Netflix, Aktie

Netflix Aktie: Deutlicher Rückgang?

05.02.2026 - 03:18:31

Die Netflix-Aktie notiert auf einem neuen 52-Wochen-Tief, begleitet von einem geplanten großen Aktienverkauf eines Directors. Die Schwäche fällt in eine Phase allgemeiner Tech-Abverkäufe.

Netflix bekommt diese Woche gleich von zwei Seiten Gegenwind: Die Aktie markierte ein neues 52-Wochen-Tief, während zugleich ein größerer Aktienverkauf aus dem Umfeld des Verwaltungsrats bekannt wurde. Beides fällt in eine Phase, in der Tech- und Softwarewerte allgemein schwächeln. Doch wie belastend ist der Insider-Deal wirklich?

Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Neues 52-Wochen-Tief bei 79,23 US-Dollar
– Aktie im Januar rund 11% im Minus
– Director-Verkauf: 390.970 Aktien für etwa 32,7 Mio. US-Dollarvorab geplant (Rule 10b5-1)

Insider-Verkauf: Plan statt Signal

Für Gesprächsstoff sorgt der Verkauf von Director Reed Hastings: Er trennte sich am Montag von 390.970 Aktien im Wert von rund 32,7 Mio. US-Dollar. Laut den Unterlagen erfolgte der Schritt allerdings im Rahmen eines Rule-10b5-1-Handelsplans, der bereits am 8. August 2023 aufgesetzt wurde.

Solche Pläne legen Verkäufe im Voraus nach festen Regeln fest. Sie sollen verhindern, dass Insider-Transaktionen als Handel auf Basis nicht öffentlicher Informationen interpretiert werden. Entsprechend liefert die Meldung vor allem Kontext, statt automatisch auf einen kurzfristig negativen Ausblick hinzuweisen.

Tech-Schwäche trifft auch Streaming

Der Kursdruck kommt nicht nur aus dem Unternehmen heraus. Im Tech-Sektor gab es zuletzt breitere Abgaben. Der Nasdaq 100 gab in jüngsten Sitzungen zeitweise um bis zu 2% nach. Als Belastungsfaktor nennt der Markt vor allem die Sorge vor intensiverem Wettbewerb im KI-Umfeld, was die Stimmung gegenüber Technologiewerten insgesamt gedrückt hat.

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In diesem Umfeld kam es zu einer Art „De-Risking“: Kapital floss offenbar aus Software- sowie contentnahen Titeln ab – und Netflix blieb davon nicht verschont.

Zahlen besser, aber Blick auf Warner-Deal

Operativ lieferte Netflix zuletzt eigentlich Rückenwind: Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 lagen über den Erwartungen, getragen von einem starken Wachstum bei Abonnenten und dem Werbegeschäft. Der werbefinanzierte Tarif gilt dabei als wichtiger Umsatztreiber.

Gleichzeitig richtet sich der Blick der Anleger auf die Unsicherheit rund um das Übernahmegebot für Warner Bros. Discovery. Kurzfristig dürfte sich daher vieles daran entscheiden, ob die Aktie in einem insgesamt volatilen Marktumfeld nach dem Rutsch auf 79,23 US-Dollar wieder Halt findet – und ob es bei dem potenziellen Deal neue, belastbare Signale gibt.

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