Garnier, Olia

Garnier Olia im Test: Kann eine Drogerie-Haarfarbe wirklich wie ein Profi-Farbtermin aussehen?

01.01.2026 - 13:10:24

Du liebst frische Haarfarbe, aber hasst den beißenden Ammoniak-Geruch, juckende Kopfhaut und stumpfe Längen danach? Garnier Olia verspricht intensive, langanhaltende Farbe ganz ohne Ammoniak – und setzt dabei auf 60 % Öle. Hält das zu Hause wirklich mit dem Friseur mit?

Wenn aus Vorfreude Frust wird: Die Wahrheit über dein letztes Färbe-Desaster

Stell dir vor, es ist Samstagabend. Du hast das perfekte Outfit, das Make-up sitzt – nur deine Haare erzählen noch die Geschichte vom letzten Büro-Winter. Nachwuchs, verblasste Längen, null Glanz. Also: ab in die Drogerie, Schnellschuss-Haarfarbe mitgenommen, zuhause das volle Programm.

Nach 30 Minuten im Bad riecht die ganze Wohnung nach Chemie, deine Augen tränen, die Kopfhaut brennt. Beim Ausspülen fühlt sich dein Haar eher nach Stroh statt nach Seide an. Die Farbe? Am Ansatz okay, in den Längen fleckig, nach drei Wochen komplett ausgewaschen.

Genau an diesem Punkt stehen extrem viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie wollen:

  • Intensive, deckende Haarfarbe, ohne alle paar Wochen ein Vermögen im Salon zu lassen
  • Weniger aggressive Formeln, die Kopfhaut und Haar nicht ruinieren
  • Ein Ergebnis, das nicht nach „zu Hause“ aussieht

Und genau hier setzt eine Marke an, die du wahrscheinlich schon hundertmal im Regal gesehen – aber vielleicht unterschätzt hast.

Die Lösung: Garnier Olia – Haarfarbe, die mit Ölen statt Ammoniak arbeitet

Garnier Olia ist eine permanente Haarfarbe, die im Heimgebrauch einen ziemlich radikalen Ansatz verfolgt: Statt wie klassische Haarfarben auf Ammoniak zu setzen, arbeitet Olia mit einer ölförmigen Technologie mit 60 % Ölen in der Farbmischung. Die Öle helfen, die Farbpigmente in das Haar zu schleusen – ohne den typischen, stechenden Ammoniak-Geruch.

Das Versprechen: Intensive, langanhaltende Farbe, bis zu 100 % Grauabdeckung, sichtbar mehr Glanz – und das alles mit einer Formulierung, die das Haargefühl eher verbessert als verschlechtert. Laut Hersteller enthält die Creme-Farbe selbst kein Ammoniak; viele Nutzer berichten, dass sie sie deshalb deutlich besser vertragen.

Garnier ist Teil von L'Oréal S.A. (ISIN: FR0000120321), einem der größten Kosmetikkonzerne der Welt – und genau dieses Forschungs-Know-how steckt hier in einer Drogeriepackung für unter 10 Euro.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Laut aktuellen Produktinformationen auf der offiziellen Garnier-Seite und zahlreichen Reviews auf YouTube, Beauty-Blogs und Foren wie Reddit und gutefrage zeigt sich ein klarer Trend: Olia ist für viele die angenehmste Drogerie-Haarfarbe im Bad. Aber was bedeutet das konkret im Alltag?

