GoodDay Software sammelt 7 Millionen Euro für KI-ERP
17.01.2026 - 00:05:12Ein US-Startup will mit einem KI-gesteuerten Betriebssystem den Markt für Unternehmenssoftware revolutionieren – und erhält dafür kräftigen Rückenwind von Investoren.
GoodDay Software, ein junges Unternehmen aus Texas, hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 7 Millionen Euro abgeschlossen. Das Geld soll den Ausbau von GoodDayOS™ vorantreiben, einer KI-nativen ERP-Alternative speziell für Shopify-Händler. Das Gesamtinvestment liegt nun bei 13,5 Millionen Euro.
KI als Herzstück des neuen Betriebssystems
Hinter GoodDay stehen die Gründer Kyle Hency und Dave Wardell, die bereits die Marken Chubbies und Loop Returns aufbauten. Aus eigener frustrierender Erfahrung mit klassischen ERP-Systemen entwickelten sie eine moderne Lösung. Diese setzt nicht auf nachträglich aufgesetzte KI-Funktionen, sondern ist von Grund auf für künstliche Intelligenz konzipiert.
Seit August 2024 gelten neue EU‑Regeln für KI – viele Software‑Anbieter riskieren unwissentlich Bußgelder. Der kostenlose Umsetzungsleitfaden erklärt kompakt Kennzeichnungspflichten, Risikoklassifizierung und notwendige Dokumentation für Unternehmen, die KI‑Systeme entwickeln oder betreiben. Ideal für Anbieter von KI‑nativen Lösungen wie ERP oder E‑Commerce‑Integrationen: Praxis‑Checklisten helfen bei der schnellen Implementierung rechtskonformer Prozesse. Das E‑Book richtet sich an Entwickler, Produktmanager und Compliance‑Verantwortliche und enthält konkrete To‑dos, Vorlagen und Beispiele zur Umsetzung. KI‑Verordnung: Kostenlosen Umsetzungsleitfaden anfordern
„Hergebrachte ERP-Systeme sind oft zu komplex, zu teuer und zu träge für agile Direktvermarkter“, erklärt ein Unternehmenssprecher. GoodDayOS™ hingegen lässt sich innerhalb von Wochen integrieren und kostet deutlich weniger. Die Plattform ist direkt in das Shopify-Admin-Panel eingebettet und vereint Lagerverwaltung, Bestellungen und Mehrkanalvertrieb in einem System.
Vom passiven Datenspeicher zum aktiven Partner
Der nächste große Schritt ist für 2026 geplant: die Einführung von GoodAI Agentic Workflows. Diese sollen die Software von einem reinen Analysetool zu einem aktiven Assistenten machen. Sie automatisieren komplexe Abläufe, sagen Engpässe vorher und schlagen datenbasierte Entscheidungen vor. Der Fokus liegt auf der Optimierung des Inventars – der wertvollsten und kompliziertesten Ressource jedes Händlers.
Die Erweiterung kommt zum richtigen Zeitpunkt. Seitdem Risikokapital für Konsumgütermarken knapper wird, liegt der Fokus stark auf Profitabilität und operativer Effizienz. Händler müssen ihre Liquidität streng managen. Genau hier setzt GoodDay an.
Starke Nachfrage im Shopify-Ökosystem
Bereits über 40 Shopify-Marken vertrauen auf die Plattform, darunter bekannte Namen wie Hill House Home und Margaux. Die neue Finanzierung soll das Team vergrößern, die Buchhaltungsfunktionen ausbauen und die KI-Fähigkeiten vertiefen.
Die Botschaft an etablierte Software-Riesen wie SAP ist klar: Im Zeitalter von KI und E-Commerce braucht es neue, schlanke Lösungen. GoodDay will nicht nur Daten verwalten, sondern zum strategischen Partner für den Handel von morgen werden. Die Branche wird genau beobachten, ob dieser Ansatz den DAX-Konzernen Marktanteile abnehmen kann.
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