Graz startet digitale Demenz-Prävention mit App
01.01.2026 - 02:51:12Graz startet ein Pilotprojekt zur digitalen Demenzvorsorge. Die „LETHE-AT-Pilotstudie“ kombiniert Lebensstil-Faktoren mit einer App, um die Gehirngesundheit älterer Menschen zu stärken. Die Medizinische Universität Graz und die FH Joanneum führen das Vorhaben durch.
Das Projekt setzt nicht auf Medikamente, sondern auf einen veränderten Lebensstil. Im Fokus stehen fünf wissenschaftlich fundierte Schlüsselfaktoren:
* Ernährung: Eine Diät reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen.
* Bewegung: Regelmäßiges Training für die Durchblutung.
* Geistiges Training: Gedächtnisübungen zur Stärkung der Nervenzellen.
* Sozialkontakt: Austausch mit anderen als Schutzfaktor.
* Risikomanagement: Kontrolle von Blutdruck und Blutzucker.
Experten betonen: Erst das Zusammenspiel aller Faktoren entfaltet den optimalen Schutzeffekt gegen kognitiven Abbau.
Der „digitale Zwilling“ in der App
Die eigentliche Innovation ist die Technologie. Teilnehmer nutzen eine spezielle App, die als „digitaler Zwilling“ der Gehirngesundheit fungiert. Sie überwacht individuelle Risikofaktoren und gibt personalisierte Empfehlungen.
Künstliche Intelligenz analysiert die Daten. Sinken etwa die Aktivitätswerte, schlägt das System gezielte Gegenmaßnahmen vor. So soll die Lücke zwischen Diagnose und aktiver Prävention geschlossen werden.
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Graz etabliert sich als Forschungs-Hotspot
Das Pilotprojekt festigt den Standort Graz als Zentrum der Altersforschung. Es ergänzt Initiativen wie den Exzellenzcluster „MetAGE“, der grundlegende Alterungsprozesse untersucht.
Die Dichte an Projekten gilt als starkes Signal. Stadt und Land Steiermark unterstützen die Forschung, die nicht nur wissenschaftlichen Ruhm, sondern auch konkrete Lösungen für das Gesundheitssystem verspricht. Könnte das Grazer Modell zur Blaupause für eine nationale Demenzstrategie werden? Die Fachwelt blickt gespannt auf die ersten Ergebnisse.


