Sicherheitsrisiko, Sicherheitsupdates

iPhone-Update-Müdigkeit wird zum Sicherheitsrisiko

18.01.2026 - 20:22:11

Viele iPhone-Besitzer installieren Sicherheitsupdates nicht, wodurch ihre Geräte anfällig für Datendiebstahl und Übernahme durch Schadsoftware werden. Experten raten dringend zu automatischen Updates.

Cybersicherheitsexperten warnen vor einer wachsenden Gefahr: Immer mehr iPhone-Nutzer installieren wichtige iOS-Updates nicht. Diese „Update-Müdigkeit“ setzt die Geräte erheblichen Risiken aus – von Datendiebstahl bis zur kompletten Übernahme. Selbst bei neuer Software wie iOS 26 läuft die Akzeptanz langsamer als erwartet.

Die unsichtbare Gefahr im veralteten System

Jedes Apple-Update schließt nicht nur neue Funktionen auf, sondern vor allem kritische Sicherheitslücken. Organisationen wie das deutsche BSI warnen regelmäßig vor Schwachstellen in alten iOS-Versionen. Diese ermöglichen Angreifern, Schadcode auszuführen oder sensible Daten abzugreifen.

Besonders tückisch sind „Zero-Day“-Lücken. Sie werden von Kriminellen genutzt, bevor Apple einen Patch bereitstellt. Ist das Sicherheitsupdate einmal veröffentlicht, kennen auch die Angreifer die Schwachstelle. Sie zielen dann gezielt auf ungepatchte Geräte. Ein häufiges Einfallstor war in der Vergangenheit die WebKit-Engine, die in Safari und vielen Apps steckt.

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Warum Nutzer zögern – und was das bedeutet

Die Gründe für die Zurückhaltung sind vielfältig:
* Die Sorge, Updates würden ältere iPhones verlangsamen oder den Akku schneller leer machen.
* Der Update-Prozess wird als störend empfunden.
* Unzufriedenheit mit neuen Oberflächendesigns, wie beim „Liquid-Glass“-Look von iOS 26.
* Eine Unterschätzung der Dringlichkeit, besonders weil Apple ältere Versionen noch mit Patches versorgt.

Die Folgen können fatal sein. Eine offene Sicherheitslücke kann Angreifern die volle Kontrolle über das Gerät geben. Das reicht vom Diebstahl privater Fotos und Bankdaten bis zur Installation von Spyware wie Pegasus. Schon der Besuch einer manipulierten Webseite kann ein ungepatchtes iPhone infizieren.

Ein Problem, das auch Apple betrifft

Das iPhone-Ökosystem war lange für seine hohen Update-Raten bekannt. Der aktuelle Trend zeigt: Auch Apple-Nutzer sind nicht immun gegen Update-Müdigkeit. Zwar hat Apple durch die Kontrolle über Hard- und Software einen klaren Vorteil gegenüber Android. Doch dieser nutzt nichts, wenn die Nutzer die Updates ablehnen.

Experten sehen regelmäßige Updates als einen der wichtigsten IT-Sicherheitspfeiler. Das BSI rät dringend zur Aktivierung der automatischen Updates. Die Verantwortung liege aber nicht nur bei den Nutzern. Hersteller müssten den Prozess reibungsloser gestalten und die Sicherheitsrelevanz klarer kommunizieren.

Der Wettlauf zwischen Angriff und Abwehr

Der Kampf zwischen Sicherheitsforschern und Cyberkriminellen wird härter. Apple arbeitet an neuen Hintergrund-Mechanismen wie verbesserten Speicherprüfungen. Künftig könnte KI direkt auf dem Gerät riskantes App-Verhalten erkennen.

Bis dahin bleibt die zeitnahe Installation von Updates die wirksamste Verteidigung. Experten raten, auch alle Apps aktuell zu halten und das Gerät regelmäßig neu zu starten. Der Gedanke „mich wird es schon nicht treffen“ ist angesichts professioneller Cyberangriffe ein gefährlicher Trugschluss. Die digitale Sicherheit beginnt oft mit einem Klick auf „Jetzt installieren“.

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