Gürtelrose-Impfung könnte vor Demenz schützen
27.01.2026 - 07:36:12Eine Impfung gegen Gürtelrose senkt möglicherweise auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Das legen mehrere große Studien nahe, die einen signifikanten Schutzeffekt zeigen. Die Forschung eröffnet damit neue Perspektiven für die Prävention von Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen.
Studie mit 282.000 Teilnehmern zeigt klaren Trend
Den bisher stärksten Hinweis liefert ein sogenanntes „natürliches Experiment“ aus Wales. Dort wurde die Impfung ab einem Stichtag nur für Menschen eines bestimmten Alters angeboten. Diese Methode schuf zwei vergleichbare Gruppen mit über 282.000 Personen.
Das Ergebnis nach sieben Jahren Beobachtung: Geimpfte hatten ein etwa 20 Prozent geringeres Risiko, eine Demenzdiagnose zu erhalten. Einige Analysen deuten darauf hin, dass der Effekt bei Frauen sogar noch größer sein könnte.
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Virus-Reaktivierung als möglicher Auslöser
Doch wie kann eine Impfung gegen ein Hautleiden das Gehirn schützen? Die zentrale Hypothese der Forscher dreht sich um das Varizella-Zoster-Virus. Es bleibt nach einer Windpocken-Infektion lebenslang in Nervenzellen.
- Im Alter kann es reaktivieren und Gürtelrose auslösen.
- Diese Reaktivierung könnte chronische Entzündungen im Gehirn fördern.
- Genau diese Neuroinflammation gilt als Treiber für Demenzerkrankungen.
Die Impfung verhindert die Virus-Reaktivierung – und könnte so die schädlichen Entzündungskaskaden im Gehirn stoppen.
Verlangsamt die Impfung sogar den Krankheitsverlauf?
Noch bemerkenswerter sind Hinweise auf einen therapeutischen Nutzen. Eine im Fachjournal Cell veröffentlichte Analyse legt nahe, dass die Impfung den Verlauf bei bereits erkrankten Patienten bremsen könnte.
Demnach war die Impfung mit einer langsameren kognitiven Verschlechterung und einem geringeren Sterberisiko verbunden. Sollte sich das bestätigen, wäre das ein Durchbruch, denn wirksame Therapien zur Verlangsamung von Demenz sind rar.
Experten sehen Potenzial, mahnen aber zur Geduld
Gesundheitsexperten bewerten die Daten als vielversprechend, bleiben aber vorsichtig. Bisherige Studien basieren größtenteils auf Beobachtungsdaten und dem älteren Lebendimpfstoff Zostavax.
Die entscheidende Frage lautet nun: Zeigt der in Deutschland standardmäßig empfohlene, modernere Totimpfstoff Shingrix einen ähnlichen Effekt? Erste Hinweise deuten darauf hin, doch der definitive Beweis steht noch aus.
Unabhängig vom Demenz-Schutz empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Gürtelrose-Impfung für alle Menschen ab 60 Jahren. Der potenzielle Zusatznutzen für das Gehirn könnte diese Empfehlung in Zukunft noch stärken.
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