Apples, Glass“-Design

iOS 26: Apples neues „Liquid Glass“-Design stößt auf Kritik

26.01.2026 - 15:51:12

Apples neues iOS-Design sorgt für Frust. Viele Nutzer klagen über Leistungseinbrüche und visuelles Unbehagen. Sie weichen auf die Barrierefreiheit-Einstellungen aus, um das System wieder nutzbar zu machen.

Mit iOS 26 hat Apple eine der größten optischen Überarbeitungen des mobilen Betriebssystems seit Jahren eingeführt. Das als „Liquid Glass“ bezeichnete Design setzt auf halbtransparente, geschichtete Effekte für den Home-Bildschirm, App-Icons und Menüs. Doch die als modern und fließend beworbene Optik stößt auf Widerstand. Besitzer älterer iPhones und Nutzer mit visueller Sensibilität berichten von Performance-Problemen und Unwohlsein.

Seit dem Update häufen sich die Beschwerden. Nutzer melden Ruckler beim Öffnen von Apps, stockende Animationen und ein insgesamt trägeres System. Besonders betroffen sind ältere Modelle wie das iPhone SE, die mit den gestiegenen grafischen Anforderungen zu kämpfen haben.

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Doch es geht nicht nur um Geschwindigkeit. Die ständige Transparenz und Bewegung des neuen Designs führt bei einigen zu Augenbelastung und Schwindel. Die Lesbarkeit von Text leidet, und Interface-Elemente verschwimmen vor lebhaften Hintergrundbildern. Das stellt besonders Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen vor Herausforderungen. Die Folge: Viele suchen nach Wegen, die Effekte abzuschwächen, ohne auf das neue iOS zu verzichten.

Rettung in den Einstellungen zur Barrierefreiheit

Die Lösung für viele Probleme liegt in den umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten des iPhones. Der wirksamste Tipp aus der Nutzergemeinde ist die Funktion „Transparenz reduzieren“. Sie findet sich unter Einstellungen > Barrierefreiheit > Display & Textgröße. Diese Option ersetzt die durchscheinenden Hintergründe in Menüs und dem Dock durch eine einfache, deckende Farbe. Das verbessert die Klarheit erheblich und kann durch die geringere grafische Last auch das System beschleunigen.

Eine weitere Schlüsseleinstellung ist „Bewegung reduzieren“ unter Einstellungen > Barrierefreiheit > Bewegung. Sie deaktiviert viele Animationen, wie den Parallax-Effekt auf dem Home-Bildschirm und die Zoomeffekte beim App-Wechsel. Für Nutzer, die von der ständigen Bewegung abgelenkt werden oder sogar motion sickness verspüren, schafft dies eine statischere und direktere Bedienung. In Kombination mit der Option „Kontrast erhöhen“ lässt sich die Lesbarkeit des Systems weiter optimieren.

Der schmale Grat zwischen Design und Nutzbarkeit

„Liquid Glass“ steht für Apples Bestreben, Hardware und Software nahtlos zu verschmelzen. Die Echtzeit-Rendering-Effekte sollen Tiefe und Flüssigkeit suggerieren. Das Nutzerfeedback zeigt jedoch ein klassisches Problem der Tech-Branche: Wie balanciert man avantgardistisches Design mit praktischer Usability für eine heterogene Nutzerbasis?

Die Situation erinnert Branchenbeobachter an den Übergang zum flachen Design mit iOS 7, der ebenfalls hitzige Debatten auslöste. Die aktuelle Kritik ist wertvolles Feedback für die Entwickler. Es unterstreicht, dass visuelle Effekte nicht auf Kosten von Leistung, Komfort und Zugänglichkeit gehen dürfen. Die umfangreichen Barrierefreiheit-Tools sind dabei kein Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung, um jedem Nutzer eine individuelle Anpassung zu ermöglichen.

Warten auf die nächsten Updates

Apple ist dafür bekannt, sein Software-Design basierend auf Nutzerfeedback kontinuierlich zu verbessern. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Kritikpunkte in kommenden Updates wie dem erwarteten iOS 26.3 angegangen werden. Nutzer können auf Optimierungen für ältere Hardware und vielleicht sogar auf feinere Steuerungsmöglichkeiten für die Intensität der „Liquid Glass“-Effekte hoffen.

Bis dahin bleibt der Weg in die Einstellungen zur Barrierefreiheit der beste Workaround. Die Entwicklung des umstrittenen Designs wird genau beobachtet. Für viele Nutzer liegt die Hoffnung nun auf den nächsten Punkt-Releases, die den eleganten neuen Look endlich für alle genießbar machen sollen.

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