Jobmesse-Saison, Präsenz

Jobmesse-Saison startet mit massiver Präsenz der Unternehmen

31.01.2026 - 00:30:12

Die Jobmesse-Saison 2026 ist mit einem dichten Veranstaltungsreigen gestartet. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels setzen deutsche Unternehmen wieder verstärkt auf den direkten Kontakt zu potenziellen Bewerbern. Der frühe und intensive Auftakt spiegelt den enormen Druck auf dem Arbeitsmarkt wider.

Bereits an diesem Wochenende fanden in zahlreichen Städten die ersten großen Karriere-Events statt. Den Auftakt machten unter anderem die Jobmesse in der Heinz von Heiden Arena in Hannover und die Studien- und Ausbildungsmesse Stuzubi in Nürnberg. Diese Veranstaltungen leiten eine Serie von Messen ein, die sich über die kommenden Wochen und Monate erstrecken wird.

Die Dichte ist bemerkenswert: Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres finden in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Frankfurt zahlreiche Events statt. Ein Highlight wird die „jobmesse münchen“ am 7. und 8. Februar im MOC Event Center sein. Parallel dazu starten spezialisierte Messen, wie die Job-Start-Börse in Freiburg mit 204 Ausstellern.

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Spezialisierung als Antwort auf den Bewerbermarkt

Die Landschaft der Recruiting-Messen ist 2026 vielfältiger denn je. Neben großen, branchenübergreifenden Events etablieren sich zunehmend spezialisierte Formate. Messen wie „Stuzubi“ oder „ABI Zukunft“ zielen gezielt auf Schüler und Studienanfänger ab. Andere, wie die „Jobmesse Gesundheit & Pflege“, bedienen Branchen, die besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind.

Diese Entwicklung zeigt einen klaren trend: Statt des Gießkannenprinzips setzen Unternehmen auf passgenaue Ansprache. Für Jobsuchende bedeutet das eine bessere Orientierung. Sie können gezielt Veranstaltungen besuchen, die ihren Qualifikationen entsprechen. In einem von Bewerbern dominierten Markt gilt diese Effizienz als entscheidender Vorteil.

Vom Infostand zum Karriere-Erlebnis

Moderne Jobmessen sind längst keine reinen Informationsbörsen mehr. Um aus der Masse herauszustechen, setzen Veranstalter auf ein umfangreiches Rahmenprogramm. Bewerbungsmappenchecks, professionelle Fotoshootings und Karriere-Workshops gehören vielerorts zum Standard.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Beratung zu Quereinstiegen. Immer mehr Unternehmen sind bereit, motivierte Talente aus anderen Branchen zu gewinnen. Spezielle Themenareale für Zukunftsbranchen wie Pflege und Soziales bieten gezielte Informationen. Vorträge und Podiumsdiskussionen runden das Angebot ab.

Diese Angebote verwandeln den Messebesuch in ein interaktives Event. Sie unterstreichen einen zentralen Recruiting-Trend: Die positive Candidate Experience beginnt schon beim ersten Kontakt und beeinflusst die spätere Arbeitgeberwahl maßgeblich.

Persönlicher Kontakt gewinnt wieder an Bedeutung

Der massive Messestart ist ein klares Indiz für die anhaltenden Herausforderungen am Arbeitsmarkt. Der Fachkräftemangel zwingt Unternehmen, ihre Strategien zu überdenken. Die persönliche Interaktion gewinnt wieder stark an Bedeutung.

Experten sehen eine Verschiebung vom passiven „Stellen-ausschreiben-und-Hoffen“ hin zum aktiven Beziehungsmanagement. Arbeitgeber müssen sich als Marke präsentieren und eine emotionale Verbindung aufbauen. Flexible Arbeitsmodelle, eine positive Kultur und echte Entwicklungschancen sind zu zentralen Argumenten im Wettbewerb geworden. Jobmessen dienen als Bühne, um diese Werte authentisch zu vermitteln.

Intensives Recruiting-Jahr erwartet

Der Startschuss an diesem Wochenende ist nur der Beginn. Der Kalender für 2026 ist prall gefüllt mit Terminen in ganz Deutschland. Für Unternehmen bedeutet das eine fortlaufende Notwendigkeit, in den direkten Dialog zu treten.

Die Trends deuten darauf hin, dass eine Kombination aus digitalen und analogen Kanälen der Schlüssel sein wird. Online-Plattformen sorgen für Reichweite, Jobmessen bleiben aber unverzichtbar für das persönliche Kennenlernen. Wer potenzielle Mitarbeiter auf beiden Ebenen überzeugen kann, hat im Ringen um die besten Fachkräfte 2026 die Nase vorn.

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