IonQ Aktie: Milliarden-Deal
29.01.2026 - 11:18:31IonQ geht aufs Ganze. Das Quantum-Computing-Unternehmen will für 1,8 Milliarden Dollar die US-Chipfabrik SkyWater Technology übernehmen – ein Schritt, der die komplette Wertschöpfungskette unter ein Dach bringen soll. Parallel dazu meldet das Unternehmen bessere Zahlen als erwartet und treibt den Ausbau seiner Netzwerk-Technologie voran.
Vertikale Integration durch SkyWater-Übernahme
Mit der geplanten Akquisition von SkyWater Technology will IonQ künftig die Chip-Fertigung selbst in der Hand haben. Der Deal sieht eine Kombination aus Bargeld und Aktien vor, bewertet SkyWater mit 35 Dollar je Aktie und soll im zweiten oder dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Nach der Transaktion wird SkyWater als hundertprozentige Tochtergesellschaft weiterlaufen.
Der strategische Gedanke: Durch die eigene Halbleiter-Produktion will IonQ unabhängiger werden und seine technologische Entwicklung beschleunigen. Die vertikale Integration könnte dem Unternehmen mehr Kontrolle über Qualität, Lieferzeiten und Kosten geben – entscheidende Faktoren in einem Markt, in dem Quantencomputer noch in den Kinderschuhen stecken.
Netzwerk-Expertise verstärkt
Bereits am 28. Januar 2026 hat IonQ eine weitere Übernahme abgeschlossen: Skyloom Global Corp., ein Entwickler von Lichtwellen-Optik für sichere Kommunikation, gehört nun vollständig zu IonQ. Der Deal war im November 2025 angekündigt worden und stärkt die Fähigkeiten des Unternehmens im Bereich Quantum-Networking und verschlüsselte Datenübertragung.
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Umsatz über Erwartungen
IonQ hebt seine Prognose für das Gesamtjahr 2025 an. Das Unternehmen rechnet nun damit, am oberen Ende oder über der bisherigen Guidance von 106 bis 110 Millionen Dollar zu landen. Die offiziellen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 werden im Februar 2026 erwartet. Für das dritte Quartal 2026 ist ein gemeinsamer Investorentag mit SkyWater geplant.
Mit den beiden Übernahmen positioniert sich IonQ breiter auf – von der Chip-Herstellung bis zur sicheren Datenübertragung. Ob die Milliarden-Wette aufgeht, hängt davon ab, wie schnell sich der Quantencomputer-Markt entwickelt und ob die Integration der zugekauften Unternehmen reibungslos verläuft.
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