Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
17.02.2026 - 23:51:12Eine Langzeitstudie liefert den bisher stärksten Beweis: Spezifisches Gehirntraining kann das Demenzrisiko um ein Viertel senken. Die über 20 Jahre laufende Untersuchung zeigt, dass bereits wenige Stunden Training einen jahrzehntelangen Schutzeffekt haben können.
Überraschende Ergebnisse nach zwei Jahrzehnten
Die aktuelle Analyse der großen ACTIVE-Studie brachte ein klares Ergebnis ans Licht. Von fast 3.000 ursprünglichen Teilnehmern hatten nur diejenigen einen signifikanten Schutz. Sie absolvierten ein spezielles Geschwindigkeitstraining für die visuelle Informationsverarbeitung.
Die Zahlen sind beeindruckend:
* Das Demenzrisiko sank bei dieser Gruppe um 25 Prozent.
* Für den Effekt reichten weniger als 24 Stunden Training über drei Jahre.
* Weder Gedächtnis- noch Logiktraining zeigten vergleichbare Wirkung.
„Das ist selbst für Experten überraschend“, kommentieren Forscher die im Fachjournal „Alzheimer’s & Dementia“ veröffentlichten Daten. Die Teilnehmer waren zu Studienbeginn im Durchschnitt 74 Jahre alt und kognitiv gesund.
Warum schützt gerade dieses Training?
Das erfolgreiche Programm trainiert die Fähigkeit, visuelle Informationen blitzschnell zu verarbeiten. Nutzer müssen etwa ein zentrales Objekt identifizieren und gleichzeitig ein Ziel am Bildschirmrand erkennen. Der Clou: Der Schwierigkeitsgrad passt sich automatisch der Leistung an.
Experten vermuten hier den Schlüssel zum Erfolg. Im Gegensatz zum Auswendiglernen von Strategien fördert dieses adaptive Training die Neuroplastizität. Das Gehirn lernt implizit, vernetzt sich neu und baut so eine widerstandsfähigere „kognitive Reserve“ auf. Diese Reserve könnte es besser gegen Demenzprozesse wappnen.
Ein Wendepunkt für die Prävention?
Die Studie, finanziert vom US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH), könnte die Demenzvorsorge verändern. Bislang konzentrierte sich die Pharmaforschung auf Medikamente, die den Abbau nur leicht verlangsamen. Eine verhaltensbasierte Intervention, die das Risiko senkt, wäre ein Durchbruch.
Die gesundheitspolitische Bedeutung ist enorm. Schon eine geringe Verzögerung des Demenzbeginns würde die explodierenden Pflegekosten deutlich senken. Gezieltes Gehirntraining könnte damit zu einem festen Baustein in der Vorsorge für Senioren werden.
Was kommt als Nächstes?
Forscher betonen, dass weitere Studien nötig sind. Sie wollen die genauen Mechanismen verstehen und prüfen, ob mehr Training oder ein früherer Beginn den Effekt noch steigert. Denkbar sind auch Kombinationen mit Bewegung und gesunder Ernährung.
Die kommerzielle Verfügbarkeit solcher Trainings-Apps macht die Prävention bereits heute für viele zugänglich. Die Ergebnisse geben Ärzten und Senioren eine wissenschaftlich fundierte, nicht-medikamentöse Option an die Hand – für ein länger gesundes Gehirn.
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