Grazer Kautionsfonds startet mit neuen Regeln ins Jahr 2026
01.01.2026 - 21:31:12Die Stadt Graz startet mit angepassten Richtlinien für ihren Kautionsfonds ins neue Jahr. Trotz strikter Einsparungen im Gesamtbudget bleiben die Wohnhilfen von Kürzungen ausgenommen und wurden digitalisiert.
Trotz striktem Sparkurs startet Graz mit angepassten Förderrichtlinien für den städtischen Kautionsfonds ins neue Jahr. Die sozialen Hilfen beim Wohnen bleiben von den Budgetkürzungen ausgenommen. Ab heute gelten neue Einkommensgrenzen und ein digitalisierteres Verfahren.
Was sich für Antragsteller ändert
Die wichtigste Neuerung: Die Einkommensgrenzen wurden an die gestiegenen Löhne und Pensionen angepasst. Das verhindert, dass Geringverdiener durch die Inflation aus dem Förderraster fallen. Das Wohnungsamt prüft das Nettohaushaltseinkommen aller künftigen Bewohner.
Die maximale Förderhöhe bleibt bei 1.000 Euro pro Haushalt gedeckelt. Das Geld fließt als zinsloses Darlehen direkt an den Vermieter. Nach Ende des Mietverhältnisses muss der Betrag an die Stadt zurückgezahlt werden – so bleibt der Fonds nachhaltig gefüllt.
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Um Anträge schneller zu bearbeiten, setzt das Wohnungsamt 2026 stärker auf Digitalisierung. Das Online-Formular wurde überarbeitet. Die persönliche Beratung am Schillerplatz bleibt aber erhalten.
Soziales Netz hält Sparwelle stand
Die neuen Richtlinien starten in schwierigen Finanzzeiten. Für das Stadtbudget 2026 mussten Einsparungen von rund 6,14 Millionen Euro durchgesetzt werden. Fast alle Ressorts sind von pauschalen Kürzungen betroffen.
Dennoch gelang es der KPÖ-geführten Koalition, den Bereich „Wohnen und Soziales“ weitgehend zu schützen. Politische Beobachter sehen darin ein Kernanliegen der Stadtregierung. Während an anderer Stelle gespart wird, bleiben direkte Hilfen für Bürger priorisiert.
Experten begrüßen den Schritt. Die hohen Einstiegskosten für eine Wohnung – oft drei Monatsmieten plus Kaution – sind für viele Grazer eine unüberwindbare Hürde. Der städtische Fonds schließt eine Lücke, die der private Markt offenlässt.
Graz geht eigenen Weg bei Wohnhilfe
Im Österreich-Vergleich nimmt Graz eine Sonderstellung ein. Die Stadt bietet eine eigene Ergänzung zum Kautionsfonds des Landes Steiermark an. Die städtische Richtlinie ist oft flexibler und springt ein, wo Landesmittel nicht ausreichen.
Die Nachfrage nach solchen Hilfen ist zuletzt gestiegen. Dynamisch entwickelte Mieten am freien Markt erhöhen den Druck auf das untere Preissegment. Der Kautionsfonds wirkt hier nicht nur finanziell, sondern auch als präventiver Stabilisator gegen Wohnungslosigkeit.
Das sollten Antragsteller jetzt wissen
Wer ab heute einen Mietvertrag in Graz unterschreibt, fällt unter die neuen Regeln. Das Amt für Wohnungsangelegenheiten rechnet in den ersten Jahreswochen mit vielen Anfragen.
Ob die Budgetmittel für 2026 reichen, hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Da es sich um einen revolvierenden Fonds handelt, gilt das System aber als robuster als reine Zuschussmodelle. Die Rückflüsse aus alten Darlehen finanzieren neue Hilfen.
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