KI-Tsunami: Cyberangriffe erreichen 2025 neuen Höchststand
31.01.2026 - 04:34:11Die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen ist im vergangenen Jahr explosionsartig um 70 Prozent gestiegen. Verantwortlich ist vor allem der massenhafte Einsatz Künstlicher Intelligenz durch Kriminelle.
Laut dem aktuellen „Cyber Security Report 2026“ des Sicherheitsunternehmens Check Point wurden Organisationen weltweit 2025 im Schnitt mit fast 2.000 Angriffen pro Woche bombardiert. Das sind durchschnittlich 1.968 Attacken – ein dramatischer Sprung gegenüber 2023. Treiber dieser Entwicklung ist eine neue Generation von KI-gestützten Bedrohungen, die schneller, gezielter und in bisher ungekanntem Maßstab zuschlagen.
KI demokratisiert das Hackerhandwerk
Die Studie zeichnet ein alarmierendes Bild: Fähigkeiten, die einst nur staatlichen Akteuren oder Elite-Hackern vorbehalten waren, sind heute breit verfügbar. KI automatisiert nicht nur Angriffe, sie verändert ihre grundlegende Mechanik. Experten beobachten eine Verschiebung von manuellen Operationen hin zu autonomen Angriffstechniken.
Diese maschinengesteuerten Bedrohungen agieren in einem Tempo, das traditionelle Sicherheitsmaßnahmen überfordert. KI durchdringt inzwischen den gesamten Angriffs-Workflow – von der Zielsuche über präzises Social Engineering bis hin zu taktischen Entscheidungen während des laufenden Angriffs. Für IT-Sicherheitsabteilungen bedeutet das: Reagieren reicht nicht mehr aus.
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Ransomware wird dezentraler und geräuschloser
Auch die Ransomware-Landschaft hat sich gewandelt. Statt großer Kartelle dominieren nun kleinere, spezialisierte Gruppen das Feld. Diese Fragmentierung führte zu einem Anstieg der erpressten Opfer um 53 Prozent. Parallel stieg die Zahl neuer „Ransomware-as-a-Service“-Angebote um die Hälfte.
Die Taktik der Angreifer wird dabei raffinierter. Immer häufiger verzichten sie auf die auffällige Verschlüsselung ganzer Systeme. Stattdessen setzen sie auf reine Datenerpressung: Sie stehlen sensible Informationen und drohen mit der Veröffentlichung. KI hilft ihnen, lukrative Ziele effizient zu identifizieren und Verhandlungen zu beschleunigen.
Schwachstelle Netzwerk-Rand: Router und IoT im Visier
Ein weiteres Einfallstor nutzen Cyberkriminelle konsequent aus: unzureichend gesicherte Geräte am Rand des Netzwerks. Router, VPN-Geräte und IoT-Sensoren stehen oft außerhalb der üblichen Sicherheitskontrollen und werden als stille Hintertüren genutzt.
Von diesen „Edge Devices“ aus bewegen sich Angreifer oft wochenlang unentdeckt seitwärts durch die Netzwerke ihrer Opfer. Für Unternehmen wird die Absicherung dieser oft vergessenen Infrastruktur damit zu einer Überlebensfrage.
Geopolitik und digitale Arbeitsplätze als neue Fronten
Der Bericht zeigt zudem eine gefährliche Verzahnung von Cyberaktivitäten mit realweltlichen Konflikten. Digitale Angriffe auf kritische Infrastrukturen werden zunehmend mit physischen oder politischen Ereignissen synchronisiert.
Gleichzeitig weitet sich das Angriffsfeld auf den gesamten digitalen Arbeitsplatz aus. Social-Engineering-Attacken laufen nicht mehr nur über E-Mail, sondern über Browser, Collaboration-Tools wie Microsoft Teams oder Slack und sogar Sprachkanäle. Die Grenze zwischen menschlichem Vertrauen und KI-gesteuerter Manipulation verschwimmt.
Die zunehmende Nutzung von KI-Assistenten am Arbeitsplatz schafft dabei selbst neue Risiken. 89 Prozent der Organisationen hatten innerhalb von drei Monaten mit riskanten oder datenschutzgefährdenden KI-Eingabeaufforderungen zu kämpfen.
Paradigmenwechsel in der Verteidigung nötig
Die Erkenntnisse sind ein Weckruf für die Wirtschaft. Die defensive „Firefighter“-Mentalität muss einer präventiven Strategie weichen, die Angriffe stoppt, bevor sie Schaden anrichten.
Check Point empfiehlt Unternehmen eine umfassende Überprüfung ihrer Sicherheitsarchitektur. Entscheidend sind eine konsolidierte Abwehr über Netzwerk, Cloud und Endgeräte hinweg sowie klare Richtlinien für den sicheren betrieblichen Einsatz von KI. Nur mit einer einheitlichen Sichtbarkeit über alle hybriden IT-Landschaften hinweg können Unternehmen in der neuen Ära der KI-Bedrohungen bestehen. Der Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern wird zunehmend zu einem Duell der Algorithmen.
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