Kaugummi und Rückwärtsgehen: Einfache Tricks fürs Gehirn
29.01.2026 - 18:39:12Kaugummi kauen und Rückwärtsgehen können Konzentration und Gedächtnis messbar verbessern. Das belegen aktuelle wissenschaftliche Analysen. Die simplen Methoden bieten einen niedrigschwelligen Weg zu mehr mentaler Fitness – ganz ohne teure Hilfsmittel.
Die überraschende Wirkung des Kauens
Wer Kaugummi kaut, tut mehr als nur für frischen Atem zu sorgen. Die rhythmische Bewegung steigert die Durchblutung im Gehirn um bis zu 25 Prozent. Mehr Sauerstoff und Nährstoffe erreichen die Zellen. Die Folge: erhöhte Wachsamkeit und schnellere Reaktionszeiten.
Studien, etwa der Cardiff University, zeigen, dass Kaugummi die Aufmerksamkeit bei monotonen Aufgaben aufrechterhält. Zudem stimuliert die Kaubewegung den Hippocampus, eine zentrale Schaltstelle für das Gedächtnis. Bei Tests schnitten Probanden in Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsaufgaben besser ab. Der kurzfristige Konzentrationsschub gilt in der Wissenschaft als gut belegt.
Kleine Alltagsübungen wie Kaugummi kauen oder kurze, gezielte Mini-Übungen können messbar Fokus und Gedächtnis stärken. Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ fasst 7 praktische Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen und einen kurzen Selbsttest zusammen – ideal, um die im Artikel beschriebenen Effekte täglich umzusetzen. Die Methoden brauchen kein Equipment und sind in wenigen Minuten umsetzbar. Gratis-Report „Gehirntraining leicht gemacht“ herunterladen
Rückwärts gehen, um sich besser zu erinnern
Noch ungewöhnlicher klingt der Tipp, rückwärts zu gehen. Doch die kognitive Psychologie liefert erstaunliche Belege. Eine Studie der University of Roehampton fand heraus: Probanden erinnerten sich nach dem Rückwärtsgehen besser an Details eines zuvor gesehenen Videos.
Forscher nennen dies den „mnemonischen Zeitreise-Effekt“. Unser Gehirn verknüpft Zeit und Raum eng miteinander. Rückwärtsbewegung regt es an, gedanklich in die Vergangenheit zu „reisen“ – und fördert so den Abruf von Erinnerungen. Zudem ist die ungewohnte Bewegung eine Herausforderung für Koordination und Gleichgewicht, die kognitive Prozesse anregt.
So formt Neuroplastizität unser Denken
Beide Methoden nutzen ein Grundprinzip: die Neuroplastizität. Das ist die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Reize ständig umzuorganisieren und neue Verbindungen zu knüpfen.
- Kaugummi kauen wirkt wie eine Aufwärmübung durch erhöhte Durchblutung.
- Rückwärtsgehen aktiviert komplexer den präfrontalen Kortex, zuständig für Planung und Koordination.
Einfache, bewusste Bewegungen zwingen das Gehirn aus eingefahrenen Mustern und fördern die kognitive Flexibilität.
Einfachheit als neuer Trend
In einer komplexen Welt wächst die Sehnsucht nach einfachen Lösungen. Kaugummi kauen und Rückwärtsgehen passen perfekt: Sie kosten fast nichts, brauchen kein Equipment und lassen sich überall umsetzen.
Im Vergleich zu Meditation oder Gehirntrainings-Apps bieten sie einen sofortigen, unkomplizierten Boost. Gesundheitsexperten sehen hier einen Markt für „Mikro-Interventionen“ – kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung. Eines ersetzen sie aber nicht: Grundpfeiler der Gehirngesundheit wie Schlaf, gesunde Ernährung und Sport. Sie sind ergänzende Werkzeuge.
Was kommt als nächstes?
Die Forschung zu einfachen körperlichen Tricks für den Geist steht erst am Anfang. Zukünftige Studien könnten weitere Methoden identifizieren, etwa:
- Balancierübungen
- Rhythmisches Fingertippen
- Summen
Der Fokus könnte sich weg vom reinen Gehirntraining hin zu ganzheitlichen Ansätzen verschieben. Die nächste Revolution für unsere kognitive Leistung liegt vielleicht nicht im High-Tech-Labor, sondern in den alltäglichsten Bewegungen.
PS: Sie wollen sehen, ob kleine Routinen wirklich Wirkung zeigen? Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ enthält nicht nur 11 konkrete Übungen, sondern auch einen kurzen Selbsttest und Ernährungstipps zur langfristigen Unterstützung Ihres Gedächtnisses. Viele Leser schätzen die klaren, sofort anwendbaren Anleitungen, um Vergesslichkeit aktiv entgegenzuwirken. Jetzt Gedächtnis-Report mit Selbsttest anfordern


