Krafttraining schlägt Gehirnjogging für mentale Fitness
25.01.2026 - 11:10:12Krafttraining ist effektiver für das Gedächtnis als Denksport. Das belegt eine aktuelle Meta-Analyse, die fünf Bewegungsarten verglich. Gleichzeitig zeigen neue Daten: Gezieltes Training kann das biologische Alter des Gehirns um fast ein Jahr verjüngen.
Widerstandstraining schlägt Gehirnjogging
Eine Auswertung von 58 Studien mit über 4.300 Teilnehmern ab 60 Jahren brachte ein klares Ergebnis: Widerstandstraining ist die effektivste Methode, um die globale Kognition zu steigern. Damit sind essentielle Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit gemeint.
Besonders stark profitierte die sogenannte inhibitorische Kontrolle – also die Fähigkeit, Impulse zu steuern und sich nicht ablenken zu lassen. Personen zwischen 65 und 75 Jahren zeigten die größten Fortschritte. Zwar hatten auch Yoga oder Tai Chi positive Effekte auf das Arbeitsgedächtnis. Den Spitzenplatz für die allgemeine Hirngesundheit sicherte sich aber das Krafttraining.
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Ein Jahr Training, ein Jahr jüngeres Gehirn
Passend dazu veröffentlichte das AdventHealth Research Institute diese Woche eine Studie mit einer verblüffenden Erkenntnis. Sie maß mittels MRT-Scans das „Brain-PAD“ – also die Differenz zwischen dem biologischen und dem tatsächlichen Alter des Gehirns.
Das Ergebnis: Nach einem Jahr moderatem bis intensivem Training wirkten die Gehirne der Probanden im Schnitt fast ein Jahr jünger. Während sich das Gehirnalter einer inaktiven Kontrollgruppe leicht erhöhte, verjüngte es sich in der Trainingsgruppe um etwa 0,6 Jahre. Dieser Effekt trat bereits in der Lebensmitte auf, was eine wichtige präventive Rolle bedeuten könnte.
Warum gerade Beintraining so wirksam ist
Die besondere Stärke des Krafttrainings liegt in der Physiologie. Die Beinmuskulatur ist die größte Muskelgruppe des Körpers. Wenn sie gegen Widerstand arbeitet, sendet sie intensive Signale an das Nervensystem.
Dies führt zur Ausschüttung von Botenstoffen wie BDNF. Dieser Wachstumsfaktor wirkt wie Dünger für das Gehirn und fördert die Bildung neuer Nervenzellen, besonders im Hippocampus – unserem Zentrum für das Langzeitgedächtnis. Interessant: Eine Studie von 2024 zeigte, dass Kniebeugen auf instabilem Untergrund die kognitive Auslastung zusätzlich erhöht, da Gleichgewicht und Kraft koordiniert werden müssen.
So reagiert der Fitnessmarkt 2026
Die wissenschaftliche Bestätigung dürfte den Fitnessmarkt dieses Jahr spürbar verändern. Experten erwarten neue Trends:
- Neue Kurse für Senioren: Der Fokus verschiebt sich von reiner Sitzgymnastik hin zu angepasstem, sicherem Krafttraining an Geräten.
- Technologie-Integration: Fitness-Apps und Wearables könnten vermehrt „Brain-Scores“ anzeigen, die den kognitiven Nutzen des Trainings schätzen.
- Prävention wird bezuschusst: Krankenkassen könnten Krafttrainingskurse als wirksame Demenzvorsorge stärker fördern.
Die Forschung arbeitet nun an der Feinjustierung. Welches Trainingsprotokoll den größten Effekt hat – hochintensive Kurzeinheiten oder moderate Kraftausdauer – ist noch offen. Die Botschaft für heute ist jedoch klar: Der „Leg Day“ im Studio ist eine der besten Investitionen in die geistige Fitness für das Alter.
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