Hirschhausen rüttelt mit TV-Dokumentation über Demenz auf
15.01.2026 - 06:31:11Dr. Eckart von Hirschhausen hat mit seiner ARD-Dokumentation “Hirschhausen und das große Vergessen” Millionen erreicht. Der Arzt rückte die Früherkennung und Prävention von Demenz in den Fokus. Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen.
Die zweiteilige Sendung verband persönliche Schicksale mit dem aktuellen Stand der Forschung. Hirschhausen, der aus eigener familiärer Erfahrung berichtete, unterzog sich selbst Tests im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). So zeigte er, dass eine potenzielle Alzheimer-Erkrankung heute bereits Jahre vor den ersten Symptomen erkennbar ist.
Ein Kernpunkt der Sendung: Demenz ist kein reines Altersschicksal. Ein gesunder Lebensstil kann viele Erkrankungen verhindern oder hinauszögern. Hirschhausen betonte den engen Zusammenhang zwischen Herz- und Hirngesundheit.
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Als wesentliche beeinflussbare Risikofaktoren nannte die Dokumentation:
* Rauchen
* Bluthochdruck
* erhöhtes Cholesterin
* Diabetes
Doch wie sieht ein schützender Lebensstil konkret aus? Die Sendung setzte auf eine pflanzenbasierte Ernährung, regelmäßige Bewegung und guten Schlaf. Besonders wichtig seien soziale Interaktion und lebenslange Neugier. Ein Mythos wurde klar widerlegt: Passives Gehirntraining wie Sudoku auf der Couch bietet keinen maßgeblichen Schutz. Entscheidend ist eine aktive, körperliche und soziale Lebensweise.
Neue Medikamente wecken Hoffnung
Neben der Prävention gab die Dokumentation Einblick in neue Therapien. Im Fokus stand das in Europa neu zugelassene Medikament “Lecanemab”. Es entfernt schädliche Eiweißablagerungen im Gehirn und kann im Frühstadium das Fortschreiten von Alzheimer verlangsamen. Eine 67-jährige Patientin, die an einer Studie teilnimmt, wurde vorgestellt.
Auch andere Forschungsansätze wurden beleuchtet, wie die Hirn-Stimulation durch Gammawellen am MIT. Eine spezielle Therapiebrille zeigte dort erste Erfolge. Diese Einblicke machten Hoffnung, unterstreichen aber auch: Die neuen Therapien wirken vor allem im Frühstadium. Das macht Früherkennung noch wichtiger.
Das Herz wird nicht dement
Hirschhausen legte einen starken Fokus auf die menschliche Seite der Krankheit. Die Begleitung von Betroffenen und ihren Familien zeigte die enorme Herausforderung der Pflege. Ein wiederkehrender Satz prägte die Sendung: “Das Herz wird nicht dement.” Er betont die bleibende emotionale Erreichbarkeit von Menschen mit Demenz.
Die Dokumentation war auch ein Appell für einen offeneren Umgang mit der Krankheit. Neben medizinischen Fortschritten sind soziale Unterstützung und ein verständnisvolles Umfeld entscheidend für die Lebensqualität. Die oft überlastete Situation pflegender Angehörigen wurde thematisiert und gewürdigt.
Die hohen Einschaltquoten belegen den großen Informationsbedarf. Ob die angestoßene Debatte in konkretes Handeln mündet, ist nun die Frage. Sie betrifft die individuelle Lebensführung jedes Einzelnen ebenso wie gesundheitspolitische Weichenstellungen. Die Botschaft ist klar: Die Zeit, sich um die eigene Hirngesundheit zu kümmern, ist jetzt.
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