchen Eingewöhnungszeit mit den elektronischen Helfern, andere wollen bestimmte Funktionen lieber individuell anpassen.
Digitalisierung und Flottensteuerung
Für Speditionen, die in Deutschland einen starken Fokus auf Telematik und Datenanalyse legen, ist die Connectivity des MAN TGX ein entscheidender Faktor. Je nach gebuchtem Paket lassen sich Fahrprofile, Verbräuche, Wartungsintervalle und Routen im Detail auswerten. Das erleichtert unter anderem:
- das Erkennen von Einsparpotenzialen beim Kraftstoffverbrauch,
- das Planen von vorausschauender Wartung (Predictive Maintenance),
- das bessere Auslasten der Flotte.
Gerade im deutschen Markt, in dem Maut, Dieselpreise und Personalkosten seit Jahren steigen, sind diese digitalen Stellschrauben ein wichtiges Argument pro TGX – sofern die Spedition bereit ist, Prozesse entsprechend anzupassen und Fahrer zu schulen.
Komfort als Antwort auf den Fahrermangel
Der Fahrermangel in Deutschland ist längst strukturell – und genau hier setzt der MAN TGX mit seinem Fahrerhaus-Konzept an. In Tests und Erfahrungsberichten werden besonders gelobt:
- breite und bequeme Liegen für regelmäßige Übernachtungen,
- ausreichende Stehhöhe in den großen Kabinenvarianten,
- viele praktische Ablagen und Fächer auch für längere Touren,
- eine gute Geräuschdämmung auf Autobahn-Tempo.
Für Flottenmanager in Deutschland kann genau dieser Komfort-Faktor zum Wettbewerbsvorteil werden: Wer moderne TGX mit Vollausstattung bietet, signalisiert Fahrern Wertschätzung – ein nicht zu unterschätzender Punkt bei der Personalgewinnung.
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Das sagen die Experten (Fazit)
Über verschiedene Tests deutscher Nutzfahrzeug-Magazine hinweg ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Der aktuelle MAN TGX gehört zu den stärksten Gesamtpaketen im europäischen Fernverkehr. Besonders Fahrerhaus, Ergonomie und Effizienz heben ihn im Alltag von älteren Modellen im Bestand ab.
Pluspunkte, die immer wieder genannt werden:
- Sehr guter Fahrerarbeitsplatz: Übersichtliches Cockpit, komfortable Sitze, durchdachte Ablagen.
- Konkurrenzfähiger Verbrauch: In unabhängigen Vergleichsfahrten liegt der TGX regelmäßig im Vorderfeld.
- Starke Assistenzsysteme: Gerade auf deutschen Autobahnen mit hohem Verkehrsaufkommen ein echter Sicherheitsgewinn.
- Breites Service-Netz in Deutschland: Gute Erreichbarkeit von Werkstätten und schnelle Teileversorgung.
- Attraktiv für Fahrer: Komfort und Raumangebot helfen aktiv bei der Fahrerbindung.
Kritische Punkte bzw. Diskussionsfelder:
- Die Vielzahl an Assistenzfunktionen erfordert Schulung, sonst werden Features von Fahrern teilweise deaktiviert.
- Wie bei allen modernen LKW gilt: Digitale Dienste und Telematik lohnen sich nur, wenn Fuhrparkprozesse darauf ausgerichtet sind.
- Der Anschaffungspreis liegt im Premium-Segment; der wirtschaftliche Vorteil zeigt sich über TCO und Laufzeit, nicht im Listenpreis.
Für den deutschen Markt lässt sich unterm Strich sagen: Wenn du im Fernverkehr unterwegs bist und Wert auf planbare Kosten, Fahrerzufriedenheit und moderne Sicherheitsstandards legst, solltest du den MAN TGX auf deine Shortlist setzen. Er ist kein Revolutionär, aber ein extrem ausgereiftes, alltagstaugliches Werkzeug – und genau das, was viele Flotten hierzulande aktuell brauchen.
Wer die Entscheidung fundiert treffen will, sollte einen Vergleich mit realen Verbrauchsdaten der eigenen Flotte, Probefahrten mit verschiedenen Fahrerhaus-Varianten und einen Blick auf die verfügbaren Servicepakete im eigenen Einsatzgebiet in Deutschland kombinieren. Erst dann zeigt sich, wie groß der Vorsprung des MAN TGX im konkreten Einsatz wirklich ist.
@ ad-hoc-news.de
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