IBM, Aktie

IBM Aktie: Wachstumspotenzial ausgeschöpft

29.01.2026 - 17:36:31

IBM übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich, treibt Aktie um 8% nach oben. Analysten heben Kursziele an, KI-Geschäft erreicht 12,5 Mrd. Dollar.

Die IBM-Aktie schoss am Donnerstag um fast 8% nach oben, nachdem das Technologieunternehmen am Mittwochabend (28. Januar) seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegte. Der Titel notiert aktuell bei 294,16 US-Dollar und hat damit binnen Jahresfrist ein beeindruckendes Plus von knapp 32% verbucht. Was steckt hinter diesem Kursfeuerwerk?

Analysten erhöhen reihenweise Kursziele

Die Reaktion der Wall Street ließ nicht lange auf sich warten. BofA Securities hob das Kursziel von 335 auf 340 US-Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung. Noch deutlicher fiel die Anpassung bei Morgan Stanley aus: Die Analysten schraubten ihr Ziel von 252 auf 304 US-Dollar hoch – ein Sprung um mehr als 20%. Evercore ISI zeigt sich am optimistischsten und erhöhte das Kursziel von 330 auf 345 US-Dollar. Selbst BMO Capital, das eine neutrale Haltung beibehält, passte das Ziel von 305 auf 350 US-Dollar an.

Der Grund für diese breite Neubewertung? IBM übertraf die Erwartungen deutlich.

Quartalszahlen schlagen Prognosen klar

Das Unternehmen meldete für Q4 2025 einen Umsatz von 19,7 Milliarden US-Dollar – Analysten hatten nur 19,22 Milliarden erwartet. Beim bereinigten Gewinn je Aktie lag IBM mit 4,52 US-Dollar ebenfalls über der Konsensschätzung von 4,29 US-Dollar. Das Wachstum verlief breit aufgestellt: Die Software-Sparte legte um 14% zu (11% währungsbereinigt), während die Infrastruktur-Einnahmen sogar um 21% (17% währungsbereinigt) explodierten. Besonders die Mainframe-Linie IBM Z stach mit einem Umsatzsprung von 67% hervor.

Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte IBM Erlöse von 67,5 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 8% gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow kletterte auf 14,7 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die ursprüngliche Management-Prognose von 13,5 Milliarden deutlich.

KI-Geschäft nimmt Fahrt auf

Ein weiterer Kurstreiber: Das generative KI-Geschäft von IBM hat mittlerweile ein Volumen von über 12,5 Milliarden US-Dollar erreicht. CEO Arvind Krishna betonte, man gehe mit Schwung und aus einer Position der Stärke in das Jahr 2026.

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Und tatsächlich gibt sich das Management für 2026 zuversichtlich: IBM erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5% – wobei etwa ein Prozentpunkt auf die Übernahme von Confluent entfällt. Der freie Cashflow soll auf rund 15,7 Milliarden US-Dollar steigen, was die Markterwartung von 14,8 Milliarden übertrifft.

Ist da noch mehr drin?

Evercore-Analyst Amit Daryanani bezeichnet die 2026-Prognose als „ziemlich konservativ“ und sieht mehrere Hebel für weitere positive Überraschungen: eine Verbesserung bei Red Hat (das im vierten Quartal mit 8% Wachstum enttäuschte), anhaltende Dynamik beim z17-Mainframe-Zyklus, besseres Wachstum im Transaction-Processing-Bereich und zusätzliche Kostensenkungen.

Trotz der starken Performance handelt IBM aktuell mit einem KGV von 35,2 – was einige Analysten als ambitioniert bewerten. Morgan Stanley bleibt daher bei einer neutralen Einschätzung, während BMO Capital trotz Kurszielanhebung die Bewertung als wenig attraktiv einstuft.

Für Aktionäre gibt es zudem eine erfreuliche Nachricht: IBM kündigte eine Quartalsdividende von 1,68 US-Dollar je Aktie an, zahlbar am 10. März 2026. Das Unternehmen hat seine Dividende bereits 30 Jahre in Folge erhöht.

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