München will 2026 wieder 8.500 Wohnungen bauen
10.02.2026 - 17:10:11Die Stadt München hält an ihrem ehrgeizigen Ziel fest, in diesem Jahr 8.500 neue Wohnungen fertigzustellen. Damit will sie dem enormen Wohnraumbedarf und den hohen Preisen begegnen. Der Plan setzt auf eine Mischung aus neuen Baugebieten und Nachverdichtung – mit Fokus auf bezahlbarem Wohnraum.
So will München das Ziel erreichen
Die Strategie ist zweigleisig. Für etwa 4.500 Wohnungen pro Jahr muss die Stadt erst neues Baurecht schaffen, etwa durch die Entwicklung großer Areale. Weitere 4.000 Einheiten sollen auf bestehenden Grundstücken entstehen, durch Dachausbauten oder das Schließen von Baulücken. Finanziert wird das unter anderem durch das wohnungspolitische Handlungsprogramm „Wohnen in München VII“.
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Diese Großprojekte sind die Hoffnungsträger
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt in großen Stadtentwicklungsgebieten:
* Neufreimann (ehem. Bayernkaserne): Hier sollen über 5.500 Wohnungen für bis zu 15.000 Menschen entstehen.
* Freiham Nord: Auch hier wird großflächig gebaut, oft durch Genossenschaften mit innovativen Wohnformen.
Diese neuen Quartiere werden von Anfang an mit Schulen, Kitas und guter ÖPNV-Anbindung geplant.
Warum der Wohnungsbau weiter unter Druck steht
Die Lage bleibt angespannt. Zwar haben sich die Bauzinsen stabilisiert, die Kosten sind aber weiter hoch. Die Nachfrage übertrifft das Angebot bei weitem – angetrieben durch starken Zuzug und eine robuste Wirtschaft. Die Zahl der Baugenehmigungen in Bayern steigt zwar leicht, liegt aber noch unter dem Niveau früherer Jahre.
Die Lücke zwischen Plan und Wirklichkeit
Das Ziel von 8.500 Wohnungen ist nicht neu, seine Erreichung schwankt jedoch. 2024 wurden in München 8.329 Wohnungen genehmigt, aber nur 6.501 fertiggestellt. Diese Lücke entsteht durch den Bauüberhang – genehmigte Projekte, deren Bau noch nicht begonnen hat. Bis 2040 könnte München auf 1,77 Millionen Einwohner wachsen, was den Druck weiter erhöht.
Daher setzt die Stadt nicht nur auf Quantität, sondern auch auf dauerhaft bezahlbare Modelle wie den konzeptionellen Mietwohnungsbau (KMB).
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