Google integriert Gemini tief in Calendar und Sheets
29.01.2026 - 17:13:12Google automatisiert mit KI den Büroalltag. Das Unternehmen rollt neue, von Gemini angetriebene Funktionen für Google Calendar und Google Sheets aus, die zeitaufwändige Planung und Datenanalyse vereinfachen sollen. Die Updates sind eine direkte Antwort auf den Wettlauf mit Microsofts Copilot.
Intelligente Terminfindung im Kalender
Die Koordination von Team-Meetings kostet oft unnötig Zeit. Googles Lösung: Ein KI-Assistent, der mehr kann als nur freie Slots anzeigen. Über die neue Funktion „Vorgeschlagene Zeiten“ analysiert Gemini die Kalender aller Eingeladenen.
Das System berücksichtigt individuelle Arbeitszeiten, wiederkehrende Termine und potenzielle Konflikte. Lehnen Teilnehmer einen Vorschlag ab, sucht die KI automatisch nach einer Alternative. So entfällt das mühsame Hin und Her per E-Mail.
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Die Funktion wird schrittweise für Google Workspace-Abonnenten eingeführt. Sie ist Teil einer größeren Strategie, KI auch in Gmail für Terminvorschläge zu nutzen.
„Help me organize“ in Sheets
Auch die Tabellenkalkulation wird sprachgesteuert. In Google Sheets können Nutzer mit „Help me organize“ per Textbefehl komplexe Tabellen erstellen lassen. Die KI generiert automatisch die Struktur für Projektpläne oder Budget-Tracker.
Gemini kann in Sheets zudem:
* Daten analysieren und Trends erkennen
* Zusammenfassungen erstellen
* Formeln aus natürlicher Sprache generieren
Ein Befehl wie „Berechne die Summe der Umsätze im zweiten Quartal“ wird in die korrekte Formel übersetzt. Jüngste Updates ermöglichen sogar mehrstufige Aufgaben und Analysen über mehrere Tabellenblätter hinweg.
Das Duell mit Microsoft Copilot
Googles Vorstoß ist ein klarer Schachzug im Wettbewerb mit Microsoft Copilot. Beide KI-Assistenten zielen auf Produktivitätssteigerung durch Automatisierung. Doch die Ansätze unterscheiden sich:
- Microsoft Copilot punktet mit tiefer Integration in die 365-Suite und der Verknüpfung von Daten über Word, Outlook und PowerPoint.
- Googles Gemini setzt auf seine Stärke in der Informationsverarbeitung und die enge Anbindung an die Google-Suche.
Branchenexperten sehen in dieser Entwicklung einen fundamentalen Wandel. Generative KI hat das Potenzial, jährlich erhebliche Produktivitätsgewinne zu ermöglichen.
Der Weg zum autonomen Assistenten
Die aktuellen Funktionen sind erst der Anfang. Zukünftig könnte Gemini noch proaktiver agieren: Prioritäten von Meetings erkennen, Deadlines aus Dokumenten verstehen oder automatisch Tagesordnungen vorschlagen.
Langfristig arbeitet Google an einem KI-Agenten, der administrative Prozesse weitgehend selbstständig verwaltet. Diese Vision wirft Fragen auf – etwa zur Datensicherheit und zu den neuen Fähigkeiten, die Mitarbeiter künftig benötigen. Die Kompetenz, eine KI präzise zu steuern und ihre Ergebnisse zu bewerten, wird immer wichtiger.
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