Gehirngesundheit, Lebensstil

Gehirngesundheit: Lebensstil senkt Demenzrisiko deutlich

17.02.2026 - 23:30:12

Forschungsergebnisse zeigen, dass Bewegung, gesunde Ernährung und soziale Aktivitäten das Demenzrisiko deutlich reduzieren können. Die eigene Verantwortung rückt in den Fokus der Prävention.

Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und soziale Kontakte können das Demenzrisiko erheblich reduzieren. Das belegen aktuelle Forschungsergebnisse, die einen klaren Paradigmenwechsel in der Prävention markieren. Anstatt auf ein Wundermedikament zu warten, rückt die eigene Verantwortung durch einen gesunden Lebensstil in den Vordergrund.

In Deutschland sind derzeit etwa 1,7 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont, dass ein aktiver Lebensstil eine der wirksamsten Methoden zur Risikosenkung ist. Ihre Kernbotschaft: Was gut für das Herz ist, schützt auch das Gehirn.

Bewegung: Bis zu 28 Prozent geringeres Risiko

Körperliche Aktivität ist ein Schlüsselfaktor für die kognitive Fitness. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung das Demenzrisiko um bis zu 28 Prozent senken kann. Sie verbessert die Durchblutung und regt sogar die Bildung neuer Nervenzellen an.

Die WHO empfiehlt wöchentlich mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Aktivität. Bereits regelmäßiges Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen zeigt positive Effekte. Zudem hilft Bewegung, Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes zu kontrollieren.

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Ernährung: Mediterrane Kost schützt das Gehirn

Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle. Als besonders vorteilhaft gilt die MIND-Diät, eine Kombination aus mediterraner und blutdrucksenkender Kost. Sie setzt auf:
* Grünes Blattgemüse und Beeren
* Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkorn
* Fisch und Olivenöl

Gleichzeitig wird der Konsum von rotem Fleisch, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln reduziert. Eine strikte Einhaltung dieses Plans kann das Alzheimer-Risiko laut Studien um über 50 Prozent senken.

Geistig und sozial aktiv bleiben

Das Gehirn braucht lebenslang Herausforderungen. Aktivitäten wie Lesen, Musizieren oder Rätsellösen fördern nachweislich Gedächtnis und Denkfähigkeit. Mindestens genauso wichtig ist der soziale Austausch.

Einsamkeit gilt als Risikofaktor für den kognitiven Abbau. Kontakte zu Freunden, Familie oder in Vereinen stimulieren das Gehirn komplex und steigern das Wohlbefinden. Sozial aktive Menschen bleiben tendenziell länger geistig fit.

Es ist nie zu spät für eine Veränderung

Die Forschung zeigt ein klares Bild: Der größte Schutzeffekt entsteht durch das Zusammenspiel aller Faktoren – Bewegung, Ernährung, geistige und soziale Aktivität. Selbst eine späte Umstellung des Lebensstils kann noch viel bewirken.

Eine US-Studie belegte, dass Menschen zwischen 60 und 79 Jahren ihre kognitiven Fähigkeiten durch gesündere Gewohnheiten deutlich verbessern konnten. Experten schätzen, dass bis zu 90 Prozent der sogenannten Hirnresilienz durch den Lebensstil beeinflussbar sind. Die Genetik spielt eine deutlich geringere Rolle.

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