  • Keine Ammoniak-Wolke im Bad: Statt beißendem Geruch beschreiben Nutzer einen eher blumigen, kosmetischen Duft. Das macht einen riesigen Unterschied, wenn du sensibel auf Gerüche reagierst oder in einer kleinen Wohnung färbst.
  • Bis zu 100 % Grauabdeckung (laut Hersteller): Besonders die dunkleren Töne (z. B. 3.0, 4.0, 5.0) werden in Erfahrungsberichten immer wieder für ihre Deckkraft gelobt. Viele Nutzer über 40 schreiben, dass sie ihre grauen Haare damit zuverlässig abdecken – ohne alle drei Wochen zum Friseur zu müssen.
  • Öl-basierte Formel für sichtbar mehr Glanz: Die 60-%-Öl-Technologie (in der Farbmischung) soll die Schuppenschicht glätten. Zahlreiche Vorher-Nachher-Fotos auf Instagram und YouTube zeigen tatsächlich einen deutlich sichtbaren, spiegelnden Glanz – besonders bei mittleren und dunklen Nuancen.
  • Angenehmeres Haargefühl: Viele Nutzer berichten, dass ihr Haar nach dem Färben nicht so trocken wirkt wie bei klassischen Farben. Die beiliegende Pflegekur wird in Rezensionen fast schon kultig gefeiert und teilweise sogar für mehrere Anwendungen aufgeteilt.
  • Relativ einfache Anwendung: Die cremige Textur verläuft wenig und lässt sich gut mit Pinsel oder direkt aus der Flasche auftragen. Gerade Färbe-Anfänger loben, dass sich Olia nicht so „aggressiv“ auf der Kopfhaut anfühlt.
  • Große Farbpalette: Von kühlem Platinblond über sanfte Brauntöne bis hin zu satten Rottönen – die Range ist breit. Besonders beliebt sind laut Reviews natürliche Braun- und Blondnuancen ohne extreme Rotstiche.

Nüchtern betrachtet ist Garnier Olia also keine „magische Naturfarbe“, sondern eine moderne, permanente Coloration mit weniger Belastung und mehr Komfort im Alltag – bei vollwertiger Leistung.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Ohne Ammoniak in der Creme-Farbe (laut Hersteller) Kein stechender Geruch, weniger Reizung, entspannteres Färben in Bad oder Wohnung
60 % Öle in der Farbmischung Öle helfen, die Farbe gleichmäßig zu verteilen und schenken sichtbaren Glanz statt Stroh-Effekt
Bis zu 100 % Grauabdeckung Auch bei vielen grauen Haaren ein rundes Farbergebnis, ohne ständig zum Friseur zu müssen
Breite Farbpalette (Blond, Braun, Rot, Schwarz, besondere Töne) Hohe Chance, deinen „Signature-Ton“ zu finden – von natürlich bis ausdrucksstark
Cremige, tropffreie Textur Einfachere Anwendung, weniger Kleckerei, besser geeignet für Färbe-Anfänger
Beiliegende Pflegekur nach der Coloration Geschmeidiges Haargefühl direkt nach dem Ausspülen, viele berichten von "Salon-Feeling" zu Hause
Drogeriepreis (meist deutlich unter 10 €) Professionalitäts-nahes Ergebnis ohne Premium-Salonpreise – attraktiv für Monatsbudget & Studenten

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man sich aktuelle Reviews auf YouTube, Beauty-Blogs und in Foren an, ergibt sich ein ziemlich klares Bild:

  • Der "Wow"-Effekt: Immer wieder wird der Glanz nach der Anwendung erwähnt. Gerade bei stumpfen, colorierten Haaren wirkt Olia für viele wie ein Frische-Booster. Einige Creator vergleichen das Finish mit einem professionellen Glossing.
  • Angenehme Anwendung: Positiv fallen vor allem der fehlende Ammoniak-Geruch und die vergleichsweise milde Kopfhaut-Wirkung auf. Menschen mit empfindlicher Haut heben hervor, dass Olia im Vergleich zu klassischen Farben weniger brennt – auch wenn ein Allergietest natürlich weiterhin Pflicht ist.
  • Deckkraft & Haltbarkeit: Die Grauabdeckung wird vor allem bei dunklen Nuancen als sehr gut beschrieben. Blondtöne erhalten gemischtere Bewertungen: Hier hängt viel von der Ausgangshaarfarbe ab – starke Aufhellungen bleiben weiterhin eine Disziplin, bei der der Friseur oft die bessere Wahl ist.
  • Farbtreue: Viele Nutzer berichten, dass die Farbe relativ gut so ausfällt wie auf der Packung – vorausgesetzt, man startet in einem ähnlichen Ton und beachtet die Anleitung. Negativ wird vereinzelt angemerkt, dass rote Töne schneller verblassen können, was bei Rot generell üblich ist.
  • Kritikpunkte: Einige berichten, dass die Konsistenz etwas dicker sein könnte, um noch besser durch längeres Haar zu gleiten – andere finden sie genau richtig, weil nichts tropft. Wie bei jeder Haarfarbe gibt es Fälle von Unverträglichkeit; die üblichen Warnhinweise und ein Allergie-Vorabtest sind also kein Marketing, sondern ernst zu nehmen.

