Ionos-Kunden, Visier

Ionos-Kunden im Visier: Neue Phishing-Welle droht mit Kontosperrung

27.01.2026 - 21:53:12

Eine neue Angriffswelle täuschend echter Phishing-Mails zielt auf Kunden des Hosters Ionos. Die Betrüger imitieren das offizielle Design, um Zugangsdaten zu stehlen und Konten zu übernehmen.

Eine neue Welle täuschend echter Phishing-E-Mails zielt aktuell auf Kunden des Hosting-Anbieters Ionos. Die Betrüger drohen mit Kontosperrungen, um an sensible Zugangsdaten zu gelangen. Experten warnen vor der wachsenden Professionalität dieser Angriffe.

Die gefälschten Nachrichten erzeugen gezielt Druck: Sie behaupten, dass Webseiten, E-Mail-Postfächer oder Online-Shops gelöscht oder gesperrt werden sollen. Ein Klick auf den enthaltenen Link soll die angebliche Sperrung abwenden – führt aber direkt auf eine perfekt nachgebaute Betrugsseite.

So tricksen die Betrüger ihre Opfer aus

Die aktuellen Phishing-Mails sind schwer von echten Benachrichtigungen zu unterscheiden. Die Angreifer nutzen das offizielle Logo, ein professionelles Layout und laden Bilder teils sogar von echten Ionos-Servern. Typische Betreffzeilen lauten „Löschbestätigung: Ihr E-Mail-Konto wird dauerhaft gelöscht“ oder „Ihr Benutzerprofil ist derzeit inaktiv“.

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Die aktuelle Welle gefälschter Ionos‑E-Mails zeigt, wie professionell Phishing-Angriffe inzwischen auftreten und wie leicht selbst erfahrene Nutzer in die Falle tappen. Ein kostenloser 4‑Schritte‑Leitfaden erklärt konkret, wie Sie verdächtige Nachrichten erkennen, Links prüfen, CEO‑Fraud vorbeugen und betroffene Konten sicher wiederherstellen – inklusive praktischer Checkliste für Hosting‑Kunden. Anti‑Phishing‑Paket jetzt herunterladen

Doch wer genau hinschaut, entdeckt Schwachstellen:
* Unpersönliche Anrede: Massenversand zeigt sich oft in Floskeln wie „Sehr geehrte/r Kunde/in“.
* Falsche Absenderadresse: Die E-Mail kommt nicht von der offiziellen Domain @ionos.de.
* Verdächtige Links: Der Mauszeiger verrät die wahre URL – sie hat nichts mit Ionos zu tun.
* Künstliche Dringlichkeit: Kurze Fristen von 24 oder 48 Stunden sollen zu überstürztem Handeln drängen.

Ein klares Warnsignal: Seriöse Unternehmen wie Ionos fordern Kunden nie per E-Mail-Link zur Eingabe von Passwörtern oder Kreditkartendaten auf.

Was die Cyberkriminellen mit Ihren Daten vorhaben

Das Ziel der Angreifer ist klar: Sie wollen die vollständige Kontrolle über Ihr Ionos-Konto erlangen. Mit den gestohlenen Zugangsdaten können sie dann:
* Ihre Webseite mit Schadsoftware infizieren.
* Ihre E-Mail-Postfächer für Spam-Kampagnen kapern.
* Sensible Unternehmens- oder Kundendaten stehlen.
* Auf hinterlegte Zahlungsinformationen zugreifen.

Die Konsequenzen reichen von reputationsschädigenden Hackernachrichten auf der eigenen Homepage bis hin zu finanziellen Verlusten.

Wie Sie sich schützen und richtig reagieren

Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte auf keinen Fall auf Links klicken oder Anhänge öffnen. Markieren Sie die Nachricht als Spam und löschen Sie sie. Bei Unsicherheit loggen Sie sich manuell über die offizielle Ionos-Webseite in Ihr Konto ein – nicht über den Link in der Mail.

Ionos bietet einen Validierungsservice an, um die Echtheit von E-Mails zu prüfen. Melden Sie Betrugsversuche auch direkt an den Anbieter. Denn nur wachsames Verhalten macht den Cyberkriminellen das Geschäft schwer.

@ boerse-global.de