Moza Racing lanciert mit Porsche Mission R Lenkrad neue Premium-Klasse
08.01.2026 - 03:44:12
Moza Racing setzt auf der CES 2026 mit einem lizenzierten Porsche-Lenkrad ein klares Statement im High-End-Segment des Sim-Racings. Für rund 1.400 Euro bietet das Modell eine CAD-genaue Replik des Rennsportlenkrads aus dem elektrischen Porsche Mission R Concept.
Die Neuheit positioniert den Hersteller direkt im Wettbewerb mit etablierten Premiummarken. Neben dem Flaggschiff präsentierte Moza auf der Technikmesse in Las Vegas außerdem überarbeitete „Pro“-Versionen bewährter Lenkräder und neue Peripherie für Flugsimulationen. Damit startet das Unternehmen robust in das Hardware-Jahr 2026.
Ein Lenkrad mit Rennsport-DNA und OLED-Display
Der Blickfang des Porsche Mission R Lenkrads ist ein geschwungenes, 5,4 Zoll großes flexibles OLED-Display. Hinter einer hochfesten Verbundglasscheibe liefert es mit 720p Auflösung und 60 Hz Echtzeit-Telemetriedaten wie Geschwindigkeit, Rundenzeiten oder Reifendruck. Ein integrierter Quad-Core-Prozessor soll dabei nahezu verzögerungsfreie Anzeige garantieren – unabhängig von der Rechenleistung des PCs.
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Moza betont die authentische Umsetzung: Die Maße und Ergonomie stammen direkt aus den offiziellen Porsche-CAD-Daten. Das Chassis aus CNC-gefästeter Aluminiumlegierung soll die nötige Steifigkeit für moderne Direct-Drive-Basen bieten. Für präzises Feedback sorgen magnetische Doppelkupplungs-Paddles und Hall-Sensor-Schalter.
Premium-Preis für lizenzierte Authentizität
Mit einem Preis von 1.299 US-Dollar (ca. 1.399 Euro) bewegt sich das Porsche-Lenkrad auf dem Niveau von Moza’s bisherigem Top-Modell, dem Lamborghini Essenza SCV12. Der Preis spiegelt nicht nur die hochwertigen Materialien und das Display wider, sondern auch den Wert der Porsche-Lizenz. Für Sim-Racer bietet die 1:1-Replik eines echten Rennsportlenkrads einen Reiz, den generische „GT“-Räder kaum erreichen können.
Das Lenkrad ist ab sofort bestellbar, der Vertrieb startet in den kommenden Wochen. Die mitgelieferte Software ermöglicht die individuelle Anpassung des Display-Layouts. Über eine Sharing-Plattform können Nutzer ihre Konfigurationen austauschen.
KS Pro und CS Pro: Displays werden zum Standard
Neben dem Porsche-Flaggschiff erweiterte Moza sein Ökosystem. Die neuen KS Pro und CS Pro Lenkräder integrieren nun hochauflösende Displays – ein Schritt, der diese Funktion vom Luxus- zum Standardfeature macht.
Das KS Pro (Schmetterlingsform) erhält ein 2,99-Zoll-Display und erweiterte Drehregler. Das CS Pro (rund) bietet neben Display-Optionen eine Sechsfach-Paddel-Konfiguration. Beide Updates zeigen Moza’s Bestreben, die Produktlinien konsequent weiterzuentwickeln.
Zudem präsentierte das Unternehmen mit dem niederländischen Rennfahrer Dirk Schouten einen neuen Markenbotschafter. Schouten, Sieger des Porsche Carrera Cup Benelux 2024, verkörpert den „hybriden“ Athleten, der sowohl in der realen als auch der virtuellen Motorsportwelt erfolgreich ist.
Strategie: Vom Budget-Anbieter zur etablierten Premiummarke
Die Präsentation auf der CES unterstreicht einen Branchentrend: Die Verschmelzung von Gaming-Hardware und realer Automobiltechnik. Durch die Nutzung offizieller CAD-Daten und die Partnerschaft mit Porsche validiert Moza den Sim-Racing-Markt als ernsthafte Erweiterung des Motorsports – und nicht nur als Nische für Gamer.
Analysten deuten Moza’s schnelle Produktzyklen und sofortige Verfügbarkeit als Zeichen gereifter Herstellungsprozesse. Der Fokus auf ein elektrisches Konzeptfahrzeug wie den Mission R positioniert das Unternehmen zudem als zukunftsorientiert.
Die hohe Preisbarriere von rund 1.400 Euro segmentiert das Publikum jedoch klar: Moza bedient nun sowohl Einsteiger als auch zahlungskräftige Enthusiasten, für die der ultimative Realismus im Vordergrund steht. Die Kompatibilität mit einer Universal-Hub-Kit könnte zudem Nutzer konkurrierender Ökosysteme anlocken.
Die Akzeptanz in der Community wird maßgeblich von der nahtlosen Integration in Titel wie iRacing oder Assetto Corsa Evo abhängen. Zeigt sich das On-Wheel-Display als echter Wettbewerbsvorteil, könnte das Lenkrad trotz des Preises auch im E-Sport Fuß fassen.
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