Milrem und EOS schmieden Allianz für Kampfroboter
05.02.2026 - 03:00:12Estlands Roboter-Pionier und Australiens Waffensystem-Spezialist gehen eine strategische Partnerschaft ein, um die nächste Generation vernetzter Kampfroboter zu entwickeln. Die Allianz soll mobile Drohnenabwehr und neue Feuerkraft auf unbemannte Plattformen bringen.
Die Kooperation zwischen Milrem Robotics und EOS Defence Systems ist eine direkte Antwort auf die sich wandelnden Bedrohungen moderner Schlachtfelder. Im Zentrum steht die Integration von EOS‘ ferngesteuerten Waffensystemen und Drohnenabwehrtechnologien auf Milrens erprobten Bodentrobotern wie dem THeMIS. Ziel ist ein „vernetzter, kooperativer Kampfroboter“-Verbund.
Die Partnerschaft vereint zwei komplementäre Weltmarktführer. Milrem liefert die robusten, geländegängigen und autonomen Trägerplattformen. EOS bringt seine Expertise in präzisen Fernwaffen, Befehlssystemen und der Abwehr von Drohnenschwärmen ein.
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„Statt fest installierter Systeme entstehen mobile Abwehrblasen“, erklärt ein Brancheninsider. Die Roboter können mit Truppen manövrieren und vorübergehende Stellungen sichern. Die integrierte Lösung soll technisches Risiko und langwierige Individualintegrationen für Kund:innen reduzieren.
Treiber ist die mobile Drohnenbedrohung
Hauptantrieb für das Bündnis ist die rasante Verbreitung unbemannter Luftsysteme. Herkömmliche, ortsfeste Abwehr wird zunehmend wirkungslos, da Drohnenangriffe immer mobiler werden. Die Antwort: Weltklasse-Abwehr auf fahrbare Roboter verlegen.
Diese vernetzten Systeme können untereinander und mit bemannten Einheiten kommunizieren. Sie teilen Sensordaten und koordinieren Aktionen für eine intelligente Gefahrenabwehr. Das schafft eine flexible, widerstandsfähige und gestaffelte Verteidigungsarchitektur.
Laser und schwere Waffen für Roboter
Die gemeinsame Forschungsagenda ist ambitioniert. Geplant ist die Integration verschiedenster Sensoren, Wirkmittel und Waffensysteme. Dazu zählen nicht-ITAR-pflichtige Drohnenabwehrlösungen, Granatwerfer und Raketensysteme.
Besonders blickt die Branche auf die geplante Integration laserbasierter Fähigkeiten auf mittlere und große Roboter. Das wäre ein Schritt in Richtung gerichteter Energiewaffen im Roboterkampf. Auch schwere Kaliber auf großen UGVs sind im Gespräch.
Strategischer Schub für NATO und Verbündete
Die Allianz spiegelt einen Branchentrend zu integrierten, domänenübergreifenden unbemannten Systemen wider. Die Zukunft der Landkriegsführung wird als Ökosystem aus bemannten und unbemannten Plattformen gesehen.
Der Fokus auf Interoperabilität und skalierbare Lösungen ist besonders für NATO-Mitglieder und verbündete Nationen entscheidend. Sie modernisieren derzeit ihre Landstreitkräfte, um technologisch wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Partnerschaft zielt zunächst auf Märkte im Nahen Osten, Nordafrika, Asien-Pazifik und Europa.
Erste gemeinsame Demonstrationen und Produktvorstellungen werden in den kommenden Monaten erwartet. Die Verteidigungsgemeinschaft wartet gespannt auf die Früchte dieser bedeutenden Allianz.
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