Spannend: In unabhängigen Tests und Magazinen wird Olia häufig als eine der angenehmsten Optionen für zu Hause gelistet – vor allem, wenn der Fokus auf Komfort und Haargefühl liegt, nicht nur auf maximaler Aufhellung.

Alternativen vs. Garnier Olia (Haarfarbe)

Der Markt für Heimcolorationen ist voll. Klassische Konkurrenten setzen häufig nach wie vor auf ammoniakhaltige Formeln, die zwar sehr leistungsstark sind, aber eben auch den typischen Geruch und ein aggressiveres Gefühl mitbringen.

Wo positioniert sich Garnier Olia im Vergleich?

  • Gegenüber klassischen Ammoniak-Farben: Wenn du maximale Aufhellung um mehrere Stufen suchst (z. B. von Dunkelbraun zu sehr hellblond), sind manche High-Lift-Farben oder Blondierungen anderer Marken oft radikaler – dafür aber auch härter fürs Haar. Olia punktet eher als komfortable Dauerfarbe mit sehr guter Deckkraft und schönem Glanz statt als extremes Aufhellungs-Tool.
  • Gegenüber Natur- und Pflanzenfarben (z. B. Henna, indische Kräuterfarben): Diese sind oft besonders sanft, aber auch limitiert in der Farbgebung und bei der Grauabdeckung. Außerdem erfordert die Anwendung meist mehr Zeit und Know-how. Olia ist hier der praktische Mittelweg: moderner Produktkomfort, große Farbpalette, verlässliche Ergebnisse – bei spürbar angenehmerer Anwendung als viele chemisch-intensive Alternativen.
  • Gegenüber Salonfarbe: Ein Profi im Salon kann deine Haarstruktur individuell bewerten, mischen, abmattieren und komplexe Farbverläufe schaffen. Daran kommt keine Drogeriepackung vollständig heran. Was Olia jedoch bietet, ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die zu Hause ein sauberes, gleichmäßiges Farbergebnis und strahlenden Glanz wollen, ohne 100 €+ im Salon zu lassen.

Unterm Strich gewinnt Garnier Olia vor allem bei der Kombination aus Preis, Komfort, Grauabdeckung und Glanz. Wenn du nicht gerade einen komplizierten Balayage-Traum oder eine radikale Farbveränderung planst, ist Olia im Heimsegment eine der überzeugendsten Allround-Lösungen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du ehrlich bist, willst du keine Raketenwissenschaft im Bad. Du willst eine Farbe, die:

  • dich nicht mit Chemie-Dunst aus dem Raum treibt,
  • deine grauen Haare wirklich versteckt,
  • dein Haar nicht jedes Mal ein Stück mehr ruiniert,
  • dir am Ende dieses „Frisch-vom-Friseur“-Gefühl gibt – fürs eigene Spiegelbild und für dein Selbstbewusstsein.

Genau hier liefert Garnier Olia (Haarfarbe) im Alltag ab. Die ölbasierte Technologie ohne Ammoniak in der Creme-Farbe, die solide Grauabdeckung, der spürbare Glanz und die angenehme Anwendung machen Olia zu einer der wenigen Drogerie-Farben, die ihrem Hype im Netz weitgehend gerecht wird.

Nein, sie ersetzt nicht den Farbprofi, wenn du komplizierte Farbverläufe oder extreme Farbwechsel willst. Aber wenn du von "Ich muss mal wieder dringend zum Friseur" zu "Wow, deine Haare sehen mega aus" wechseln möchtest – mit einer Packung und einer Stunde Zeit – ist Olia eine sehr starke Wette.

Die eigentliche Frage ist also weniger, ob sich der Kauf lohnt, sondern: Bist du bereit, deinem Spiegelbild in ein paar Stunden eine komplett neue Story zu schenken?

@ ad-hoc-news.de