Immobilienmarkt, Ostösterreich

Immobilienmarkt in Ostösterreich: Käufer kehren zurück

11.01.2026 - 16:23:12

Der Immobilienmarkt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zeigt eine deutliche Belebung mit einem Transaktionsplus von 16 Prozent. Stabile Zinsen und steigende Mieten treiben die Nachfrage an, während eine Angebotsverknappung die Preise stützt.

Der Immobilienmarkt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland erlebt eine spürbare Belebung. Neue Daten bestätigen: Die monatelange Stagnation ist vorbei, die Transaktionsdynamik kehrt zurück.

Getrieben von stabilisierten Zinsen und steigenden Mieten greifen Interessenten wieder beherzter zu. Die Schockstarre der vergangenen Jahre hat einer pragmatischen Kalkulierbarkeit Platz gemacht.

Transaktionsvolumen steigt deutlich an

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Im Gesamtjahr 2025 stieg die Anzahl der Immobilienverkäufe um rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtwert der gehandelten Objekte kletterte von 28,8 auf 33 Milliarden Euro.

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Besonders in Ostösterreich fällen Kaufinteressenten wieder leichter Entscheidungen. Die Rekordniveaus von 2021 und 2022 sind zwar noch nicht erreicht, doch die Richtung stimmt. “Die Richtung stimmt”, bestätigt auch Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Remax Österreich.

Preise ziehen wieder an – vor allem in Top-Lagen

Entgegen den Hoffnungen auf einen anhaltenden Preisverfall zeigen die Kurven wieder nach oben. Experten prognostizieren für 2026 Preisanstiege im Bereich der Inflationsrate.

Besonders in zentralen Wiener Lagen und begehrten Umlandgemeinden wie Mödling oder Klosterneuburg zieht das Preisniveau an. Ein wesentlicher Treiber: Die Mieten steigen stärker als die Kaufpreise. Bei Neuvermietungen sind bis zu 4,6 Prozent möglich. Damit gewinnt Wohneigentum wieder als Absicherung gegen laufende Kosten.

Drohende Angebotslücke beschleunigt Kaufentscheidungen

Ein kritischer Faktor treibt die aktuelle Kaufbereitschaft: die Verknappung des Angebots. Branchenvertreter warnen seit langem vor einem Einbruch der Fertigstellungszahlen – jetzt wird dieses Szenario Realität.

In den letzten zwei Jahren wurde “viel zu wenig neu gebaut”. Viele Bauträger legten Projekte aufgrund hoher Baukosten auf Eis. Die Folge: Käufer müssen auf Bestandsimmobilien ausweichen, was den Preisdruck in diesem Segment erhöht. Das Zeitfenster für große Auswahl und aggressive Verhandlungen schließt sich.

  • Transaktionen 2025: +16% gegenüber Vorjahr
  • Handelsvolumen: 33 Milliarden Euro (2024: 28,8 Mrd.)
  • Preisprognose 2026: Anstieg im Inflationsbereich
  • Mietprognose: Bis zu +4,6% bei Neuvermietungen

Was bedeutet das für Käufer?

Das Finanzierungsumfeld hat sich stabilisiert. Zinsen pendeln sich auf einem planbaren Niveau ein, Banken zeigen wieder mehr Offenheit. Die jüngsten Einkommenssteigerungen verbessern die Leistbarkeit real.

Doch der Markt hat sich gewandelt. Von einem reinen Käufermarkt ist er zu einem ausgeglichenen Markt geworden. Energieeffizienz und Lage sind heute entscheidender denn je. Sanierungsbedürftige Objekte in schlechter Lage bleiben Ladenhüter, während moderne Immobilien rasch weggehen.

Verhandlungsspielräume bei hochwertigen Objekten schwinden. Experten sehen die Preistalsohle als durchschritten an. Für Kaufinteressenten mit Eigenkapital könnte das erste Halbjahr 2026 einen optimalen Einstiegszeitpunkt bieten – bevor die volle Wucht der fehlenden Neubauten in den kommenden Jahren durchschlägt.

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