LibreOffice 26.2: Neue Version setzt auf Geschwindigkeit und Kompatibilität
09.02.2026 - 23:12:12Die weltweit beliebte Open-Source-Office-Suite LibreOffice erhält mit Version 26.2 ihr erstes großes Update 2026. Der Fokus liegt auf Performance, besserer Microsoft-Office-Kompatibilität und praktischen Workflow-Verbesserungen. Verfügbar für Windows, macOS und Linux, festigt die Suite damit ihre Position als führende kostenlose Alternative zu proprietärer Software.
Bessere Kompatibilität und Dateiverwaltung
Ein zentrales Ziel der neuen Version ist die reibungslosere Zusammenarbeit mit Nutzern von Microsoft Office. Die Tabellenkalkulation Calc speichert XLSX-Dateien nun standardmäßig im Format „Excel 2010–365“. Das erleichtert den Austausch. Zudem entfällt durch eine neue Zwischenablage-Unterstützung die Größenbeschränkung beim Einfügen großer Datensätze aus Excel.
Im Textverarbeitungsprogramm Writer wurde die Handhabung von schwebenden Tabellen verbessert, was die DOCX-Exportqualität erhöht. Ein intelligenteres Änderungsnachverfolgungssystem verhindert Formatierungsprobleme bei komplexen Bearbeitungen. Ein Highlight ist der native Markdown-Support. Nutzer können .md-Dateien nun direkt importieren und exportieren – ein großer Vorteil für technische Redakteure und Webautoren.
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Deutliche Performance- und Bedienverbesserungen
Nutzer spüren die Optimierungen im Alltag: Das Öffnen, Bearbeiten und Speichern großer, komplexer Dokumente läuft flüssiger. Spezifische Verbesserungen gibt es beim Scrollen in Calc-Tabellen mit vielen ausgeblendeten Spalten und beim Export in das ePub-Format. Auf Linux-Systemen wurde das Rendern von SVG-Musterfüllungen beschleunigt.
Die Bedienbarkeit profitiert von mehreren Neuerungen. Die Datenbank-Komponente Base wird nun als „echt mehrbenutzerfähig“ beschrieben. Dateisperr-Probleme, die bisher abwechselndes Bearbeiten erzwangen, gehören der Vergangenheit an. Calc führt eine „natürliche Sortierung“ ein, die etwa Versionsnummern logisch ordnet (1.2.10 nach 1.2.9). Writer erhält neue Absatzausrichtungs-Optionen („Start“ und „Ende“), die die Arbeit an mehrsprachigen Dokumenten vereinfachen.
Technische Modernisierung und Plattform-Anpassungen
Unter der Haube modernisiert LibreOffice 26.2 seine Technikbasis. Die Skia-Grafikengine ist nun auf Windows und macOS verpflichtend, was Performance und visuelle Konsistenz steigern soll. Für Windows-Nutzer verwendet das Präsentationsprogramm Impress jetzt die eingebaute Microsoft Media Foundation für Audio- und Videowiedergabe. Das verbessert die Kompatibilität mit gängigen Formaten wie MP4 ohne externe Codecs.
Für die Linux-Community hat die Anforderung an die Hardware Konsequenzen: Die offiziellen Builds der Document Foundation benötigen nun einen Prozessor, der die x86-64-v2-Mikroarchitektur unterstützt. Das betrifft CPUs, die vor etwa 2009 hergestellt wurden. Die Änderung ermöglicht es, moderne Prozessorbefehle für Performance-Optimierungen zu nutzen. Nutzer älterer Hardware können weiterhin Pakete aus den Repositories ihrer Linux-Distribution verwenden.
Strategische Ausrichtung in einem wachsenden Markt
Das Update kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Open-Source-Produktivitätstools weiter an Bedeutung gewinnen – bei Privatnutzern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die Abhängigkeiten und Abogebühren vermeiden wollen. Die verbesserte Kompatibilität zu Microsoft-Office-Formaten ist eine strategische Entscheidung. Sie senkt die Hürde für den Einsatz in gemischten Software-Umgebungen und macht die Zusammenarbeit nahtloser.
Die Document Foundation hält ihren vorhersehbaren Release-Zyklus bei. Auf dieses erste große Update des Jahres soll im August 2026 ein weiteres folgen. Version 26.2 erhält Wartungsupdates bis zum 30. November 2026. In einer Zeit, in der Datenschutz und digitale Souveränität für viele Organisationen Priorität haben, bietet LibreOffice mit seiner transparenten und kostenfreien Entwicklung eine wettbewerbsfähige, nutzerzentrierte Alternative. Die Suite ist ab sofort auf der offiziellen Projekt-Website zum Download verfügbar.
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