iPhone Air 2: Apple plant Kamera-Upgrade für schlankes Smartphone
27.01.2026 - 02:51:12Apple will den größten Kritikpunkt am ersten iPhone Air beheben. Das zeigen neue Leaks aus der Lieferkette. Der Nachfolger soll endlich ein Dual-Kamera-System erhalten – inklusive Ultraweitwinkelobjektiv.
Der Vorläufer, das iPhone Air der ersten Generation, stieß bei seinem Start vor einem Jahr auf gemischte Resonanz. Der hohe Startpreis von 999 US-Dollar (umgerechnet etwa 950 Euro) ließ sich für viele Käufer kaum rechtfertigen. Der Hauptgrund: die Kompromisse bei der Hardware. Um das extrem schlanke Profil zu erreichen, setzte Apple nur auf eine einzelne Kameralinse auf der Rückseite. Das schränkte die fotografischen Möglichkeiten im Vergleich zu günstigeren Modellen stark ein. Auch die vermutlich reduzierte Akkulaufleistung dämpfte die Begeisterung. Das Ergebnis: Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück.
Die Rettung soll ein zweites Objektiv bringen
Diese strategische Schwachstelle will Apple nun offenbar korrigieren. Berichten zufolge, die diese Woche auftauchten, wird das iPhone Air 2 mit einer zweiten Rückkamera ausgestattet. Laut Quellen aus der Lieferkette kommt ein Ultraweitwinkelobjektiv hinzu, das die Hauptkamera ergänzt. Einige Insider spekulieren sogar über ein leistungsstarkes System mit zwei 48-Megapixel-Sensoren. Diese Aufrüstung würde die Fähigkeiten des Air-Modells endlich an die der Standard-iPhones angleichen. Für Nutzer bedeutete das mehr kreative Freiheit – von weiten Landschaftsaufnahmen bis hin zu dynamischen Nahaufnahmen. Auch Funktionen wie die räumliche Videoaufnahme, die auf mehrere Linsen angewiesen ist, wären damit zurück.
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Die Ingenieurs-Herausforderung im Inneren
Die Integration einer zweiten Kamera in das hauchdünne Gehäuse stellt die Entwickler vor eine knifflige Aufgabe. Um Platz zu schaffen, hat Apple einem Zulieferer einen besonderen Auftrag erteilt: Die Face-ID-Komponenten sollen in einer dünneren Sonderversion gefertigt werden. Durch ein schlankeres Front-Sensormodul würde im Inneren wertvoller Platz frei, der für die zusätzliche Kamerahardware benötigt wird – ohne das Markenzeichen, die extreme Schlankheit, opfern zu müssen. Dieser Schritt unterstreicht die komplexen Design-Herausforderungen bei High-End-Smartphones. Die neue Kamera wird voraussichtlich horizontal neben dem Hauptobjektiv angeordnet, um in das Chassis zu passen.
Strategische Neuausrichtung mit Feedback
Das gerüchtete Upgrade zeigt deutlich: Apple gibt das „Air“-Konzept nicht auf, sondern verfeinert es basierend auf dem Marktfeedback. Indem der Hersteller das größte Hardware-Manko des Originals behebt, könnte das iPhone Air 2 für eine neue Zielgruppe attraktiv werden. Nämlich für diejenigen, die ein elegantes, schlankes Design schätzen, aber nicht auf essentielle Kamerafunktionen verzichten wollen. Mit dem Ultraweitwinkelobjektiv würde das Gerät wettbewerbsfähiger – sowohl gegen direkte Konkurrenzprodukte als auch gegen andere Modelle im eigenen iPhone-Portfolio. Es wäre kein reines Design-Statement mehr, sondern ein alltagstaugliches Gerät.
Wann kommt das neue Modell?
Während das Kamera-Upgrade im Fokus steht, ist der genaue Veröffentlichungstermin noch ungewiss. Einigen Berichten zufolge könnte Apple eine gestaffelte Launch-Strategie für seine Produktzyklen planen. Die iPhone 18 Pro-Modelle würden demnach wie gewohnt im September 2026 erscheinen. Andere Geräte, darunter das nächste iPhone Air, könnten auf einen späteren Termin Anfang 2027 oder ins Frühjahr verschoben werden. Dieser zeitliche Puffer würde Apple genug Raum geben, die neuen, dünneren Komponenten zu perfektionieren. Parallel dazu deuten Gerüchte für die iPhone-18-Pro-Serie auf weitere Design-Verfeinerungen hin, etwa eine kompaktere „Dynamic Island“ und hellere Displays.


