IonQ Aktie: Strategischer Milliarden-Deal
28.01.2026 - 10:36:31IonQ holt die Chip-Produktion ins eigene Haus und wagt einen massiven Expansionsschritt. Mit einer Bewertung von rund 1,8 Milliarden US-Dollar übernimmt das Quantencomputer-Unternehmen den Fertiger SkyWater Technology. Das Ziel ist klar: Unabhängigkeit von externen Lieferketten und eine drastische Beschleunigung der eigenen technischen Roadmap. Doch was bedeutet dieser Zukauf konkret für die Bilanz und die Positionierung im Wettbewerb?
Die Details der Übernahme
Die beiden Unternehmen haben eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, die eine Mischung aus Bar- und Aktienzahlung vorsieht. SkyWater-Aktionäre erhalten demnach 35,00 US-Dollar pro Aktie. Dieser Betrag setzt sich aus 15,00 US-Dollar in bar und 20,00 US-Dollar in IonQ-Stammaktien zusammen, wobei der Aktienteil über einen Collar-Mechanismus gegen zu starke Kursschwankungen abgesichert ist.
Der Gesamt-Eigenkapitalwert der Transaktion beläuft sich auf etwa 1,8 Milliarden US-Dollar. Vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und der Zustimmung der Aktionäre planen die Verantwortlichen, den Deal im zweiten oder dritten Quartal 2026 abzuschließen.
Vertikale Integration als Wachstumstreiber
Hinter der Akquisition steht der strategische Plan, IonQ zu einem vertikal integrierten Unternehmen zu formen. Durch den Zugriff auf die US-basierte Halbleiterfertigung von SkyWater will IonQ die Entwicklungszyklen signifikant verkürzen. Das Management erwartet, durch diesen Schritt den Zeitplan für den Test der 200.000-Qubit-Prozessoren auf das Jahr 2028 vorziehen zu können.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die geopolitische Komponente: Die Übernahme sichert IonQ eine geschlossene, inländische Lieferkette innerhalb der USA. Dies ist insbesondere für die Auftragsvergabe durch Regierungsbehörden sowie Kunden aus dem Verteidigungs- und Luftfahrtsektor von zentraler Bedeutung.
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Starke Prognose und Marktreaktion
Parallel zur Übernahmeankündigung gab IonQ einen optimistischen Einblick in die Bücher. Der Umsatz für das Gesamtjahr 2025 wird voraussichtlich am oberen Ende oder sogar über der bisherigen Prognosespanne von 106 bis 110 Millionen US-Dollar liegen. Aufgrund der anstehenden Transaktion wurde der ursprünglich für März geplante Investorentag in das dritte Quartal 2026 verschoben.
An der Börse zeigte sich die IonQ-Aktie zuletzt volatil. Mit einem Schlusskurs von rund 45,50 US-Dollar notiert das Papier aktuell knapp 36 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025, konnte sich aber auf Jahressicht stabil halten.
Nach dem Zusammenschluss wird SkyWater als hundertprozentige Tochtergesellschaft weitergeführt und das bestehende Kundengeschäft als reine Foundry fortsetzen. Dies führt zu der bemerkenswerten Konstellation, dass eine IonQ-Tochter künftig potenziell Komponenten für direkte Konkurrenten im Quantensektor fertigt. Der Erfolg der Integration hängt nun maßgeblich von der reibungslosen behördlichen Freigabe in den kommenden Monaten ab.
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