Microsoft senkt Cloud-Preise in Europa deutlich
01.02.2026 - 02:56:12Microsoft hat die Preise für seine kommerziellen Cloud-Dienste in mehreren europäischen Märkten drastisch gesenkt. Grund sind die aktuell starken europäischen Währungen gegenüber dem US-Dollar.
Die Anpassung betrifft ab sofort neue Verträge und Verlängerungen für Microsoft 365, Dynamics 365 und die Power Platform. Kunden im Euroraum profitieren von einer Preissenkung von 7,4 Prozent. Die stärkste Reduktion gibt es in Schweden mit 13,5 Prozent, gefolgt von der Schweiz mit 9,5 Prozent. Dänemark und Norwegen verzeichnen ähnliche Rückgänge.
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Strategisches Zeitfenster für Unternehmen
Für europäische Firmen entsteht ein kurzes, aber entscheidendes Zeitfenster. Die währungsbedingte Preissenkung gilt nur bis zum 30. Juni 2026. Ab dem 1. Juli plant Microsoft bereits die nächste Preiserhöhung – diesmal begründet mit neuen KI-Funktionen und verbesserter Sicherheit.
„Unternehmen sollten jetzt handeln“, raten Branchenbeobachter. Wer seinen Vertrag vor Juli verlängert oder neu abschließt, sichert sich die niedrigeren Preise für die gesamte Vertragslaufzeit. Besonders profitieren Organisationen, deren Jahresverträge zwischen Februar und Juni auslaufen.
Globale Preisharmonisierung als System
Hinter der Anpassung steht Microsofts halbjährlicher Preisabgleich. Das Unternehmen passt seine weltweiten Listenpreise zweimal jährlich an Wechselkursschwankungen zum US-Dollar an. Ziel ist eine einheitliche Preisbasis in allen Regionen.
Im September 2025 gab es keine Anpassung, da die Währungsschwankungen zu gering waren. Die aktuelle Senkung zeigt: Das System kann auch Entlastung bringen, wenn der Euro und andere Währungen stark sind. Traditionelle On-Premises-Software und in US-Dollar abgerechnete Azure-Verträge sind von dieser Anpassung nicht betroffen.
Langfristiger Trend bleibt teurer
Die aktuelle Ersparnis sollte nicht über den langfristigen Trend hinwegtäuschen. Die für Juli angekündigten Preiserhöhungen sind substanziell. Manche Enterprise-Tarife steigen um über 8 Prozent, Pläne für Frontline-Mitarbeiter sogar um bis zu 33 Prozent.
Microsoft begründet diese Erhöhungen mit massiven Investitionen in künstliche Intelligenz. Für Kunden bedeutet das: Die dynamische Preisgestaltung in der Cloud erfordert eine proaktivere Vertrags- und Budgetplanung. Die aktuelle Kursentwicklung bietet eine willkommene, aber vorübergehende Atempause.
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