Millennium Tower: Frankfurts künftiger Rekord-Wolkenkratzer
11.02.2026 - 07:44:12Frankfurt plant seinen nächsten Superlativ: den höchsten Wolkenkratzer Deutschlands. Auf dem sogenannten Millennium-Areal im Gallus sollen zwei Türme entstehen, angeführt von einem 288 Meter hohen Giganten. Das Projekt steht für die nächste Phase der städtischen Verdichtung – während andernorts bereits fertige Hochhäuser wie das One Forty West das Stadtbild prägen.
Zwei Türme für eine neue Skyline
Entwickler CA Immo will auf dem Grundstück am Rande des Europaviertels ein Ensemble aus zwei Türmen und einer Blockrandbebauung errichten. Die Highlights:
* Turm A (288 Meter): Ein Hybrid aus Büroflächen und einem Hotel, gekrönt von der höchsten öffentlichen Aussichtsplattform Deutschlands.
* Turm B (157 Meter): Ein reiner Wohnturm.
* Insgesamt sind rund 500 Wohneinheiten geplant, ein Teil davon als geförderter Wohnraum.
Den architektonischen Wettbewerb gewann das Frankfurter Büro Ferdinand Heide Architekten. Ihr Entwurf sieht zwei leicht verdrehte und voneinander abgewandte Türme vor – ein unverwechselbares Design für die Skyline.
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Ambitionierter Zeitplan trotz Herausforderungen
Der Baubeginn für das Millennium-Areal ist noch nicht final, soll aber in naher Zukunft erfolgen. CA Immo peilt den Start zwischen 2025 und 2026 an. Eine Fertigstellung des gesamten Komplexes wird für das Jahr 2030 anvisiert.
Ein zentrales Versprechen des Projekts ist Nachhaltigkeit. Geplant sind Photovoltaik-Elemente in der Fassade und begrünte Dachflächen. Die Realisierung findet jedoch in einem schwierigen Marktumfeld statt: Gestiegene Zinsen und Baukosten stellen die gesamte Branche vor Herausforderungen.
One Forty West: Das fertige Vorbild
Während der Millennium Tower noch in den Startlöchern steht, ist ein anderes Großprojekt bereits Realität. Seit 2020 prägt das 145 Meter hohe One Forty West an der Senckenberganlage das Westend.
Das Gebäude steht auf historischem Boden: dem ehemaligen Standort des gesprengten AfE-Turms der Goethe-Universität. Es vereint Hotel, Miet- und Eigentumswohnungen unter einem Dach – ein hybrides Nutzungskonzept, das als Blaupause für moderne Stadtverdichtung gilt.
Frankfurt im Hochhaus-Boom
Die Entwicklung neuer Türme wie des Millennium Tower findet in einer dynamischen Stadt statt. Besonders die Stadtteile Gallus und Europavertel wachsen rasant. Die Stadt Frankfurt versucht, mit Instrumenten wie dem sogenannten „Bauturbo“ aus dem Baugesetzbuch die Schaffung von Wohnraum zu beschleunigen.
Doch die große Frage bleibt: Kann die Metropole den Spagat zwischen ambitioniertem Wachstum, architektonischer Qualität und bezahlbarem Wohnraum meistern? Der Millennium Tower wird hierfür zu einem entscheidenden Symbolprojekt.
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