Ivoclar, RoboLeague

Ivoclar RoboLeague: Junge Tüftler kämpfen mit autonomen Robotern

17.01.2026 - 03:53:12

Beim sechsten Wettbewerb der RoboLeague treten Schüler mit selbstgebauten Robotern an. Das Event von Ivoclar fördert MINT-Nachwuchs und macht Technik praxisnah erlebbar.

Im SAL-Kulturzentrum in Schaan treten heute 16 Teams junger Innovatoren mit ihren autonomen Robotern gegeneinander an. Bei der sechsten Auflage der RoboLeague Liechtenstein kämpfen fast 50 Schüler aus Liechtenstein, der Ostschweiz und Vorarlberg in spektakulären Sumo-Matches um den begehrten Titel.

Der Wettbewerb, organisiert vom Dentalunternehmen Ivoclar, soll bei Jugendlichen Begeisterung für Technik, Programmierung und Teamarbeit wecken. Von 14 bis etwa 17 Uhr duellieren sich selbstgesteuerte LEGO®-Roboter in einem Ring – Ziel ist es, den Gegner hinauszudrängen. Der Eintritt ist frei, was Familien und Technikfans anlockt.

Die Herausforderung: Sumo-Kampf ohne Fernsteuerung

Das Besondere: Die Roboter agieren vollkommen autonom. Nach dem Start verlassen sich die etwa 25 Zentimeter hohen Maschinen ausschließlich auf ihr vorprogrammiertes Verhalten und eingebaute Sensoren. Sie müssen den Ring erkennen, den Gegner lokalisieren und eine Siegstrategie ausführen. Während des Kampfes ist jede menschliche Intervention verboten.

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Der Sieg hängt nicht von roher Kraft ab, sondern von einem cleveren Mix aus Geschwindigkeit, strategischer Programmierung und sensibler Sensorik. Die Roboter müssen die Arena-Kante erkennen, um nicht selbst hinauszufahren, gleichzeitig aber den Kontrahenten im Blick behalten. In einem mehrstufigen Turniermodus kämpfen die besten Konstruktionen bis zum Finale.

Nachwuchsförderung mit Praxisbezug

Hinter dem Wettbewerb steckt eine gezielte Investition in den Fachkräftenachwuchs der Region. Ivoclar nutzt die Plattform, um potenzielle Talente spielerisch an logisches Denken und digitale Technologien heranzuführen. An Informationsständen geben Auszubildende und Technik-Experten des Unternehmens Einblick in Berufsbilder und Karrierewege.

Die Verbindung zwischen dem Roboter-Wettkampf und realen Anwendungen in Ingenieurberufen wird so direkt erfahrbar. Wegen des großen Zuspruchs in den Vorjahren findet das Event erneut im geräumigen SAL in Schaan statt.

Robotik als Türöffner für MINT-Berufe

Die RoboLeague ist Teil einer weltweiten Bewegung, Robotik in die MINT-Bildung zu integrieren. Der praktische, projektbasierte Ansatz macht abstrakte Programmier- und Ingenieurskonzepte begreifbar. Teamarbeit, kritisches Denken und kreative Problemlösung – während der monatelangen Vorbereitung trainiert – gelten als Schlüsselkompetenzen für Karrieren im 21. Jahrhundert.

Das Sumo-Format ist ein Klassiker, der Grundprinzipien der Mechanik, Sensorintegration und künstlichen Intelligenz wettbewerbsorientiert vermittelt. Durch den Einsatz zugänglicher Plattformen wie LEGO® bleibt die Einstiegshürde niedrig. Der Fokus liegt auf erfinderischer Programmierung und strategischem Design.

Grundstein für technische Karrieren

Für die fast 50 Teilnehmer geht es heute Nachmittag zunächst um den Champion-Titel. Die langfristigen Wirkungen ihrer Teilnahme reichen jedoch viel weiter. Die Erfahrungen im Design, Bau und der Programmierung autonomer Systeme sind unschätzbar wertvoll. Sie legen ein starkes Fundament für weiterführende Studien oder Berufe in zukunftsträchtigen Technologie-Branchen.

Für die Gemeinschaft ist die RoboLeague eine Feier der Innovation und ein zukunftsorientierter Bildungsansatz. Indem Technik zugänglich und spannend gemacht wird, fördern Liechtenstein und seine Unternehmenspartner aktiv die nächste Generation von Ingenieuren, Programmierern und Technologie-Führungskräften. Die offene, kostenfreie Veranstaltung ermöglicht es allen, die beeindruckenden Fähigkeiten dieser jungen Köpfe und ihrer Roboter-Kreationen live zu erleben.

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