Kreativitätstraining hält das Gehirn jung
06.02.2026 - 14:23:12Ein simpler Denktest aus den 1960er Jahren erlebt eine Renaissance. Neue Studien zeigen: Kreativitätsübungen wie die klassische „Ziegelstein-Aufgabe“ können das biologische Hirnalter senken.
In einer Welt, in der KI routinierte Aufgaben übernimmt, rückt die menschliche Kreativität wieder in den Fokus. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass divergentes Denken – die Suche nach vielen Lösungen für ein Problem – ein harter Faktor für die Gehirngesundheit ist. Es kann die kognitive Alterung verlangsamen.
Der Ziegelstein-Test als Gehirn-Training
Im Zentrum steht der „Alternative Uses Task“, bekannt als „Ziegelstein-Übung“. Dabei sollen in kurzer Zeit so viele ungewöhnliche Verwendungen für einen Alltagsgegenstand gefunden werden. Ursprünglich ein Kreativitätstest des Psychologen J.P. Guilford, gilt die Übung heute als effektives Training.
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Eine großangelegte Studie in Nature Communications lieferte Ende 2025 den Beleg: Kreative Betätigung korreliert direkt mit einem „jüngeren“ Gehirn. Die Übung stärkt die Kommunikation zwischen dem Ruhezustandsnetzwerk und den exekutiven Kontrollnetzwerken. Diese Synchronisation ist ein Marker für neuronale Plastizität.
Messbar jüngere Gehirne durch Kreativität
Forscher setzten sogenannte „Brain Clocks“ ein – KI-Modelle, die das biologische Alter des Gehirns anhand von Scans schätzen. Das Ergebnis: Personen mit regelmäßiger kreativer Praxis hatten signifikant jüngere Gehirne als ihr chronologisches Alter vermuten ließ.
„Die Effekte zeigen sich nicht nur bei lebenslangen Künstlern“, betonen Neurologen. Auch kurze, intensive Trainingsphasen in kreativem Denken zeigten positive Auswirkungen auf die neuronale Integrität. Das ist eine ermutigende Nachricht: Neuroplastische Prozesse lassen sich bis ins hohe Alter anregen.
Die stille Gefahr: Der „KI-Effekt“ auf unser Denken
Die Dringlichkeit, divergentes Denken zu trainieren, wird durch besorgniserregende Daten untermauert. Bildungsforscher warnen vor einem schleichenden Verlust dieser Fähigkeiten.
Vergleichsstudien, unter anderem der Universität Toronto, deuten auf einen Rückgang der Kreativitätswerte bei Studierenden hin. Einige Analysen sprechen von einem Einbruch um über 40 Prozent in bestimmten Gruppen innerhalb von fünf Jahren. Experten bringen dies mit der zunehmenden Abhängigkeit von KI-Tools zur Problemlösung in Verbindung.
Der Verlust kognitiver Flexibilität kann ein Frühwarnzeichen für späteren Abbau sein. Die „Ziegelstein-Übung“ wird daher nicht mehr nur als Test, sondern als notwendige „kognitive Hygiene“ betrachtet.
Kreativität als tägliches Mikro-Workout
Die Umsetzung ist simpel und erfordert keine teure Ausrüstung. Die Übung zielt darauf ab, die funktionale Fixiertheit zu überwinden – also einen Ziegelstein nicht nur als Baumaterial, sondern auch als Briefbeschwerer, Nussknacker oder Wärmespeicher zu sehen.
Gesundheitsexperten empfehlen, solche „Micro-Workouts“ in die tägliche Routine zu integrieren. Ähnlich wie körperliche Bewegung das Herz schützt, etabliert sich kreatives Denktraining als Prävention gegen neurodegenerative Prozesse.
Branchenbeobachter erwarten eine Zunahme digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA), die auf diesem Prinzip basieren. Krankenkassen und Präventionsprogramme könnten verstärkt auf Training setzen, das die kreative Vernetzungsfähigkeit des Gehirns fordert.
Die Botschaft ist klar: Das Gehirn ist formbar wie ein Muskel, und Kreativität ist das Gewicht, mit dem es trainiert wird.
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