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Google Photos bringt KI-Bildgenerator auf iPhone und iPad

10.02.2026 - 22:13:12

Google rollt die generative KI-Funktion 'Create with AI' in der Photos-App für iPhone-Nutzer weltweit aus. Dies stärkt Googles Ökosystem und stellt eine direkte Konkurrenz zu Apples Foto-Tools dar.

Googles KI-Funktion „Create with AI“ startet weltweit für iOS-Nutzer – und stellt sich gegen Apples Foto-Ökosystem.

Seit dieser Woche können auch iPhone- und iPad-Besitzer ihre Fotos mit künstlicher Intelligenz umgestalten. Google rollt die generative KI-Funktion „Create with AI“ nun für die Google Photos App auf iOS-Geräten aus. Nach dem Start auf Android im vergangenen Jahr erreicht die Technologie damit eine der wichtigsten Nutzergruppen im mobilen Ökosystem.

Die Funktion verspricht, die kreative Bildbearbeitung zu demokratisieren. Nutzer wählen aus vorgefertigten Vorlagen, um aus vorhandenen Fotos komplett neue Bilder zu generieren. Aus einem Schnappschuss wird so ein professionelles Porträt, eine Comicfigur oder eine Sammlerfigur. Der Prozess soll mit wenigen Klicks abgeschlossen sein.

Wie die KI-Bildbearbeitung funktioniert

Im Kern geht es um Vereinfachung. In der Google Photos App öffnet sich ein neuer „Erstellen“-Tab. Dort findet sich der Bereich „Create with AI“. Nutzer wählen eine Person oder ein Objekt aus einem ihrer Fotos aus und wenden eine KI-Vorlage an. Das System unterscheidet zwischen personalisierten und nicht-personalisierten Templates.

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Die personalisierten Vorlagen, gekennzeichnet durch ein Abzeichen, können sofort loslegen. Sie nutzen Googles private Gesichtserkennungs-Gruppen, um Bearbeitungen für bestimmte, wiedererkannte Personen vorzunehmen. Bei den nicht-personalisierten Templates wählt der Nutzer einen Stil und lädt dann ein Referenzfoto hoch. Die KI generiert daraus ein neues Bild.

Verfügbarkeit und das Geschäftsmodell dahinter

Die Funktion ist ab sofort über das neueste App-Update verfügbar. Voraussetzung sind ein persönliches Google-Konto, ein Mindestalter von 18 Jahren, eine aktive Internetverbindung und in die Cloud gesicherte Fotos. Die weltweite Rollout umfasst neben den USA auch Märkte wie Argentinien, Brasilien, Indien, Japan, Mexiko und die Philippinen.

Doch nicht alle Vorlagen sind für jeden frei zugänglich. Einige spezialisierte Optionen sind Nutzern vorbehalten, die die Eligibility-Anforderungen für Gemini-Features erfüllen. Zudem gibt es ein tägliches Limit für generative Kreationen. Wer mehr will, muss ein Google AI-Abo erwerben. Ein bekanntes Modell: Bereits beim „Magic Editor“ bot Google eine begrenzte Anzahl kostenloser Speichervorgänge pro Monat an.

Strategischer Schachzug gegen Apple

Die Expansion auf iOS ist ein klarer Schachzug im Plattformkrieg. Google stellt sich damit direkt den Foto-Tools von Apple und Drittanbieter-Apps mit KI-Funktionen entgegen. Indem es generative KI direkt in seine Photos-App integriert, stärkt Google sein eigenes Ökosystem. Für iPhone-Nutzer wird der Wechsel vom hauseigenen iCloud Photos Dienst attraktiver.

Die Branche verfolgt einen klaren Trend: Generative KI wird in Verbraucherprodukte eingebettet, um das Nutzererlebnis zu verbessern. Googles Launch setzt die Strategie fort, leistungsstarke Modelle wie Gemini durch Integration in Massenanwendungen zu demokratisieren. Der Wettbewerb wird sich künftig an der Qualität der Ausgabe, der Benutzerfreundlichkeit und der Einzigartigkeit der Features entscheiden.

Wohin die Reise geht: KI als kreativer Partner

Der iOS-Start ist nur ein Meilenstein auf einer längeren Roadmap. Google hat angekündigt, die verfügbaren Vorlagen regelmäßig zu aktualisieren. Die kreativen Möglichkeiten für Nutzer sollen stetig wachsen. Die Zukunft der Fotobearbeitung könnte weniger von manuellen Anpassungen und mehr von der kreativen Kollaboration mit einer KI geprägt sein.

Branchenbeobachter erwarten die Integration immer ausgefeilterer Modelle. Denkbar sind Features, die aus Standbildern kurze Videoclips generieren, komplexe kontextbezogene Bearbeitungen per Sprachbefehl ausführen oder noch persönlichere kreative Vorschläge machen. Die Grenze zwischen einer simplen Foto-Speicher-App und einem KI-gesteuerten Content-Studio verschwimmt zusehends. Die Art, wie Nutzer mit ihren digitalen Erinnerungen interagieren, wird sich grundlegend verändern.

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