Führerschein-Umtausch, Letzte

Führerschein-Umtausch: Letzte Frist für Millionen Deutsche

18.01.2026 - 01:13:12

Ab dem 19. Januar 2026 werden Führerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 ungültig. Betroffene müssen das Dokument bei der Behörde umtauschen, um Bußgelder und Probleme im Ausland zu vermeiden.

Für Millionen Autofahrer läuft die Zeit ab: Ab morgen verlieren alte Kartenführerscheine ihre Gültigkeit. Betroffen sind Dokumente aus den Jahren 1999 bis 2001.

Die Frist zum 19. Januar 2026 ist Teil eines EU-weiten Großprojekts. Bis 2033 sollen alle 43 Millionen deutschen Führerscheine gegen fälschungssichere EU-Dokumente getauscht werden. Das Ziel: mehr Sicherheit und eine europaweit einheitliche Datenbank.

Wer muss jetzt handeln?

Betroffen sind ausschließlich Inhaber von unbefristeten Scheckkartenführerscheinen mit Ausstellungsdatum zwischen dem 1. Januar 1999 und 31. Dezember 2001. Das Datum findet sich im Feld 4a auf der Vorderseite.

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Der Umtausch erfolgt bei der örtlichen Fahrerlaubnisbehörde. Erforderlich sind:
* Gültiger Personalausweis oder Reisepass
* Der originale Führerschein
* Ein aktuelles biometrisches Passfoto (35 x 45 mm)

Die Kosten liegen zwischen 25 und 33 Euro. Keine Sorge: Weder Fahrprüfung noch Gesundheitscheck sind nötig. Alle Fahrerlaubnisklassen werden übertragen. Da die Bearbeitung Wochen dauern kann, ist Eile geboten.

Was droht bei Versäumnis?

Wer nach dem Stichtag mit dem alten Dokument kontrolliert wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das Verwarngeld: 10 Euro. Die Fahrerlaubnis selbst erlischt nicht – doch das Dokument ist ungültig.

Im Ausland wird es problematisch. Mietwagenfirmen oder ausländische Polizei erkennen das alte Dokument möglicherweise nicht an. Reisepläne könnten so buchstäblich ins Stocken geraten.

Unternehmen in der Pflicht

Für Arbeitgeber wird der Umtausch zur Chefsache. Wer Dienstwagen stellt, muss laut § 21 Straßenverkehrsgesetz regelmäßig die Gültigkeit der Führerscheine prüfen. Üblich sind halbjährliche Kontrollen.

Die Gefahr bei Nachlässigkeit: Im Schadensfall könnten Versicherungen die Leistung verweigern. Die Haftung trifft dann den Arbeitgeber. Personalabteilungen sollten jetzt aktiv werden und systematische Prüfprozesse etablieren.

Der lange Weg bis 2033

Der morgige Stichtag ist nur der Anfang eines langen Plans:
* 2027 folgen Führerscheine von 2002 bis 2004
* 2028 sind Dokumente von 2005 bis 2007 dran
* 2029 betrifft es das Jahr 2008

Dieser Rhythmus setzt sich jährlich fort. Am 19. Januar 2033 verlieren schließlich die letzten alten Führerscheine ihre Gültigkeit. Eine Ausnahme gibt es für vor 1953 Geborene: Sie haben bis 2033 Zeit.

Die neuen EU-Führerscheine sind nur 15 Jahre gültig. Ein dauerhafter Erneuerungszyklus entsteht – für Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen. Wer heute kluge Prozesse etabliert, ist für die kommenden Jahre rechtssicher aufgestellt.

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